Äpfel



Äpfel

Äpfel werden durch Polyphenole schneller braun und haben Wirkung auf Allergien.

Äpfel gelten als gesund, können aber auch Allergien auslösen. Dabei kommt es vor allem auf die Sorte an. So kann es zu Prickeln und Jucken im Mund und Schwellungen kommen als Symptome nach dem Verzehr eines Apfels.

Häufig sind hier die sekundären Pflanzenstoffe die Polyphenole schuld. Sie fangen freie Sauerstoffradikale ein und machen sie unschädlich. Sie machen den Apfel sauer und er wird bei Kontakt mit Luft schneller braun. Also Eigenschaften die bei neuen Apfelsorten nicht gewünscht sind.

So enthalten neue Züchtungen wenig Polyphenole. Die Äpfel werden so süßer können, aber auch stärker Allergien auslösen.

Allergiker sollten gerade neue Sorten wie

  • Elstar
  • Jonagold
  • und Golden Delicious

meiden.

Für Allergiker eigenen sich gute alte Apfelsorten wie

  • Boskop
  • Cox Orange
  • Berlepsch
  • Gravensteiner
  • Jakob Fischer
  • Jonathan

Polyphenole

Dabei kommen Polyphenole in in vielen Pflanzen vor. Die im Apfel enthaltenen Proteine unterhalb der Schale verändern sich durch Kochen. So können Äpfel auch nach dem Schälen oder Erwärmen, als Kompott oder Apfelmus allergenfrei werden.

Äpfel enthalten zu dem viele Vitamine, Ballaststoffe wie Zellulose und Pektin. So können Schwermetalle und Cholesterin bei der Verdauung besser gebunden werden.

Zu den Polyphenolen zählen Phenolsäuren, Flavonoide, Cumarin und Lignane. So nimmt man pro Tag gut 250 mg Phenolsäuren und 80 mg Flavonoide auf. Die Phenolsäuren zählen zu den Gerbsäuren und verleihen Lebensmitteln einen herben Geschmack wie Kaffeesäure, Ellagsäure oder Ferulasäure im grünen Tee. Sie können genetische Schäden vorbeugen und krebserregende Substanzen wie Zigarettenrauch etc entgegen wirken.

Man unterscheidet 4000 Flavonoide mit wasserlöslichen Pflanzenpigmente wie Anthocyane, Flavone, Proanthocyanidine, so erhalten Kirschen, Aprikosen, Weintrauben ihre vielfältigen Farben und gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Die antioxidativ wirkenden Polyphenole findet man auch in Rotwein. Sie verhindern die Fettoxidation und schützen so das Herz. Auch können sie antikanzerogen, entzündungshemmend, antimikrobiell vor Krebs und Thrombosen schützen.

Vor allem findet man sie unter der Schale von Obst, Gemüse und Vollkorngetreide.

Wo findet man besonders viel Phenolsäure?

  • In frischen Beerenobst mit 1 g pro kg
  • Im Grünkohl mit 1,5 g pro kg
  • Im Weizenvollkorn mit 0,5 g pro kg
  • Kaffee mit 7 mg pro Tasse

Auch schwarzer Tee und grüner Tee ist reich an Phenolsäuren.

Flavonoide befinden sich in den Schalen von Obst und Gemüse wie Tomaten, Grünkohl, Brokkoli, Zwiebeln, Tomatensaft, Rotwein mit über 50 mg pro kg.

Auch in Orangensaft, Äpfeln und Weintrauben findet man 10 bis 50 mg pro kg.

Polyphenole findet man in Getreide, Nüsse, Zwiebeln, Rote-Bete-Saft und Rotwein und auch dunklem Bier wie Guinness.

Beim Erhitzen werden Polyhenole nicht wie Vitamine zerstört.

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