Der Weg von Fremdkörpern in den Körper

Der Weg von Fremdkörpern in den Körper

Der Weg von Fremdkörpern in den Körper erfolgt häufig über die Atemluft.

Der Weg von Fremdkörpern in den Körper erfolgt häufig über die Atemluft.

Chemikalien die in den Körper gelangen können die Funktion der Organe beeinträchtigen und sie zerstören, nicht zu letzt können sie auch allergische Reaktionen hervorrufen.

Dabei gibt es unterschiedliche Wege auf denen die Fremdstoffe in den Körper gelangen können.

Über die Atemwege werden feine Partikel eingeatmet, sie können die Membranen der Lungenbläschen durchdringen und so ins Blut gelangen. Mögliche Folgen sind Entzündungen der Atemwege, aber auch andere Organe können durch den Transport im Blut betroffen sein.

Gifte im Blut können die Anzahl der weißen Blutkörperchen steigen lassen oder die Bildung von Blutzellen im Knochenmark einschränken. Die Allergene können auch zu Asthma und Allergien führen.

Über die Haut können die Schadstoffe als Kontaktallergie auftreten oder auch wie beim Tätowieren tief in das Gewebe eindringen. Allergene Farben können so für langfristige Schäden sorgen.

Durch die Verdauung können ebenfalls Fremdstoffe in den Organismus gelangen. Die Leber kann Fremdstoffe unschädlich machen, allerdings kann sie selbst durch feine Partikel angegriffen werden und so nur eingeschränkt funktionieren. Entzündungen im Verdauungstrakt können zu Folgeerkrankungen wie Krebs führen. Die Nahrung kann Giftstoffe enthalten die sich im Körper ablagern und zu krankhaften Veränderungen führen.

Auch das Gehirn kann durch die Fremdstoffe angegriffen werden So werden elektrische Impulse nur bedingt an die benachbarten Nervenzellen weitergeleitet.

Wie man Giftstoffe vermeiden kann

Auch im Haushalt lassen sich viele Schadstoffe vermeiden.

Auch im Haushalt lassen sich viele Schadstoffe vermeiden.

Um mögliche Schadstoffe zu meiden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer täglich 3 Mal stoßlüftet kann die Raumluft verbessern. Auch auf Duftkerzen, Räucherstäbchen (sie enthalten Benzol und Formaldehyd, die zu Krebs führen können) und Duftstoffe sollte man verzichten, da sie die Atemwege belasten. Wer einen offenen Kamin betreibt erhöht den Feinstaub in der Raumluft. Zigaretten enthalten nicht nur Nikotin, auch das Passivrauchen kann tödlich enden aufgrund von Blausäure, Kohlenmonoxid und Ammoniak. So sterben im Jahr 600.000 Menschen an den folgen von passivem Rauchen und 7 Millionen durch das Rauchen selbst. Feinstaub ensteht durch Rauch aus Schornsteinen, Abgasen und Abrieb von Reifen. Ozon aus der Reaktion von Stickoxiden mit Sauerstoff, und Ammoniak durch die Tierhaltung innerhalb der Landwirtschaft.

Durch regelmäßiges Reinigen, Staubsaugen mit Feinstaubfiltern, feuchtes Wischen lassen sich viele Fremdstoffe, Pollen, Haare, Staub etc. entfernen. Allergiker sollte hier auf allergen freie Putzmittel achten.

Schon beim Renovieren sollte man auf die Materialien achten mit denen man anstreicht etc. So sollte man nur Farben nutzen die schadstoffarm sind und für den jeweiligen Verwendungszweck vorgesehen sind. Möglicherweise sollte ein Altbau von Asbest oder PCB in Schutzanstrichen von Holzverkleidungen und Böden befreit werden. In Teppichen können Klebstoffe zu Allergien führen oder das Mittel Permethrin, dass als Mottenschutz und Flammschutz verwendet wird.

Beim Wohnraum gilt es ebenso darauf zu achten, dass sich kein Schimmel bilden kann. Gerade bei hoher Luftfeuchtigkeit und Kühle vermehrt sich gesundheitsgefährdender Schimmel. Auch in der Küche kann er sich an Lebensmittel oder im (Bio-)Müll bilden. Daher sollte man den Müll am besten täglich entsorgen, Zimmerpflanzen können ebenso von Schimmel befallen sein, insbesondere die Blumenerde, wenn sie zu häufig gegossen wird.

Armaturen im Haushalt können Metalle absondern, wenn man aus ihnen trinken möchte sollte man das Wasser erst 30 Sekunden lang ablaufen lassen. Idealerweise kauft man Trinkwasser in Flaschen, hier sollte man Glasflaschen den Flaschen aus Plastik bevorzugen. Diese geben nämlich, inbesondere bei Wärme, Stoffe in das Trinkwasser ab. Wasser das im Wasserkocher stand sollte man entleeren und neu auffüllen, da sich hier auch Ablagerungen bilden können.

Im Garten sollte man möglichst auf Giftstoffe verzichten und auf natürliche Schädlingsbekämpfung setzen. So können Wildbienen, Marienkäfer, Ohrenkneifer natürlich Ungeziefer wie Blattläuse und Schnecken fernhalten. Für die Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmittel gilt, dass man sie nur mit Handschuhen verwenden sollte, aber auch Zierpflanzen wie Stechapfel, Goldregen, Ziertabak, Fingerhut enthalten Giftstoffe.

Beim Verzehr von Fisch sollte man auf ASC-Siegel etc. achten diese stehen für den kontrollierten Einsatz Antibiotika in Aquakulturen. Wild gefangener Fisch ist in der Regel ökologisch bedenklich aufgrund von überfischten Beständen.

Nitrate gelangen durch überdüngen mit Gülle in das Grundwasser, Pharmaka durch Hormone der Antibabypille etc. sowie Schwermetalle aus der industriellen Fertigung (Quecksilber, Nickel, Cadmium).

Schon beim Einkaufen kann man Produkte die gefährliche Kunststoffe enthalten oder belastete Lebensmittel meiden. Produkte die starkt (nach Kunststoffen) riechen sind meist auch bedenklich. Produkte wie Parfüms, Waschmittel enthalten Duftstoffe die zu Kontaktallergien führen können.

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