Pilzallergie



Pilzallergie

Eine Pilzallergie kann unter anderem durch für den Menschen bekömmliche Waldpilze ausgelöst werden.
Eine Pilzallergie kann unter anderem durch für den Menschen bekömmliche Waldpilze ausgelöst werden.

Die Pilzallergie kann durch eine der zahlreichen Pilze hervorgerufen werden. Pilze werden gerne in der Küche zu Verfeinerung verschiedener Gerichte mit Fleisch, Nudeln etc. verwendet.

Pilze werden gern in Wäldern gesammelt von erfahren Pilzsammlern. Es gilt zu unterscheiden neben giftigen und von Menschen verzehrbaren Pilzen. In Polen hat das Sammeln von Pilzen eine sehr familiäre Tradition. Gesammelt werden in den Wäldern Pfifferlinge, Steinpilze etc.

Auch Champignons werden gern in Gerichten verarbeitet. Mit kleinen Anbausets können diese sogar im heimischen Keller oder der Küche gezüchtet werden.

Ein Schimmelbefall an Hauswänden kann zu Krankheiten führen. Aber auch der Verzehr von für den menschlichen Verzehr geeigneten Pilzen kann zu Problemen führen, wenn durch sie Allergien hervorgerufen werden.

Häufig kommt es hier zu Magen-Darmbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen.

Pilzarten

Der Fliegenpilz ist ein typisch für den Menschen gifiter Waldpilz. Auf Englisch wird er Fly Agaric genannt.

Pilze und Schimmel vermehren sich durch Sporen und in einer feuchten und dunklen Umgebung.

Bekannte und beliebte Pilze sind Steinpilze, Schwammerl, Champignons, Pfifferlinge und der besonders hochpreisige Trüffel, der tief in der Erde wächst und von besonders abgerichteten Tüffelschweinen vorwiegend in Frankreich geerntet werden kann.

Viele Pilze kann man das ganze Jahr über kaufen, einige Sorten sind gerade im Herbst zur Reifezeit sehr beliebt.

Pilze können schwer im Magen liegen und sollten daher nicht vor dem zu Bett gehen und in generell nicht in großen Mengen verzehrt werden.

Man kann sie frisch arbeiten, getrocknet oder eingelegt in Essig. Man unterscheidet einige 1000 Arten von Pilzen. Sie werden nicht nur zum Verzehr gezüchtet. Viele dienen auch als Heilpilze oder werden in Medikamenten genutzt. So ist beispielsweise das Penicillin gegen bakterielle Infektionen ein aus Pilzen gewonnenes Antibiotikum.

Neben in Deutschland und Europa bekannten Pilzen gibt es auch exotische die beispielsweise in chinesischen Gerichten und Restaurants verwendet werden.

Zu den asiatischen Sorten gehören Shiitake- und Muerr-Pilze. Wird ein giftiger Pilz verspeist wie der Fliegenpilz kann es sogar zu einer Pilzvergiftung kommen. Auch bei nicht mehr frischen Pilzen ist dieses möglich

Giftige Pilze

Ein typisch für den Menschen giftiger Pilz ist der rote, weiß gepunktete Fliegenpilz.

Problematisch beim Sammeln von Pilzen ist die genaue Unterscheidung so gibt es Pilze die ungenießbar sind, aber Speisepilzen optisch sehr ähnlich sind. Auch gibt es Pilzsorten die sich im Laufe der Jahre geändert haben und für den Menschen ungenießbar worden sind. Auch wenn diese vor Jahrzehnten noch als Speisepilze galten.

Bei einer Pilzvergiftung gilt es ein Erbrechen hervor zurufen und das Gift durch das Trinken von Milch zu neutralisieren.

Auch zur Produktion von Käse nutzt man Pilze oder in der Form von Hefe. Man unterscheidet hier giftige sowie nützliche und gesund Pilzsorten. Hefe wird neben Hopfen auch zur Produktion von Bier dem Pils verwendet, hier unterscheidet der letzte Buchstabe des Wortes Pils das Bier von der Pflanze Pilz, auch wenn die Aussprache im Deutschen sehr ähnlich ist.

Symptome der Pilzallergie

Kommt es zu allergischen Symptomen durch den Verzehr von Pilzen sind diese typisch für eine Nahrungsmittelallergie mit folgenden Symptomen:

  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Bildung von Bläschen auf der Haut und auf der Zunge
  • Juckreiz und Kratzen im Hals und im Mund
  • Allergisches Asthma, anaphylaktischer Schock, Niesen und Schnupfen

Eine Allergie kann durch einen Allergietest ermittelt werden. Hierzu eigenen sich ein IgE-Blutest, ein Prick-Hauttest oder auch ein Provokationstest.

Neben den Allergenen der Pilze können auch deren Sporen, mit denen sich die Pilze vermehren, zu Beschwerden führen.

Neben einer Allergie gegen Pilze ist auch eine Intoleranz möglich, die Idiosynkrasie. Hier können die Eiweiße der Pilze im Darm nicht vollständig zersetzt werden und führen so zu Beschwerden ohne Bildung von Antikörpern des Immunsystemes.

Wurde eine Pilzallergie attestiert gilt es es den Verzehr von Pilzen und Pilzgerichten zu meiden. Auch beim Besuch im Restaurant sollte man darauf achten, ob Pilz im Salt, der Soße etc. verarbeitet wurden.

Man sollte auch unterscheiden, ob eine Allergie oder Intoleranz vorliegt. Bei einer Allergie können bereits kleinste Mengen zu Symptomen führen, wohingegen bei einer Intoleranz durchaus geringen Mengen an Pilzen verzehrt werden können bevor es zu Beschwerden kommt.

Liegt gar eine Vergiftung aufgrund der toxischen Wirkung einiger Pilzsorten vor oder durch zu alte Pilze gilt es umgehend den Notarzt bzw. ein Krankenhaus aufzusuchen.

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