Vorsorge



Vorsorge

Eine gute Vorsorge ist wichtig für die Gesundheit.
Eine gute Vorsorge ist wichtig für die Gesundheit.

Vorsorge gilt als wichtig für Männer und Frauen um gefährliche Krankheiten frühzeitig zu erkennen. So können Voruntersuchungen Hautkrebs, Krebs der Prostata, der Brüste, des Darms rechtzeitig, im Frühstadium erkennen. Hier sind die Erfolgschancen auf eine Heilung am größten.

Das Herz ist in Deutschland bei Männern und Frauen bedroht. Jährlich sterben in Deutschland 28.000 Männer und 21.000 Frauen an einem Herzinfarkt. Bei der Leber sterben durch eine alkoholbedingte Krankheit im Jahr ca. 5700 Männer und 2300 Frauen pro Jahr.

Von Kehlkopfkrebs sind Männer ca. 5 Mal häufiger betroffen als Frauen. Im Alter von 79 erleiden ca. 8 % der Männer und 6 % der Frauen einen Schlaganfall.

Vor allem Männer verdrängen gern Symptome wie hohen Blutdruck, schlechte Leberwerte, Polyen im Darm. Sie zeigen ungern Schwäche und gehen seltener zum Arzt, im Jahr im Schnitt ca. 3 Mal, Frauen 4 Mal.

Gesundheitsschecks meiden ca. 31 % der Männer und 22 % der Frauen. Häufig gehen Männer erst bei ernsten bzw. sichtbaren Beschwerden wie Potenzproblemen zum Arzt. Für Männer ist das Rauchen Todesursache nur 2 mit ca. 30.000 Männern im Jahr und 16.000 Frauen pro Jahr in Deutschland.

Beim Darmkrebs liegt die Sterblichkeitsrate für Männer ca. 1,5 Mal höher als bei Frauen. Die Tatsache, dass Frauen gut 4 Jahre länger leben als im gleichen Jahr geborene Frauen liegt also nicht unbedingt an der Vererbung, sondern eher am Verhalten wie man mit der Gesundheit und Vorsorge umgeht.

Männer sorgen meist weniger vor und meiden den Arztbesuch

Die richtige Ernährung ist wichtig für ein gesundes Leben.

Typische Männerkrankheiten sind Prostatakrebs und Hodenkrebs, bei Frauen kann es zu Geäbrmutterkrebs und Brustkrebs kommen. Die Lebenserwartung für neu geborenen Mädchen liegt bei 83 Jahren und 2 Monaten, bei den Jungen sind es 78 Jahre und 4 Monate.

Neben dem Rauchen kann auch Stress das Leben erheblich verkürzen. Häufig rauchen Männer mehr als Frauen und auch härtere Sorten. So rauchen Männer im Schnitt 10 Zigaretten am Tag und Frauen 9. Ca. 28 % der Männer rauchen, bei Frauen sind es 23 %.

Wichtig ist auch eine gesunde Ernährung mit weniger Fett, Alkohol, weniger Süßes, mehr Bewegung, auch wenn Männer gern sehr exzessive trainieren. Durch eine solch gesunde Ernährung verlängert man(n) nicht nur die Lebenserwartung, auch kann man Potenzprobleme mindern. Ebenso hilfreich sind hier, ähnlich wie bei Frauen, spezielle Beckenbodenübungen.

Etwas jeder 2. Mann über 40 Jahren leidet an Errektionsstörungen. Das prostataspezifische Antigen PSA das im Blut jeden Mannes nachgewiesen werden kann kann auf eine Reizung oder Vergrößerung der Prostata hinweisen. Eine Reizung kann schon durch eine längere Fahrradtour hervorgerufen werden. Auch eine Vergrößerung kann kann gutartig sein. Aufrund der Ungenauigkeit der Test verweigern häufig Krankenkassen die Kosten für den PSA-Test als Früherkennungsmaßnahme zu übernehmen. Ca. 60.000 Männer erkranken im Jahr an einem Tumor der Vorsteherdrüse.

Stress, vor allem durch die Arbeit, kann ebenso das Leben verkürzen.

Die häufigsten Todesursachen für Männer sind absteigend sortiert: Chronische Herzerkrankungen, Lungenkrebs, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, obstruktive Lungenkrankheit, Prostatakrebs, Demenz, Lungenentzündung, Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Für Frauen sind chronische Herzerkrankungen, Herzinsuffizienz, Demenz, Herzinfarkt, Brustkrebs, chronische Bluthochdruck, Lungenkrebs, obstruktive Lungenkrankheit, Vorhofflimmern, Vorhofflattern und Schlaganfall die TOP-10 der Todesursachen.

Darmkrebs, bei 50 Jährigen liegt die Quote bei 40 % höher in den nächsten 10 Jahren an einem Tumor des Darms zu erkranken als bei Frauen im gleichem Alter.

Hoher Blutdruck, Rauchen und ein hoher Bluttfettspiegel erhöhen das Risiko für ein Aneurysma, also einer krankhaften Vergrößerung der Bauchschlagader (mehr als 3 Zentimeter Durchmesser, ab 5,5 cm liegt ein akutes Risiko vor, dass die Aorta reißen kann. Bei Männern ab 65 Jahren liegt hier ein erhöhtes Risiko vor. Eine Aneurysma kann schon mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung schnell entdeckt werden.

Ein Screening reduziert die Todesfälle und die Fälle der Erkrankungen, dabei werden die Kosten für Personen ab 55 Jahren für 2 Untersuchungen unternommen. Findet man bei der ersten Untersuchung nichts Auffälliges wird die 2. erst nach 10. Jahren übernommen.

Schwarzer Hautkrebs gilt häufig ebenfalls als Todesdiagnose, doch gibt es heute immer bessere Möglichkeiten der Behandlung. Durch eine BRAF-Mutation wird die genetische Veränderung in den Tumoren beeinflusst, so kann man durch Einnahme von Tabletten die Tumore 30 % schrumpfen lassen und häufig sogar noch stärker.

Hautkrebs

Zuviel Sonne kann zu Hautkrebs führen.

Durch ein Auflichtmirkoskop kann der Dermatologe schwarzer Hautkrebs zuverlässig erkennen bei der Vorsorgeuntersuchung.

Schwarzer Hautkrebs bildet sich häufig am Rücken, den Unterschenkeln, da wo selten UV-Licht hin kommt und wenn dann kurz und sehr stark auf ungebräunte Haut. An Gesicht und und Handrücken, wo häufig viel Sonne hinkommt bildet hingegen meist eher heller Hautkrebs.

Abhängig vom Hauttyp und Schutz durch Sonnencremes kann man schon nach kurzer Zeit einen Sonnenbrand erleiden. Man unterscheidet unterschiedliche UV-Indizes. So hat der Hauttyp I, sehr helle, rotblondes Haar bei UV-Index 8 schon nach 15 Minuten ohne Schutz einen Sonnenbrand.

Der Typ II, hell, blond bis braunes Haar, kann 20 Minuten lang und der Typ III immerhin 30 Minuten lang ohne Sonnenschutz auskommen. Auf Sonnenschutz sollte man jedoch generell nicht verzichten, auch wenn man braun werden möchte. Die Sonne in der Mittagszeit ist besonders aggressiv und sollte gemieden werden.

Hier sollte man auch Sonnenbrille, Hut, schützende Kleidung, Sonnenschirme und Cremes tragen. Bei Sonnensprays sollte man besser 2 Mal sprühen, da man im Gegensatz zu Sonnencremes dazu neigt eher zu wenig aufzutragen. Auch bei wasserfestem Sonnenschutz gilt es nach dem Wasserbad neu aufzutragen, da hier Schutzwirkung verloren geht und diese keineswegs 100 % wasserfest ist.

Lichtschutzfaktoren sollten nicht unter 30 liegen. Bräune durch Sonne ist nur ein kurzfristiger Effekt, auf Dauer führt sie zu Faltenbildung, Sonnenflecken und auch Hautkrebs.

Bei einem UV-Index von 8 bis 11+ ist Schutz gegen Sonnen unbedingt nötig, insbesondere in der Mittagszeit. Bei Index 3 bis 7 ebenfalls, man kann sich jedoch am Mittag auch draußen aufhalten, im Schatten, bei UV-Index 1 bis 2 benötigt man hingegen keinen Schutz bei einem Aufenthalt im Freien.

Durch UV-B Strahlen ensteht in der Haut aus gespeichertem 7-Dehydro-Cholesterin Vitamin D3 welches wichtig für Knochen, Immunabwähr, Muskelkraft und Einlagerung von Kalzium in den Knochen wichtig ist. UV-A Strahlen können den Blutdruck kurzfristig senken, da sie die Blutgefäße erweitern (durch Stickstoffmonoxid NO, welches aus der Aufspaltung von Nitrit in der Lederhaut stammt).

Das sichtbare Licht sorgt auf der Netzhaut dafür, dass Serotonin als Glückshormon ausgeschüttet wird über die Zirbeldrüse, die Stimmung steigt.

Bei Dunkelheit wird Melatonin ausgeschüttet, das Schlafhormon, man wird Müde und schläfrig. Der SCN Suprachiasmatische Kern spielt hierbei eine große Rolle als Taktgeber der inneren Uhr.

Die Infrarotstrahlen des Sonnenlichtes sorgen für eine angenehme Tiefenwärme die bis in die Unterhaut dringt. Durch neue Möglichkeiten der Behandlung ist die Rate der Überlebenschance um 30 bis 50 % gestiegen, mit einer einfachen Chemo lag sie sonst bei nur 5 bis 10 %. Die Heilungschancen für rechtzeitig Erkannten schwarzen Hautkrebs stehen also gut.

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