Schokoladenallergie



Schokoladenallergie

Die Schokoladenallergie kann durch die verschiedenen Inhaltsstoffe wie Kakao, Milch, Eier, Nüsse etc. ausgelöst werden.
Die Schokoladenallergie kann durch die verschiedenen Inhaltsstoffe wie Kakao, Milch, Eier, Nüsse etc. ausgelöst werden.

Bei der Schokoladenallergie kommt es zu allergischen Symptomen nach dem Verzehr der beliebten Süßigkeit. Die Allergie kann durch eine der vielen verwendeten Zutaten ausgelöst werden.

So kann sich die Allergie neben dem in der Schokolade in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten Kakao auch gegen andere Zutaten wie Vollmilch, Nüsse, Rosinen, Hühnerei (Vollei), Mandeln etc. richten. Gern wird auch Soja als Emulgator bei der Schokoladen-Produktion verwendet und kann ebenfalls so Auslöser einer Allergie werden.

Die in der Schokolade enthaltenen biogenen Amine können ähnlich wie Histamin zu Entzündungsreaktionen im Körper führen.

Ebenso können Pestizide beim Anbau der Rohstoffe die Ursache der Allergie sein.

Hier kann ein Bio-Anbau vorteilhaft für Allergiker sein, bei dem man auf viele Pflanzengifte verzichtet.

Außerdem können Konservierungsstoffe und andere Inhaltststoffe Ursache für die Allergie sein.

Durch einen Allergietest kann man die genaue Ursache der Allergie ermitteln.

Hierzu bieten sich der Prickt-Hauttest, ein IgE-Antikörper-Bluttest oder ein Provokationstest an. Wird eine Allergie gegen Schokolade oder ihre Bestandteile ermittelt, sollte man auf den Genuss von Schokolade und Produkten verzichten die Schokolade enthalten wie Kuchen, Speiseeis, Gebäck, Schokoriegel etc.

Kakao

Bei einer Schokoladenallergie sollte man auf den Verzehr von Schokolade, Kakao, heißer Schokolade etc. verzichten.

Kakao macht den wichtigsten Bestandteil der Schokolade aus. Der Verzehr führt zur Ausschüttung des Glückshormones Serotonin und hebt so die Stimmung.

Kakao wird aus den gerösteten und gemahlenen Kakaobohnen des Kakaobaumes gewonnen. Dabei gibt es Schokolade in unterschiedlichsten Variationen und Formen. Mit mehr Kakao-Anteil als Zartbitter-Schokolade oder mehr Vollmilch und Zucker als helle Vollmilchschokolade.

Aber auch in anderen Produkten werden Extrakte des Kakaos wie das Nebenprodukt Kakaobutter verwendet.  Diese wird zum Beispiel gern in Kosmetika und Pflegeprodukten verarbeitet.

Bei einer Allergie gegen Kakao kann es auch zu Kreuzallergien gegen Ambrosia, Kaffee und Tee kommen.

Zur eigentlichen Allergie kommt es erst nach mehreren Kontakten mit der Schokolade, währen dieser Sensibilisierungsphase bilden sich Antikörper im Körper.

Die Symptome einer Schokoladenallergie

Liegt eine Allergie gegen Schokolade oder ihre Bestandteile vor kann es zu folgenden allergischen Symptomen kommen:

  • Jucken und Kratzen in Hals und Rachen
  • Bildung von Bläschen und Pusteln auf der Zunge und Lippen
  • Rötungen der Haut
  • Anschwellen der Schleimhäute
  • Ein anaphylaktischer Schock
  • Koliken, Diarrhö und Magenkrämpfe
  • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Unwohlsein

Abhängig von der Schokoladen-Sorten und ihren Inhaltsstoffen sind auch die Symptome. So können Bio-Schokolade, Schokolade mit Sojamilch und bestimmte Sorten unter Umständen ohne Beschwerden verzehrt werden.

Akute Symptome können mit Antiallergika in Form von Tabletten und Salben behandelt werden (Kortison).

Wurde die genaue Allergie auf Kuhmilch, Nüsse etc. bestimmt kann auch eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden. Bei dieser wird das Immunsystem langsam an die Allergene gewöhnt, ähnlich einer Impfung.

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