Sesamallergie

Sesamallergie

Kekse aus Sesam können bei einer Sesamallergie nicht ohne Beschwerden verzehrt werden.

Kekse aus Sesam können bei einer Sesamallergie nicht ohne Beschwerden verzehrt werden.

Ist man allergisch auf Sesam so kommt es zu den typischen Symptomen einer Lebensmittelallergie mit Rötungen der Haut, Juckreiz, Schnupfen, laufender Nase, Halsschmerzen, Schwellungen im Rachenbereich, Atembeschwerden, trockenem Husten und Hustenreiz, Schluckbeschwerden etc.

Ein Allergietest kann in Form von einem Pricktest, einem Hauttest oder auch durch einen IgE-Bluttest oder Provokationstest diagnostiziert werden.

Bei einer Sesamallergie werden Antikörper gegen allergene Inhaltsstoffe von Sesam gebildet, nämlich Sesamolin und Sesamin. Dieser Vorgang erfolgt erst nach einiger Zeit und mehrmaligen Kontakt mit Sesam. Es kann auch zu Kreuzallergien kommen wie gegenüber Erdnüssen, da die Allergene eine ähnliche Struktur aufweisen.

Bei der Allergie können schon kleine Mengen zu schweren allergischen Reaktionen oder gar einem allergischem Schock führen.

Bei Sesam handelt es sich um eine Pflanzenart aus der Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae), sie ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und vermutlich die älteste Ölpflanze der Welt.

Liegt eine Sesamallergie vor so gilt es Sesam zu meiden, er wird häufig in anderen Produkten weiter verarbeitet, kann sich auf Burger-Brötchen, in Süßigkeiten, Crackern, Gebäck etc. befinden.

Was man bei einer Sesamallergie beachten sollte

Auch auf Brötchen, Burger-Brötchen, in Gebäck, Maragarine, Kosmetika etc. kann man Sesam oder Sesamöl wieder finden.

Auch auf Brötchen, Burger-Brötchen, in Gebäck, Margarine, Kosmetika etc. kann man Sesam oder Sesamöl wieder finden.

Auch sollte man die Inhaltsstoffangaben von Fertigprodukten bezüglich Sesam kontrollieren.

Auch in der modernen Bioküche wird Sesam gern verwendet oder in Form von Sesamöl, Sesampaste kann man mit dem allergenen Stoff in Kontakt kommen.

Beim Kochen bleibt die Allergenität erhalten, die Allergene sind also hitzebeständig, so dass selbst nach dem Kochen oder Backen von Sesam noch allergische Beschwerden auftreten können.

Ebenso findet man es als Sepsieöl in Pflanzenfetten, Magarine vor oder in Kosmetika wie Salben, Cremes, Lippenstiften als Fett oder Öl.

Kommt es zu allergischen Reaktionen auf der Haut so können Salben mit Kortison die Beschwerden senken.

Idealerweise trägt man auch ein Notfallset mit Adrenalinspritze bei sich, inbesondere wenn die Allergie stark ausgeprägt ist, um im Fall eines anaphylaktischen Schocks schnell reagieren zu können. In einem Notfallset befinden sich neben der Adrenalin Fertigspritze auch Antihistaminika sowie Präparate mit Kortison.

In Deutschland gehört die Sesamallergie noch zu den eher seltener vertretenen Allergien, in anderen Ländern, wie beispielsweise Australien ist sie hingegen weit verbreitet. Mit zunehmender Nutzung von Sesam bei der Ernährung kann es auch in Deutschland zu einer Ausbreitung dieser Allergieform kommen.

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