Hypoallergene Babynahrung

Hypoallergene Babynahrung

Hypoallergene Babynahrung, was man beachten sollte.

Hypoallergene Babynahrung, was man beachten sollte.

Für das Verhindern von Allergien bei Kindern gilt, dass man sie nicht vor einem Kontakt mit Kuhmilch unnötig lang schützen sollte. Auch kann das Stillen mit Muttermilch sich positiv auswirken und Allergien verhindern. So sollte man in den ersten 4 Monaten natürlich stillen.

Als Ersatz für die Muttermilch, wenn die Mutter nicht stillen kann oder will wählt man in den ersten 4 Lebensmonaten Babynahrung. Genauer gesagt hypoallergene Babynahrung oder auch HA-Nahrung.

Bei Kindern verschwinden aufgetretene Allergien meist wieder mit zunehmendem Alter. Aber auch eine genetische Belastung von einem oder beiden Elternteilen kann die Ausbildung einer Allergie begünstigen. Ähnliches gilt für Neurodermitis. Sind die Eltern genetisch vorbelastet so empfiehlt sich der Einsatz von HA-Nahrung, um Allergien zu verhindern.

Das besondere an der HA-Nahrung ist, dass die Eiweißmoleküle der Kuhmilch besonders fein aufgespalten wurden und so vom Darm nicht als Allergen also Fremdstoff erkannt werden können. Durch Hydrolyse wird das Kuhmilcheiweiße in kleine Peptide aufgespalten. Zu dem wird das Hydrolysat ausgefiltert, um größere Bruchstücke zu entfernen.

Liegt bereits eine Allergie vor so sollte man Spezialnahrungen mit Aminosäuren und stark gespalteten Hydrolysaten für die Ernährung wählen.

So können allergische Reaktionen verhindert werden. Bis zu 15 % der Neugeborenen leiden bereits in den ersten Monaten an einer Allergie.

Neben der Kuhmilch können auch Hühnereiweiße zu allergischen Symptomen bei Kindern führen ebenso Nüsse. Mitunter kann das Kind auch auf Eiweiße reagieren die die Mutter selbst mit der Nahrung aufnimmt und über die Muttermilch weiter gibt.

Bei Beschwerden können mögliche Empfindlichkeiten in einem Allergietest nachgewiesen werden.

Insbesondere wenn folgende Symptome auftreten sollte man eine Allergie oder Überempfindlichkeit in Betracht ziehen:

  • Atemprobleme
  • Verlust von Körpergewicht
  • Durchfall, Verstopfungen, Erbrechen und Koliken
  • Ausschläge der Haut, Nesselsucht und Rötungen

Man unterscheidet HA Pre-Milch für die ersten 4 bis 6 Wochen. Dann wird die HA 1 oder Frühmilch gegeben und ab dem 6 Monat die HA 2 Folgemilch.

Die Pre-Milch ist gegenüber der HA 1 reichhaltiger an Kohlenhydraten und sättigt so mehr. In der Folgemilch sind weitere Kalorien und Nährstoffe enthalten.

Laktoseintoleranz

Produkte aus Kuhmilch sollten bei einer Laktoseintoleranz gemieden werden.

Produkte aus Kuhmilch sollten bei einer Laktoseintoleranz gemieden werden.

Liegt eine Laktoseintoleranz bei Erwachsenen vor so sollten Produkte gemieden werden die Milchzucker aus Milch enthalten wie Frischkäse, Joghurt, Milch, Quark etc. da diese nicht komplett im Dünndarm abgebaut werden und so zu Gasen führen die Verdauungsbeschwerden hervorrufen.

Es kommt zu Blähungen, Durchfall, Magenkrämpfen, Unwohlsein etc. durch die Laktose. Produkte mit wenig Laktose sind Schnittkäse, Hartkäse etc. Aber auch Produkte aus laktosefreier Milch und laktosefrei Milch sollten für die Ernährung gewählt werden.

Als laktosefrei gelten Produkte die weniger als 0,1 g Laktose auf 100 Gramm Milchprodukt enthalten. Häufig ist Laktose auch in anderen Produkten enthalten und entsprechend gekennzeichnet, Pudding, Gebäck, Vollmilchschokolade etc.

Bei einer Intoleranz können kleine Mengen an Laktose ohne Beschwerden verzehrt werden. Liegt hingegen eine echte Nahrungsmitteallergie vor, so führen schon geringste Mengen des Allergens zu allergischen Symptomen.

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