Wie sich Allergien auf den Schlaf auswirken können

Wie sich Allergien auf den Schlaf auswirken können

Allergien können den gesunden Schlaf stören.

Allergien können den gesunden Schlaf stören.

Die typischen Symptome einer Allergie können einen vom gesunden und erholsamen Schlaf abhalten. So kann es zu Reizhusten, Atembeschwerden, Niesen, Juckreiz der Haut, tränenden und brennenden Augen, laufender Nase, verstopfter Nase und Schnarchen kommen, wenn man vermehrt mit dem Mund atmet. Aber auch Kopfschmerzen, Migräne, Halsschmerzen und Atemnot können die Folge von Allergien sin.

Durch zu wenig Schlaf kommt es zu physischen und psychischen Einschränkungen, Unkonzentriertheit, Gedächtnisproblemen, Müdigkeitserscheinungen etc.

Es kann auch zu einer Schlafapnoe durch Allergien kommen. Hierbei erschlaffen die Muskeln und die Atemwege verengen sich, der Körper wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, da es zu Atemausetzern kommt. Ebenso kann das Risiko für Schlaganfälle und Erkrankungen des Herzens steigen sowie chronischen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, Nasenschleimhäute etc.

Aufgrund der gravierenden Folgen ist es wichtig den Auslöser der Schlafprobleme bzw. der Allergie ausfindig zu machen und zu beheben. Abhängig von der Allergie können hier verschiedene Allergene die Ursache sein.

Welche Ursachen sind möglich?

Abhängig von der Allergieart gilt es bestimmte Allergene zu meiden.

Abhängig von der Allergieart gilt es bestimmte Allergene zu meiden.

Häufig sind es Hausstaubmilben und deren Kot, Tierhaare bzw. Tiersekrete, Federfüllungen von Bettwäsche, Pollen wie bei einem Heuschnupfen etc.

Bei der Hausstaubmilbenallergie reagiert der Allergiker in erster Linie auf deren Kot, so dass man durch spezielle Bezüge für Matratzen, Kissen, Decken diese fernhalten kann. Auch das regelmäßige heiße Waschen ist wichtig, sowie gründliche Reinigung des Wohnraumes. Auch sollte man möglichst Staubfänger und Teppichboden meiden. Glatte Bodenbeläge wie Fliesen oder Laminat können hier vorteilhafter für die gründliche Reinigung sein. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch unter 50 % liegen.

Sind Pollen die Ursache für die Allergie so treten sie vermehrt zu den Flugzeiten der jeweiligen Bäume und Gräser auf. Hier gilt es die Fenster möglichst geschlossen zu halten, Pollenfilter an den Fenstern zu nutzen, Raumlufteiniger

Gelüftet werden sollte in der Stadt am besten morgens und auf dem Land eher abends, da zu den Zeitpunkten die Pollenbelastung der Luft geringer ist.

Sind Haustiere die Ursache so gilt es sie konsequent vom Schlafraum und Bett fernzuhalten. Auch das Haarewaschen vor dem Schlafengehen kann Pollen entfernen. Ebenso sollte man Kleidung die man draußen an hatte nach Möglichkeit nicht mit ins Schlafzimmer nehmen.

Man kann auch zu natürlichen Einschlafmitteln wie Pollenkoller oder Baldrian zur Beruhigung greifen.

Vor allem ein Allergietest kann Gewissheit darüber geben welche Allergieart vorliegt, welche Medikamente helfen können und ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt.

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