Handyallergie



Handyallergie

Die verarbeiteten Materialien des Handys können zu einer Handyallergie führen.
Die verarbeiteten Materialien des Handys können zu einer Handyallergie führen.

Eine Handyallergie richtet sich in erster Linie gegen die verarbeiteten Materialien die zu einer Kontaktallergie führen können. Auch Zubehörs wie Handycovers, Handyhüllen, Cases etc. bestehen häufig auf verschiedenen Kunststoffen die Allergene enthalten können.

Typisch für eine Kontaktallergie ist, dass sie sich erst nach mehreren Stunden oder Tagen erst bemerkbar macht mit Hautausschlägen, Rötungen, Ekzemen etc. So ist es meist schwer die genaue Ursache zu ermitteln.

Ob tatsächlich eine Allergie gegen einen Weichmacher im Kunststoff etc. vorliegt kann durch einen Epikutantest oder Prick-Hauttest ermittelt werden. Dazu wird ein Pflaster mit dem Allergen auf den Rücken geklebt und mögliche Reaktionen einige Tage lang beobachtet.

Häufig löst auch die Reaktion mit Schweiß die Allergen aus den Kunststoff- und Gummiteilen des Smartphones. Neben Kunststoffen können, aber auch Metalle und Legierungen zu Beschwerden führe. Wie beispielsweise einer Nickelallergie.

Bei einer Handyallergie machen sich so mögliche Beschwerden an Stellen bemerkbar die länger mit dem Material in Kontakt kommen, wie am Ohr der Haut etc.

Auch die Strahlung des Handys kann besonders bei feinfühligen Menschen zu Kopfschmerzen, brennenden Augen, Kribbeln in der Hand führen, je nach Stärke der elektromagnetischen Strahlung. Hier sollte man beim Handykauf auf einen geringen Strahlungswert (SAR-Wert) achten.

Gerade bei billigen Handys und Smartphones aus China die man direkt dort bestellt, meist über das Zollamt nach Deutschland gelangen ist die Gefahr hoch, dass hier nicht auf gefährliche Weichmacher in den Kunststoffen geachtet wurde. Häufig riechen die Kunststoffe noch lange intensiv nach Chemikalien und Kunststoffen.

Die Beschwerden einer Handyallergie

Die im Handy verbauten Kunststoffe und Metalle können zu einer Kontaktallergie führen.

Lösen die Kunststoffe und Metalle eine Kontaktallergie aus kommt es meist zu folgenden Beschwerden:

  • Rötungen der Haut, Ausschläge, Bläschen und Pusteln
  • Juckreiz, trockene Haut
  • Schnupfen, laufende Nase, angeschwollene Schleimhäute
  • Atembeschwerden

Bei einer Allergie gilt es gerade beim Kauf des Handys auf die Materialien zu achten. Häufig führen die Kunststoffe, Metalle, aber auch Leder, meist durch die verwendeten Farbstoffe und Gerbstoffe zu Beschwerden.

Handyhüllen aus Silikon lösen eher selten Allergien aus, so dass diese nicht nur das Smartphone beim Runterfallen schützen, sondern auch den Besitzer beim Telefonieren, wenn eine Allergie gegen die verarbeiteten Materialien des Gerätes vorliegt.

Kommt es zu akuten Beschwerden so können diese mit Antihistaminika behandelt werden.

 

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