Mikroben



Mikroben

Mikroben halten den Körper gesund.
Mikroben halten den Körper gesund.

Mikroben kommen in großer Vielzahl im Darm vor und halten den Organismus gesund. Gut 100 Billionen Bakterien befinden sich in Darm und beeinflussen die Gesundheit massiv.

  • So gibt im menschlichen Körper das Bakterium „streptococcus mutans“ das vor allem im Mund vorkommt und den pH-Wert im Speichel verringert durch Umwandlung von Zucker in der Nahrung in Milchsäure, dadurch wird der Zahnschmelz besonders empfindlich gegenüber Karies.
  • Im Joghurt befindet sich das Milchsäurebakerium „streptococcus thermophilus“ sowie in vielen fermentierten Milchprodukten. Es stärkt die Abwehrkräfte des Immunsystems und hilft beim Stressabbau. Nimmt man Antibiotika ein wird seine Wirkung geschwächt.
  • Zu den Stäbchenbakterien gehört der Keim „lactobacillus delbruecki subsp. bulagricus“ und wird bei der Herstellung von Joghurts als Starterkultur verwendet. Er sorgt wird Aromen. Gerade der bulgarische Schafskäse erhält durch ihn seinen typischen Geschmack.

Dabei haben die Mikroben massgeblichen Einfluss auf die Gesundhheit, ob wir glücklich sind, dick oder dünn, depressiv, Ängste haben und ausgeglichen fühlen, auch Krankheiten wie Schizophrenie, Parkinson, Alzheimer oder Autismus werden durch sie beeinflusst etc.

Mikroben unterstützen den Organismus

Die Darmflora beeinflusst den Körper massiv.

In erster Linie schützen sie aber den Körper von Krankheitserregern und helfen beim Abbau von Fettsäuren, Zucker, Vitaminen und einer insgesamt gesunden Verdauung.

So kann man die Verdauung durch den Verzehr von pro-biotischen Joghurts unterstützen, indem man Mikroben über den Joghurt gezielt zu sich nimmt.

Das Bakterium „bifidobacterium longum 1714“ oder kurz B.l.1714 hilft beim Abbau vom Stresshormon Cortisol, lässt einen so ruhiger in Stresssituationen werden und verbessert die Gehirnleistung.

So können die Mikroben ähnlich wie Medikamente den Körper positiv beeinflussen. Durch die Abgabe der Glückshormone Serotonin und Dopamin im Darm gelangen diese über die Blutbahn bis ins Gehirn und sorgen für Glücksgefühle. Aber auch Zytokine können von den Darmwänden in größerer Zahl produziert werden, angeregt durch Mikroben. Dieser Entzündungsstoff hat Einfluss auf Depressionen, Ängste, Autismus etc.

Durch den Vagnusnerv sind Kopf und Bauch miteinander verbunden. Er geht entlang der Wirbelsäule so dass Signale aus dem Bauch unmittelbar im Hirn landen können.

An Ratten wurde nachgewiesen dass das Durchtrennen des Vagnusnerv dazu führt, dass sich eine depressive Darmflora nicht mehr das Verhalten der Ratten auswirkt. Die Studie trägt den Titel „Den Blues transferieren“. Der Magen und Darm fungieren so praktisch als 2. Gehirn im Körper und leiten Signale und Stoffe an das Hirn weiter.

Aber auch Eindringlinge im Körper können durch die Keime im Darm abgetötet werden. So wachen Mikroben auch über unsere Gesundheit. Verändert sich diese Darmflora kann es beispielsweise zu einer „colitis ulcerosa“ kommen einer Darmerkrankung mit Bauchschmerzen, blutigem Durchfall, Gelenkschwellungen, Fieber, Veränderungen der Haut etc.

So ist eine gesunde Balance aus gesunder Darmflora und wenig Stress wichtig damit wir gesund bleiben und das Gleichgewicht nicht aus dem Ruder gerät.

Dabei wiegen die kleinen Mikroben nur 150 Fetogramm was 0,000000000001 Gramm entspricht.

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