Flohsamen

Flohsamen

Flohsamen könenn bei Verrdauungs-Beschwerden angewendet werden.

Flohsamen können bei Verrdauungs-Beschwerden angewendet werden.

Flohsamen oder Flohsamenschalen wirken leicht abführend bei Verstopfungen und können Durchfall regulieren. Man wendet sie auch zum Abnehmen an.

Mit Flohsamen kann man Verstopfungen, Durchfall, Reizdarmsyndrom, hohen Cholesterinspiegel, Analfissuren, Ausstülpungen der Dickdarm-Darmwand behandeln, da sie sättigend wirken nutzt man sich auch bei Fettleibigkeit und als Schlankheitsmittel zum Abnehmen.

Sie werden gern eingenommen bei wiederholter Verstopfung (Obstipation), Verbesserung der Verdauung bei ballaststoffreicher Ernährung, unspezifischen Durchfällen, zum Aufweichen von Stuhl bei schmerzhaften Stuhlgang bei Hämorrhoiden oder Analfissuren.

Der Flohsame Plantago sp. gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Dabei nutzt man als Arzneidroge die reifen ganzen und getrockneten Samen (Psyllii semen) von Plantago afra L. (Plantago psyllium L.) oder von Plantago indica L. (Plantago arenaria Waldstein et Kitaibel) und teilweise auch Flohsamenschalen verwendet (Psyllii testa).

Sie enthalten Ballaststoffe und Schleimstoffe. Täglich sollte man 10 bis 30 g maximal zu isch nehmen. Man nimmt sie mehrfach täglich bei Verstopfungen 1-2 Teelöffel mit Wasser vorgequellt ein und trinkt 1 bis 2 Gläser nach.

Man nimmt sie mit ausreichend Flüssigkeit zu sich.

Man erhält auch Fertigpräparate, Flohsamenkapseln, gemahlene Flohsamenschalen oder granulierte.

Mögliche Nebenwirkungen sind Völlegefühl und Blähungen.

Die Schleimstoffe binden Cholesterin und können so die Cholesterinwerte senken. Auch binden sie Gifte von Bakterien und können so vor Entzündungen der Darmschleimhaut schützen. Flohsamen haben eine darmreinigende Wirkung.

Der Flohsamen wirkt als Quellmittel, er vergrößert so das Stuhlvolumen, es ensteht mehr Druck auf die Innenwand des Darmes, was die Darmperistaltik fördert, der Stuhl wird schneller befördert, die Wirkung setzt nach 12 bis 24 Stunden ein, manchmal auch erst nach 7 bis 10 Tagen. Der Stuhl wird verdünnt, verkürzt die Verweildauer im Darm, auch können krebserregende (kanzerogene) Substanzen so nur weniger Kontaktzeit mit der Darmschleimhaut haben, was zum Schutz vor Darmkrebs dienen kann.

Bei einer Überempfindlichkeit, Darmverschluss, Verengung der Speiseröhre und Magen-Darmtraktes, Erbrechen, Übelkeit, Schluckbeschwerden sollte man sie nicht einnehmen. Auch andere Medikamente sollte man 1 bis 2 Stunden vor oder nach der Einnahme nicht einnehmen da sie bei der Aufnahme hemmend wirken können, beispielsweise bei darmmotilitätshemmenden Antidiarrhoika (z.B. Loperamid, Opioide) und anderen Quellmitteln.

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