Allergien und Intoleranzen

Allergien und Intoleranzen

Wie sich Allergien und Intoleranzen voneinander unterscheiden.

Wie sich Allergien und Intoleranzen voneinander unterscheiden.

Allergien sind die Folge einer Intoleranz des Körpers auf Umweltstoffe wie chemische Substanzen und Nährstoffe. Es handelt sich bei allergischen Symptomen somit um Störungen des Hormon- und Enzymsystems des Körpers und somit des Immunsystemes. Intoleranzen gegenüber entwickeln sich häufig gegenüber Schwermetalle, Steroide, Impfstoffe, stark verarbeiteten Lebensmitteln, Reinigunsmitteln, Kosmetika, Desinfektionsmitteln, Verhütungsmittel (Latex), Pestiziden etc.

Die Symptome von Intoleranzen und Allergien sind ähnlich, jedoch kommt es bei einer Allergie schon bei geringen Mengen der entsprechenden Substanz zu Beschwerden, bei einer Intoleranz werden meist geringe Mengen problemlos vertragen. Auch kommt es zu keiner Bildung von Antikörpern bei einer Intoleranz, bei einer Allergie hingegen schon.

Bei Allergien gilt es in erster Linie die auslösenden Allergene zu meiden (Allergenkarenz). Dieses ist häufig jedoch nur bedingt oder unzureichend möglich. Wird das Immunsystem jahrelang den Allergenen ausgesetzt so wird es dauerhaft geschwächt und anfälliger für Infekte. Eine Allergie richtet sich gegen an sich harmlose körperfremde Stoffe der Umwelt. So können Pollen, Tierhaare, Erdnüsse, Tomaten, Milch, Getreide usw.

Mit zunehmendem westlichen Lebensstil ist die Anzahl der Allergien in den letzten 40 Jahren stark angestiegen, daher spricht man auch von einer Zivilisationskrankheit.

Wachsen Kindern mit Tieren auf so fällt das Risiko für mögliche spätere allergische Erkrankungen.

Insbesondere wenn das Immunsystem durch zu viel Hygiene unterfordert wird, es zur genetischer Vorbelastung der Eltern kommt, Reizstoffen wie Zigarettenrauch, einem geschwächten Darm durch ungesunde Ernährung steigt das Risiko, dass Allergien entstehen.

Abhängig von den Allergenen, den Auslösern der Allergie gilt es dieses zu meiden. Die Beschwerden können je nach Ausprägungsstärke der Allergie unterschiedlich stark ausfallen.

Bei Allergien kommt es häufig zu folgenden Beschwerden:

  • Juckreiz
  • Kopfschmerzen
  • Ringe unter den Augen
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Hautirritationen
  • Tränenden und juckenden Augen
  • Gliederschmerzen
  • Wasseransammlungen im Körper
  • Muskelschmerzen

Zinkmangel kann zu Allergien führen

Zinkmangel kann zu Allergien führen

Zinkmangel kann zu Allergien führen

Entzündungen einer Allergie können zu Folgeerrkankungen führen wie Asthma, Mundgeschüren, Migräne, Neurodermitis, Bronchitis, rheumatoider Arthritis, einer erhöhten Anfälligkeit für pilzliche und virale Infekte, chronischer Müdigkeit, psychischen Störungen, Erkrankungen von Magen und Darm wie dem Reizdarmsyndrom oder Morbus Crohn, Diabetes, Krämpfen, Depressionen, Erkrankungen der Nieren, Herzrasen, Kämpfen etc.

Bei starken anaphylaktischen Reaktionen kann die Gabe von Adrenalin lebensrettend sein. Leichte akute Beschwerden werden mit Antihistaminika behandelt, stärke mit Glukokortikoiden.

Zur Ermittlung mögliche Allergien bieten sich Hauttests und Bluttest an oder auch eine Haarmineralanalyse bezüglich Zink und Steoriden.

Zink trägt seinen Namen von von Zinke, Zind („Zahn“, „Zacke“), da das Metall zackenförmig erstarrt. Zink ist ein essentielles (unentbehrliches) Spurenelement für den Stoffwechsel und in vielen Enzymen enthalten. Es reguliert so den Fett-, Eiweiß- und Zuckerstoffwechsel mit und viele Hormone im Immunsystem benötigen Zink für ihre Wirkung. Durch Zink kann eine Immunreaktion abgeschwächt werde.

Mängel an Vitaminen B, C, Mineralstoffen, Kupfer, Zink, Aminosäuren kann durch eine Haaranalyse ermittelt werden welche wiederum zur Schwächung des Immunsystems führen. Eine Belastung durch Schwermetalle gilt auch als Ursache für Allergien.

Histamin ist ein Botenstoff der bei einer Allergie freigesetzt wird. Man kann ihn aber auch mit der Nahrung aufnehmen durch Rotwein, Schokolade, Käse etc. Es kommt zur Rötung der Haut, Juckreiz, Niesen, Schnupfen, Nesselsucht, brennenden Augen etc. Die Haarmineralanalyse kann einen beschleunigten Stoffwechsel nachweisen, in Folge dessen vermehrt Histamin freigesetzt wird. Die Freisetzung von übermäßig viel Histamin führt nämlich zu Allergien. Eine erhöhte Permeabilität (Durchlässigkeit) der Zellmembranen führt zu mehr Ausschüttung von Histamin. Ursachen sind hierfür Mangel an Calcium und Magnesium. Eine Haarmineralanalyse kann auch aufzeigen ob der Kupfergehalt zu niedrig ist und so die Ausscheidung von Magnesium und Calcium verlangsamt wird. Ebenso kann man durch die Analyse von Haaren feststellen wie das Verhältnis von Natrium zu Kalium ist und wie viel Zink vorhanden ist, Zink ist maßgeblich entscheidend dafür wie Histamin im Weichgewebe freigesetzt wird.

Wird in der Nebenniere zu viel Cortisol produziert so kommt es durch Hormonstörung zu allergischen Reaktionen vor allem bei viel Stress und Frauen in den Wechseljahren und Belastung der Nebenniere durch Steroidhormone.

Blei wirkt sich negativ auf das Nervensystem aus, Zink kann es beruhigen. Auch Aluminium kann sich negativ bei Allergien auswirken. So blockiert Aluminium das Enzym welches für die Freisetzung des in der Leber akkumulierten Vitamins D verantwortlich ist. Bei Allergikern kommt es häufig auch zu einem Vitamin D Mangel. Zu viel Aluminium und Kupfer schädigen zu dem die Leber, häufig in Kombination mit einem Zinkmangel. Ohne Zink kann kaum Glutathion gebildet werden, welches häufig bei Allergikern als antioxidativ wirkendes Enyzm fehlt.

Schwermetalle können über die Nahrung über in Form von Blei und Quecksilber durch Thunfisch, Lachs, Heilbutt, Kabeljau etc. aufgenommen werden. Aluminium findet man häufig in Weißbrot vor. Kupfer kommt häufig in Getreide, Meeresfrüchten und Avocados vor und bei Personen mit einem langsamen Stoffwechsel. Getreide können Zinkmangel beheben, enthalten aber Phytate die wiederum beim Stoffwechsel Zink, Magnesium und Calcium verbrauchen. Fructose aus Früchten kann zu Diabetes und Gicht führen.

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