Lakritz-Allergie

Lakritz-Allergie

Eine Lakritz-Allergie kann sich beim Verzehr von Lakritz-Schnecken zeigen.

Eine Lakritz-Allergie kann sich beim Verzehr von Lakritz-Schnecken zeigen.

Eine Allergie auf Lakritz kommt relativ selten vor, bei der bestimmte Bestandteile der Lakritze zu Beschwerden führen. Generell steigt die Anzahl der Allergien auf Nahrungsmittel und Allergien allgemein. In Deutschland sind ca. 30 % der Bevölkerung von einer Allergie betroffen, von einer Lebensmittelallergie immerhin 8 Millionen Menschen. Liegt eine Allergie gegenüber Lakritze vor so gilt es dieses zu meiden und alternative Nahrungsmittel auszuwählen.

Lakritze oder Lakritz ist der Wurzelextrakt des Echten Süßholzes. Man benutzt diese Bezeichnung auch für Produkte die man daraus herstellt. In der Schweiz, Südtirol und in Teilen Deutschlands spricht man auch von von Bärendreck als Bezeichnung.

Lakritz ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Stoffen, hauptsächlich verarbeitet man Süßholz. Dabei gehört Süßholz zur Pflanzen-Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae). Asu dem Saft der Pflanze gewinnt man Glycyrrhizin Glabra, das für den typischen Lakritz-Geschmack verantwortlich ist. Außerdem befinden sich in Lakritze auch kleine Mengen an Kaliumsalze sowie Calciumsalze der Glycyrrhizinsäure die auch allergen sein können. Vor allem im Mittelmeerraum und Asien wird Lakritze angebaut. Bei uns ist sie bekannt als Süßigkeit sowohl salzig als auch gesüßt. So gibt es die bekannten Lakritzschnecken, Lakritzbonbons, aber auch Lakritzlikör, Lakritzschokolade oder Lakritztee.

In der Lakritze befinden sich auch häufig Konservierungsstoffe und Geliermittel etc. die Auslöser von allergischen Reaktionen und Unverträglichkeiten sein können

Wie sich eine Lakritz-Allergie äußert

Lakritze oder Lakritz ist der Wurzelextrakt des Echten Süßholzes.

Lakritze oder Lakritz ist der Wurzelextrakt des Echten Süßholzes.

Lakritz soll auch bei Entzündungen helfen und die Leberwerte bei einer chronischen Hepatitis senken. Auch zur Stärkung der Abwehrkräfte nimmt man es ein. Es wirkt krampflösend und beruhigend im Magen und steigert die Durchblutung der Magenschleimhaut. Zuviel Lakritze ist aber ungesund so kann es den Blutdruck verändern, den Hormonhaushalt stören, zu Herzrhythmusstörungen führen. In der Schwangerschaft kann es sich auch negativ auf das Embryo auswirken in dessen Entwicklung. Wer zuviel Lakritze konsumiert senkt den Testosteronspiegel, bei Männern leider daher die Libido bei viel Lakritzkonsum.

Eine Allergie ensteht erst nach mehrfachem Kontakt mit den Allergenen. Es werden Antikörper gebildet die weiteren Kontakten zu allergischen Reaktionen führen. Es kommt dann zu Ausschüttung des Botenstoffes Histamin und entzündlichen Prozessen. Auch kann es bei einer Allergie auf Lebensmittel zu Kreuzallergien auf verschiedene Pollen, Gräser und Kräuter kommen die ähnliche allergene Proteine enthalten. So kann es bei einer Lakritz-Allergie vor allem zu allergischen Beschwerden kommen gegenüber Hülsenfürchten wie Linsen, Erbsen, Erdnüsse, Sojabohnen und Kichererbsen.

Typische Symptome einer Lakritz-Allergie sind die einer Lebensmitteallergie:

  • Reizungen der Haut, Bildung von Ekzemen, Juckreiz, Hautausschläge
  • Laufende Nase, Dauerschnupfen, juckende Nase, allergischer Schnupfen
  • Entzündungen der Haut, chronische Gastritis, Erbrechen, Übelkeit, Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden

Eine Allergie gegenüber Lakritz oder enthaltene Bestandteile kann ein Allergietest in Form eines Prick-Test oder IgE-Bluttests aufzeigen. Auch durch einen Provokationstest kann man durch gezielte Einnahme von Lakritz überprüfen, ob sich Symptome äußern. Genrell sollte man bei einer Allergie Lakritz meiden. Beschwerden der Haut können mit kortisonhaltigen Salben behandelt werden. Antihistaminika in Tablettenform können Histamin blockieren und so ebenfalls die Symptome lindern. Wichtig ist es auf Lebensmittel-Verpackungen genau die Inhaltsstoffe zu beachten und gegebenenfalls die Produkte zu meiden.

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