Kondomallergie

Kondomallergie

Eine Kondomallergie wird häufig durch das enthaltene Latex ausgelöst.

Eine Kondomallergie wird häufig durch das enthaltene Latex ausgelöst.

Was genau ist eine Kondomallergie? Häufig führt das in Kondomen enthaltene Latex zu Beschwerden wie Juckreiz, Rötungen etc. im Genitalbereich. Allerdings muss nicht unbedingt das Kondom die Ursache für Beschwerden sein. Auch andere allergene Stoffe können hier für verantwortlich sein wie beispielsweise Substanzen in Gleitgelen.

In Deutschland leiden gut 2 Millionen an einer Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Kondomen und Gleitgelen. Hier gilt es Alterantiven zu nutzen die allergenfrei bzw. latexfrei sind.

Dabei dient das Kondom als Schutz vor Geschlechtskrankheiten und ungewolltenen Schwangerschaften und Krankheiten wie AIDS. Heutzutage gibt es allerdings auch andere Mittel der Verhütung wie die Pille, Spirale (evtl. Kupferallergie ist möglich), Temperaturmessungen etc. Im Mittelalter nutze man tatsächlich Kondome aus Tierdärmen zur Verhütung.

Das Kondom aus Latex gibt es seit 1850 und heute in verschiedenen Farben, Formen etc. Auch spezielle Kondome für Allergiker sind im Supermarkt, Drogerie, Apotheke erhältlich. Diese sind frei von Allergenen wie Latex, Duftstoffen etc. Also auch von Allergikern können durchaus spezielle allergenfreie Kondome genutzt werden.

Symptome einer Kondomallergie

Latexfreie Kondome können in der Regel auch von Allergikern verwendet werden.

Latexfreie Kondome können in der Regel auch von Allergikern verwendet werden.

Da es sich um eine Kontaktallergie handelt kommt es häufig zu Beschwerden auf der Haut. Aber auch Kreuzallergien auf das Latex-Frucht-Syndrom sind möglich. Wer also an einer Latex-Allergie leidet verträgt häufig auch keine Bananen, Kiwis, Avocados, Esskastanien, Walnüsse etc. Hier können auch Symptome einer Lebensmittelallergie mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Bei der eigentlichen Kontaktallergie kommt es häufig zu folgenden Symptomen:

  • Rötungen, Ekzemen und Juckreiz auf der Haut
  • Bildung von Bläschen, Pusteln und Qaddeln
  • Nesselsucht und geschwollenen Schleimhäuten
  • Schnupfen, Niesen, laufender Nase und Atemnot

Eine Allergie gegen Naturkautschuk/Latex lässt sich durch eine Allergietest beim Dermatologen überprüfen.

Akute Beschwerden können mit Salben und Tabletten behandelt werden die Kortison enthalten. Bei einer Kondomallergie sollte man allergen Kondome, Gleitgele und Sexspielzeuge meiden.

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