Pappel-Allergie

Pappel-Allergie

Die Pappelwolle ist nicht der Auslöser von Allergien, vielmehr sind es Gräserpollen die zur selben Zeit blühen.

Die Pappelwolle ist nicht der Auslöser von Allergien, vielmehr sind es Gräserpollen die zur selben Zeit blühen.

Die Pappel (Populus) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie blüht von Februar bis Ende Mai, die Hauptsaison liegt von Mitte März bis Mitte April.

Die Allergenität der Pappel ist gering, häufig vermutet man nämlich fälschlicherweise dass es sich bei Pappelwolle, die aus dem Samenfäden der Früchte gelöst werden den Auslöser der Allergie. Dieses lösen jedoch keine Pappel-Allergie aus, vielmehr sind es Gräser die zur selben zeit fliegen wie die Pappelwolle.

Bei einer Allergie können Nasensprays helfen sowie Tabletten, auf jeden Fall werden vermehrt Taschentücher bei den Symptomen wie Schnupfen und Niesen benötigt.

Unter den Pollenallergien macht sie dennoch einen Anteil von 20 % aus. Bei den Pappenpollen können auch Kreuzallergien auf Weide enstehen.

Heimisch ist sie in Eurasien und Nordamerika, sie wächst in Wäldern und an Flussufern. Ihr Blätter sind dreieckig, herz- oder einförmig, dabei ist der Blattrand ganzrandig oder gelappt mit einem langem Blattstiel. Es handelt sich um einen sommergrünen Baum oder Strauch, zweihäusig, die Blütenstände sind gestielte hängende Kätzchen, die weiblichen und männliche Blütenstände ähneln einander, die Frucht ist eine Kapsel die Flugsamen enthält welche sich mit dem Wind verbreiten.

Man verwendet das Holz der Pappel zur Papierherstellung, zur Energiegewinnung als als Baustoff.

Pappeln sind wenig allergen

Die typische Form eines Pappelblattes.

Die typische Form eines Pappelblattes.

Mögliche Kreuzallergien gibt es auf Nüssen, Mandeln, Äpfeln, Kirschen, Kiwi, Pflaumen, Karotten und Sellerie.

Sieht man in der Luft kleine weiße Puscheln fliegen so handelt es hierbei nicht um die Pappelpollen, denn die wattartigen Knäule auf dem Rasen stammen, die wie Schnee wirken stammen von der Zitterpappel (Esche) und nicht der Pappel. Diese flauschigen Pflanzenreste lösen keine Allergien aus, das tuen nur die Pappelpollen.

Der weiße Pappelflaum, Sommerschnee oder Pappelschnee stammt ist der Samen der Zitterpappel und für Allergiker harmlos. Treten Symptome auf so werden sie nicht von diesen ausgelöst, sondern von Gräser-Pollen die zur gleichen Zeit blühen und sich in der Luft befinden.

Die Samen der Zitterpappel sind in Fruchtwandfastern wie in einem Wattekissen eingebettet, die hohlen, kleinen Fasern sind sehr leicht und somit gut flugtauglich für weite Strecken.

Die Fasern bestehen aus feiner Zellulose, die kleine Hohlräume machen sie leicht und können Feuchtigkeit regulieren, daher verarbeitet man sie auch als zarte Wolle in Bettdecken, Steppkleidung oder verarbeitet sie zu Wolle.

Die weißen Wolle ist hypoallergen, löst also keine Allergien aus.

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