Nebenwirkungen von Hyaluronsäure

Nebenwirkungen von Hyaluronsäure

Nebenwirkungen von Hyaluronsäure

Hyaluronsäure wird in der ästhetischen Medizin zur Auffüllung von Falten injiziert. Es kann dabei zu Rötungen und Irritationen der Haut kommen. Hyaluronsäure ist ein komplexer und extrem hydrophiler Zucker, welcher im menschlichen Körper natürlich vorkommt in Haut, Gelenken, Muskeln und Augen. Vermehrt befindet er sich in der Haut, so findet man ca. 50 % in der Dermis, der tiefsten Schicht der Haut. Hyaluron kann Wassermoleküle einfangen und halten und ist ein Träger für Kollagen- und Elastinfasern.

Da der Körper mit den Jahren weniger Hyaluronsäure produziert, ca. 6 % alle 10 Jahre kommt es zur Erschlaffung der Haut und Falten. Ab 50 ist der Vorrat der Säure um 50 % reduziert, künstlich eingebrachtes Hyaluron soll so Falten bekämpfen. Bei einer Faltenunterspritzung kann es jedoch zu Nebenwirkungen kommen wie:

  • Juckreiz
  • Hautrötungen
  • Schwellungen
  • Leichten Blutergüssen
  • Ödemen und Erythemen

Um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden sollte man auf die Einnahme von Aspirin, Rauchen und nichtsteroidalen Medikamenten gegen Entzündungen verzichten wenn man sich einer Behandlung mit Hyaluronsäure unterzieht.

Auch ein Allergietest vor eine Hyaluronsäurebehandlung ist ratsam. Auf diese Weise können mögliche Risiken und Nebenwirkungen vorab minimiert werden.

Kommt es zu Schwellungen und so muss diese nicht im direkten Bereich der Unterspritzung auftreten, sie kann auch auf Nachbararealen auftreten. In der Regel sieht man Ergebnis der Behandlung erst 1 bis 2 Wochen später, nach der Behandlung, sobald alle Schwellungen zurück gegangen sind.

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