Nickel bei Allergien meiden

Nickel bei Allergien meiden

Nickel bei Allergien meiden

Eine Allergie gegenüber Nickel zählt zu den häufigsten Kontaktallergien. Typische Beschwerden sind Hautauschläge und Juckreiz die erst nach einer gewissen Zeit nach dem Kontakt mit dem Metall auftreten.

So können bis zu 3 Tage vergehen bevor man die Symptome verspürt, was die Ursachensuche erschwert.

Dabei kann Nickel in vielen Dingen vorkommen wie Schmuck, Hosenknöpfen, Kosmetikprodukten, Lebensmitteln, Brillengestellten, 1- oder 2-Euro-Münzen.

Kommt das Immunsystem mit dem Allergen in Kontakt so kommt es zu einer Sensibilisierung bei der das Immunsystem fälschlicherweise lernt die Nickelionen zu bekämpfen. Erst bei weiteren Kontakten kommt es dann zu der allergischen Reaktion mit den typischen Symptomen, nach dem die Sensibilisierung abgeschlossen ist.

Eine Nickelsensibilisierung kann durch einen Epikutantest nachgewiesen werden, dabei wird Nickelsulfat mit einem Pflaster auf den Rücken der/des Patienten/in geklebt und man beobachtet mögliche Reaktionen der Hautstelle. Kommt es zu Rötungen, Juckreiz, Bildung von Bläschen, Papeln (kleinen Knötchen) so liegt eine Sensibilisierung vor.

Beispielsweise kann in einer Wimperntusche die eine Bürste mit Nickelionen hat das Allergen in die Tusche gelangen und so aufgetragen werden. Aber auch in Haushaltsgeräten wie Kochtöpfen, in Piercings, Haarnadeln, Regenschirmen, Türgriffen etc. kann Nickel verarbeitet sein.

Generell gilt es bei einer Nickelallergie den Auslöser, das Nickel zu meiden. Hier können Schutzmaßnahmen wie Handschuhe helfen sowie eine gute Hautpflege bei der man Hautrisse und Abschürfungen vermeidet. So können Kassiererinnen bei Kontakt mit Münzen eine Allergie gegenüber Nickel ausbilden oder Personen die in der Galvanik arbeiten, häufiger Kontakt kann nämlich zu einer Allergie führen.

Akute Symptome können mit Salben behandelt werden. Da diese Allergieform nicht heilbar ist, gilt es vor allem den Kontakt zu Nickel zu vermeiden.

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