Dattel-Allergie



Dattel-Allergie

Datteln wachsen an der Dattelpalme.
Datteln wachsen an der Dattelpalme.

Bei einer Allergie auf Datteln kommt es zu typischen Symptomen einer Nahrungsmittelallergie, so können nach dem Verzehr die Lippen schwellen, sich Hautausschläge bilden etc.

Weitere Beschwerden können Durchfall, Verdauungsbeschwerden, Schluckbeschwerden, Jucken und Brennen der Zunge, des Rachens, Bildung von Bläschen und Pusteln im Rachen oder gar ein anaphylaktischer Schock sein.

Die Dattel gehört zu den Beeren und stammt im Ursprung aus Mesopotamien, heute pflückt man sie vor allem in Kalifornien oder Australien, anders als bereits 3000 Jahre vor Christi schon. Sie wachsen an der Dattelpalme und werden entweder roh verzehrt oder zunächst getrocknet.

Die Echte Dattelpalme ist eine Pflanzenart der Gattung Dattelpalme (Phoenix) in der Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Ihre Früchte bezeichnet man als Datteln, dabei ist die echte Dattelpalme eine alte orientalische Kulturpflanze.

Sie hat eine Wuchshöhe von 15 bis 20 Metern, die Basis der Wedel verbleibt am Stamm, die Laubblätter sind Wedel die 3 bis 5 m lang sind und 30 cm lange und 2 cm Breite Federn tragen. Im Unteren Bereich trägt die Wedel Stacheln.

In Europa wird sie meist getrocknet verzehrt bzw. weiterverarbeitet wie beim Backen etc. Die Dattel ist dabei selbst getrocknet sehr gesund, denn sie enthält viele Vitamine wie A, B1, B2, B5, B6, C, E, Biotin und Spurenelemente wie Zink, Eisen und Jod sowie Mengenelemente wie Kalium Calcium, Phosphor und Magnesium.

Auch bei einer Diät kann sie eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten wie Schokolade oder Bonbons sein wenn man sie nur in geringen Maßen verzehrt.

Was man bei einer Dattel-Allergie beachten sollte

In Europa werden Datteln häufig getrocknet verzehrt oder weiter verarbeitet.

Sie kann jedoch, in eher seltenen Fällen, eine Allergie auslösen. Dabei muss nicht unbedingt die Dattel selbst der Auslöser sein, auch verwendete Pestizide beim Anbau können schuld sein an allergischen Reaktionen.

Hier gilt es unbehandelte Früchte in Bio-Qualität zu verzehren. Die Dattel selbst enthält Schwefel der an sich sogar allergische Reaktionen senken kann, aber auch zu Beschwerden wie Kopfschmerzen führen kann oder Allergien.

Weiterhin können Kreuzallergien auftreten gegenüber Pflanzen die ähnliche Allergene enthalten wie Ananas, Feige, Pfirsich, Aprikose, Avocado, Mango, Banane, Kiwi, Esskastanie, sie selbst gehört zu den Früchten die zu Problemen bei einem Latex-Frucht-Syndrom führen können.

Ein Allergietest beim Allergologen kann Auskunft darüber geben worauf man genau allergisch reagiert. Zur Behandlung von Symptomen kommen Antihistaminika in Frage die den Botenstoff Histamin hemmen und so Entzündungen senken. Generell sollte man bei einer Dattel-Allergie den Verzehr und Kontakt mit Datteln meiden, also genau darauf achten wo sie mit verarbeitet wurden. Reagiert die Haut allergisch so können Salben mit Kortison helfen.

Gegebenenfalls kann auch eine Desensibilisierung in Frage kommen, wenn man am Latex-Frucht-Syndrom leidet. Dabei wird der Körper allmählich an die Allergene gewöhnt, was mögliche Beschwerden senkt oder sie ganz verschwinden lässt.

 

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