Henna-Allergie

Henna-Allergie

Wie sich eine Henna-Allergie äußern kann.

Wie sich eine Henna-Allergie äußern kann.

Gerade im Urlaubs sind Tattoos mit Henna sehr beliebt. Allerdings kann es hier neben einer schönen Verzierung der Haut böse Folgen geben, sogar ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock ist möglich.

Henna ist ein Farbstoff des Färbestrauchs Lawsonia inermis aus Ägypten und dient der Körperverschmückung der Haut. Gerade in Nordwestindien ist Mehndi als kunstvolle ornamentale Körperbemalung (bodypainting) mit Henna beliebt. Anders als bei echten Tattoos wird die Farbe auf der Oberhaut aufgebracht und nicht subkutan, so dass sie nach 2 bis 3 Wochen verblassen.

Der Farbstoff wird schon seit Jahrtausenden zum Haare, Nägel und Haut färben benutzt.

Henna wird auch verarbeitet in Kosmetika, Salben und Kerzen als Färbstoff. Der färbende Stoff nennt sich Lawson (Rotes 2 Hydroxy 1,4 napthochinon).

Auch Augenbrauen werden gern mit Henna gefärbt. Henna färbt nur leicht bräunlich, für tiefere Farbtöne werden Farbpigmente wie PPD hinzu gegeben.

Normalerweise verschwinden die Zeichnungen auf der Haut nach ein paar Wochen und verblassen, kommt es jedoch zu einer allergischen Reaktion der Haut kann es zu Entzündungen und sogar Narbenbildung kommen. Besonders wenn es sich um kein reines Henna handelt.

Symptome eine Henna-Allergie

Symptome eine Henna-Allergie zeigen sich in erster Linie auf der Haut.

Symptome eine Henna-Allergie zeigen sich in erster Linie auf der Haut.

Denn häufig gibt man der schwarzen Paste auch Paraphenylendiamin, kurz PPD bei um die Einwirkzeit zu verkürzen, dieser Farbstoff kann ein Auslöser von einer Kontaktallergie sein. Schwarze Farbe und kurze Einwirkzeiten von bis zu 2 Stunden können auf PPD hinweisen.

Kommt es zu allergischen Reaktionen so bilden sich Bläschen auf der Haut, es kommt zu Rötungen und Juckreiz. Die Haut kann sich verändern, nässen und verkrusten.

Ebenso sind Schnupfen und Husten möglich.

Bei derartigen Beschwerden sollte man die Haut unbedingt sofort kühlen mit Kühlpads und einen Arzt aufsuchen. PPD kann sich aber auch in Haarfärbemitteln befinden oder in Kunststoffen sowie Textilien.

Bei einer Allergie auf PPD gilt es daher besonders vorsichtig mit Kosmetika und Färbemitteln zu sein. Durch einen Allergietest kann eine PPD-Allergie nachgewiesen werden.

Symptome können mit Antiallergika behandelt werden, meist in Form von Kortison-Salbe zum Auftragen auf die betroffene Hautstelle. Ist man sich nicht sicher, ob eine PPD-Allergie vorliegt sollte man auf Henna-Tattoos verzichten.

Auch gefärbte Stiefel, Lederhandschuhe, Portemonnaies, Druckerschwärze, Kleidung, Haarfarbe etc. kann PPD enthalten.

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