Wie ungesunder Lebensstil die Schutzbarriere der Haut angreift

Wie ungesunder Lebensstil die Schutzbarriere der Haut angreift

Die Haut kommt jeden Tag in Kontakt mit Keimen, Giftstoffen, Mikroplastik, verunreinigten Lebensmitteln etc. Abhängig vom Lebensstil kann das Epithel, also eine sehr dünne Zellschicht der Haut in ihrer Schutzeigenschaft eingeschränkt werden.

Die Schutzbarriere der Haut wird gestört und schützt so nicht mehr vor äußeren Umweltgefahren. In der Folge können Darm oder Lunge angegriffen werden. Weitere Folgen sind die Entstehung von Allergien, Autoimmunerkrankungen und chronische Leiden.

Man spricht hier auch von der Epithelbarriere-Hypothese, die so zu rund 2 Milliarden chronischen, nicht-infektiösen Krankheiten führen.

Die moderne Lebensweise führt zu einem vermehrten Kontakt mit toxischen Stoffen wie Mikroplastik, Reinigungsmitteln, Nanopartikeln, Chemikalien, Abgasen, Pestiziden etc.

Infolge dessen leidet die Barrierefunktion der Haut, die Epithelien und Darmschleimhäute und Atemwege werden geschädigt und durchlässiger für Bakterien und können zu chronischen häufig lokalen Entzündungen führen.

Krankheiten die durch Epithelenschäden entstehen können sind:

  • Asthma
  • Neurodermitis
  • Chronisch-entzündliche Darmkrankheiten
  • Fettleibigkeit
  • Diabetes
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • chronische Depressionen
  • Parkinson
  • Alzheimer

Die geschädigten Epithelien führen zu fehlgeleiteten Immunreaktionen im Körper.

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