Heuschnupfen und Asthma

Heuschnupfen und Asthma

Heuschnupfen und Asthma sind eng miteinander verknüpft.

Heuschnupfen und Asthma sind eng miteinander verknüpft.

Wann kann Heuschnupfen zu einem Asthma werden? Man spricht auch von einem Etagenwechsel da die Symptome eine „Etage tiefer“ wandern nämlich in die Lunge.

Der Etagenwechsel kann dabei spontan auftreten. Hier erfahren sie was man beachten sollte damit es nicht dazu kommt.

Bei beginnendem Pollenflug leiden Allergiker unter Schnupfen, juckenden und tränenden Augen etc., den typischen Symptomen eines Heuschnupfens. Problematisch wird es wenn noch Atemnot und ein trockener Husten hinzu kommen die auf ein sich entwickeltes Asthma hindeuten.

Doch wie enstehen Allergien eigentlich. Zum einen ist ein hygienischer westlicher Lebensstil eine Ursache, so lernt das Immunsystem nicht wie es mit den Allergenen umgehen muss, so werden harmlose Stoffe zu Auslösern von Allergien. Man spricht hier auch von einer Hygienehypothese und zum anderen sind auch Umweltschadstoffe schuld die die Allergene beeinflussen. So führen mehr Schadstoffe in der Luft dazu, dass Pflanzen mehr allergene Pollen produzieren aufgrund von Stress. Weiterhin werden Allergene in Kombination mit Feinstaub, Ozon etc. besonders gefährlich und können zu einer Allergie führen.

Kinder kann man beispielsweise gut vor der Entstehung von Allergien schützen wenn man sie mit Tieren aufwachsen lässt und sie nicht vor allergenen Lebensmittel schützt.

Doch was sollte man tun, wenn schon eine Allergie vorliegt? Hilft auch hier eine Anschaffung von Haustieren wie Katzen, Meerschweinchen, Zwerghasen etc.? Leider nein, liegt eine Allergie bereits vor so gilt es die Allergene zu meiden.

Etagenwechsel

Wie es zu einem Etagenwechsel kommen kann.

Wie es zu einem Etagenwechsel kommen kann.

Wie kann aus einem Heuschnupfen ein Asthma enstehen? Der Wechsel kann sich jederzeit vollziehen. Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es einem Asthma kommt je länger die Allergie schon besteht. So kann man bei 50 % der Patienten mit Heuschnupfen ein leichtes Asthma durch einen Provokationstest nachweisen.

Das Asthma bronchiale manifestiert sich jedoch erst durch zusätzliche Triggerfaktoren, also auslösenden Faktoren. Dieses kann eine Atemwegsinfektion sein oder auch eine starke Allergenexposition als auslösendes Ereignis.

Besonders eine chronische und schwere Asthmaerkrankung verringert auf Dauer die Leistung, das Volumen der Lungen, verengt die Bronchien und sorgt für dauerhafte Atembeschwerden die bis zu einem lebensgefährlichem Asthmaanfall führen kann.

Woran erkennt man, dass es sich um Asthma handelt? Neben dem trockenem Husten kommt es zu Atemproblemen, Atemnot, Enge in der Brust und auch pfeifenden Atemgeräuschen.

Typisch ist auch, dass die Beschwerden häufig in der Nacht auftreten oder am frühen Morgen.

Ist es möglich, dass eine andere allergische Reaktion wie beispielsweise Neurodermitis auch zu einem Asthma führen? Bei Neurodermitis handelt es sich um eine Atopie die assoziiert ist mit Allergien. Es handelt sich somit bei Neurodermitis um einen Indikator und Risikofaktor für Allergien wie einem Heuschnupfen oder auch einem allergischem Asthma.

Patienten die einem Asthma bronchiale erkrankt sind sind besonders anfällig für Infekte. Auch sollte man Impfungen regelmäßig durchführen vor allem gegen Grippe als Influenza-Impfung und auch geben eine Lungenentzündung mit einer Pneumokokken-Impfung.

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