Was man bei einer Tierhaar-Allergie beachten sollte

Was man bei einer Tierhaar-Allergie beachten sollte

Was man bei einer Tierhaar-Allergie beachten sollte, wie bei einer Allergie gegenüber Hunden, bei der Anschaffung eines Welpen (auf Englisch puppy)

Tiere sind nicht nur süß und können gute Freunde des Menschen sein, sie können leider auch Allergien auslösen.

So reagiert jeder 6. auf Tiere allergisch. Typische Symptome die bei einer Tierhaarallergie auftreten sind ständiges Niesen, eine Reizung der Atemwege, gerötete Haut, juckende und tränende Augen oder eine laufende Nase.

Ausgelöst werden diese Beschwerden durch Allergene in Form von fremden Eiweißstoffen auf die das menschliche Immunsystem über reagiert und sie zu bekämpfen versucht.

Anders als der Name vermuten lässt sind es jedoch nicht die Tierhaare selbst die die Allergie hervorrufen, sondern Speichel, Drüsensekret, Hautschuppen sowie Spuren von Urin der Tiere die an den Haaren haften bleiben.

Auch gibt es bezüglich der Allergenität unterschieden bei den Rassen. So gibt es beispielsweise Hunderassen die für Allergiker besser verträglich sind wie der Labra-Doodle oder Golden Doole, beides sind Kreuzungen aus Labrador und Pudel. Möchte man trotz Allergie dennoch einen Hund anschaffen beziehungsweise wenn man Begegnungen mit Hunden nicht vermeiden kann so gibt es einige Dinge die man beachten sollte um allergische Reaktionen besser in den Griff zu bekommen.

So liegt es an der Menge von Hautschuppen, Speichel, Drüsensekreten und Urin die zu Beschwerden führen können, bei kleinen Tieren wie einem Zwergdackel ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass man allergische Beschwerden verspürt als bei einem größerem Tier für dem Berner Sennenhund.

Tipps bei einer Tierhaar-Allergie

Tipps bei einer Tierhaar-Allergie die dabei helfen die auftretenden Symptome zu verringern

Hilfreich kann es auch sein erst einen Probekontakt zu einem Hund herzustellen in Form eines eingeladenen Gastieres, so kann man schon vorab checken, ob Symptome auftreten und die Anschaffung eines Hundes Sinn macht oder nicht.

Wird der Hund täglich gebürstet und mit einen Tuch abgerieben, so kann die Anzahl der Allergene deutlich reduziert werden.

Wichtig ist es auch nach dem Streicheln des Tieres die Hände zu waschen bzw. möglichst den direkten Kontakt mit dem Tier in Form Streicheln einzuschränken oder gar ein Übernachten lassen im Schlafzimmer oder Bett.

Im Winter ist die allergene Belastung durch trockene Heizungsluft höher durch die der Speichel im Fell schneller trocknet und Hautschuppen sowie Haare die leichter aufgewirbelt werden. Ähnliches gilt auch für den Urin von Katzen, Hamster oder Zwergkaninchen oder Hausstaubmilben.

Werden Teppiche täglich gesaugt und Bodenbelege feucht gewischt so kann man die Anzahl der Allergene in der Luft ebenfalls reduzieren. Bei Staubsaugern und Saugrobotern gibt es auch spezielle Modelle die für die Beseitigung von Tierhaaren geeignet sind. Raumluftfilter können ebenfalls helfen die Allergene in der Luft zu reduzieren.

Den Schlafkorb des Tieres sollte man nicht im Schlafzimmer platzieren und mit einer gut waschbaren Decke auslegen. Auch sollte man das Tier nur auf leicht zu reinigende Belege lassen und diese häufig reinigen.

Wäscht man Hunde und Katzen und frisch so enthält ihr Fell weniger Allergene, als wenn man sie sich wochenlang nur selbst mit der Zunge und Speichel reinigen lässt. Steht ein allergischer Besuch ins Haus ist es auch für diesen besser wenn die Tiere frisch gewaschen wurden.

Eine Hyposensibilisierung kann bei einer starken Allergie angeraten sein, hier gibt es die Form einer Kurzzeit-Sensibilisierung bei leichter Allergieform und auch eine dreijährige Therapie bei einer starken Allergie die gute Ergebnisse verspricht. Dabei wird das Immunsystem immer wieder mit geringen allergenen Dosen konfrontiert und so allmählich daran gewöhnt und immun gemacht, so dass die Beschwerden weniger heftig ausfallen oder im Idealfall gar nicht mehr auftreten bei Kontakt mit den Tieren.

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