Was bei verstopfter Nase hilft

Was bei verstopfter Nase hilft

Was bei verstopfter Nase hilft

Ist die Nase verstopft so bekommt man kaum noch Luft, riecht und schmeckt daher auch nichts mehr. Eine verstopfte Nase ist eine typische Begleiterscheinung bei Schnupfen, aber auch bei einer Allergie kann die Nase betroffen sein.

Bei einer Erkältung verschwinden verstopfte Nasenlöcher mit abklingender Erkältung wieder von allein. In der Regel eine Woche nach dem Infekt spätestens.

Problematisch wird wenn sich daraus ein chronischer Schnupfen (Rhinitis) entwickelt.

Bei einer Erkältung sorgen häufig Viren dafür, dass sie auf der Nasenschleimhaut für die Bildung von Nasensekret sorgen, dieses ist anfänglich flüssig und sorgt für eine laufende Nase, erst in der zweiten Phase setzt die Verstopfung ein, da die Schleimhäute durch die Entzündung anschwellen und sich so die Atemwege verengen, der Schleim wird zäher und verklebt die feinen Flimmerhärchen bis die Nase verstopft ist.

Gern werden Nasensprays und Nasentropfen genutzt, um die verstopfte Nase wieder frei zu bekommen. Die Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Durchblutung der Schleimhäute verbessert wird und sie so wieder abschwellen können. Man sollte derartige Produkte jedoch nicht länger als 1 Woche lang einnehmen, da sie süchtig machen können und die Schleimhäute auf Dauer schädigen können.

Besser sind hier natürliche Nasensprays mit Meersalz, sie können die Schleimhäute ebenfalls frei machen und vor Krusten und Austrocknen bewahren.

Gerade nachts kann eine verstopfte Nase einem den Schlaf rauben, es wird weniger geschlafen und durch einen geöffneten Mund trocknet dieser schneller aus. Am besten ist der Kopf auf einem Kissen erhöht so kann der Schleim besser abfließen.

Mittel die bei verstopfter Nase helfen

Mittel die bei verstopfter Nase helfen

Auch Inhalieren kann dabei helfen, dass man nachts besser durchschlafen kann. So sollte man mit Kochsalz oder Kamillenblüte inhalieren, Kräutertees trinken wie Kamille, Thymian, Lindenblüte, generell viel trinken (2 Liter pro Tag).

Heiße Suppen haben auch einen Inhalationseffekt, ebenso helfen ätherische Öle wie Thymianöl, Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder Teebaumöl. Ebenso hilfreich sind Nasenspülungen und Nasenduschen mit Kochsalz, Nasenkompressen mit Zitronen- oder Zwiebelsaft sowie heiße Erkältungsbäder.

Kommt es zu einer verstopfen Nase ohne Erkältungssymptome so kann eine Allergie die Ursache sein, hier können Antihistaminika helfen oder auch eine Hyposensibilisierung bei der man das Immunsystem allmählich an die Allergene gewöhnt.

Aber auch Polypen oder Tumore können zu angeschwollener Nasenschleimhaut sorgen oder eine anatomische bedingte verengte Nasenscheidewand.

Auch Schwangere leiden aufgrund von gesteigerten Hormonen Progesteron und Östrogen häufig an verstopfter Nase, die Nasenschleimhaut wird stärker durchblutet und schwillt an.

Jede 3. ist von dem Schwangerschaftsschnupfen (Rhinopathia gravidarum) betroffen, um das Baby nicht zu schädigen sollten hier natürliche Mittel verwendet werden. Selbst Neugeborene und Babys können an Schnupfen leiden, gerade da die Nasengänge noch sehr eng sind so kommt es zu Atemproblemen und Problemen beim Stillen.

Auch hier gilt es viel zu trinken, die Raumluft anzufeuchten, einen Tropfen Muttermilch in die Nase zu geben, Nasentropfen zu nutzen mit physiologischer Kochsalzlösung sowie Nasenspülungen.

Bei stark verstopfter Nase spricht man auch von Stockschnupfen, einem meist verschlepptem Schnupfen der in eine bakterielle Infektion übergeht mit zähem grün-gelben Sekret, die Krankheitserreger können hier auch übergreifen auf Nasennebenhöhlen in Form einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder gar auf die Bronchien.

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