Quinoa-Allergie



Quinoa-Allergie

Quinoa-Allergie
Quinoa-Allergie

Bei Quinoa handelt es sich um eine Pflanzenart der Gattung Gänsefüße in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), man spricht auch von Reismelde. Man nutzt sie in den Anden schon seit 5000 Jahren als Kulturpflanze. Es handelt sich bei Quinoa um anspruchslose Pflanzen die in Höhen von bis zu 4200 Metern gedeihen.

Die kleinen im Schnitt 1 bis 2 mm großen und 1 bis 5 mg schweren einsamigen Nüsschen der Pflanze dienen in den Hochregionen der Ursprungsländer der Bevölkerung als Grundnahrungsmittel, gerade in großen Höhen den Bergvölkern, da man Mais in diesen Höhen nicht mehr anbauen kann. Das Tausendgewicht von Quinoa liegt bei 1 bis 5 g, so dass im Schnitt 4 Tonnen je Hektar geerntet werden können.

Quinoa kann gerade in Zeiten des Klimawandels eine Möglichkeit sein den Hunger der Welt zu bekämpfen. Die Pflanze ist eine einjährige meist gynomonözische (es sind neben den rein weiblichen auch zwittrige Blüten vorhanden) krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50 bis 300 cm.

Bei einer Allergie gegenüber Quinoa kommt es zu typischen Symptomen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit mit

  • Übelkeit
  • Bauchkrämpfen
  • Erbrechen
  • Abfall von Blutdruck
  • Kurzatmigkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Hitzewallungen
  • Hautrötungen
  • Juckreiz
  • geschwollenen Schleimhäuten im Hals und Mund sowie geschwollenen Augenlidern

Allergie oder Unverträglichkeit

Quinoa kann zur Zubereitung von verschiedenen Speisen genutzt werden.

Eine echte Allergie mit der Bildung von Antikörpern kommt eher selten vor, häufiger hingegen eine Unverträglichkeit aufgrund von Saponine die sich auf den Samen befinden und sekundäre natürliche Pflanzenstoffe sind. Diese werden gebildet, um Schädlinge abzuwehren.

In Quinoa sind viele Eiweiße enthalten sowie Eisen, Magnesium und wichtige Aminosäuren wie Lysin.Neben der Ernährung wird Quinoa auch in Kosmetika verwendet, da hier ihr Öl und Extrakte der Blätter eine hautpflegende Wirkung haben.

Bei einer Allergie reagiert man meist auf die Eiweiße der Pflanze in den Samen und Blättern allergisch, bei einer Unverträglichkeit auf das Saponin.

Bei einer Allergie werden vom Immunsystem Antikörper gebildet die die Eiweiße fälschlicherweise als Gefahr einstufen und bekämpfen, Es kommt so zur Ausschüttung es Botenstoffes Histamin und entzündlichen Prozessen im Körper.

Bei einer Unverträglichkeit bleibt die Bildung von Antikörpern aus, es kommt zu Beschwerden, da das Saponin nicht vom Verdauungssystm verarbeitet werden kann und es so zu Beschwerden kommt die der eine echten Quinoa-Allergie ähneln.

Im Ursprung stammt die Pflanze aus Südamerika, hierzulande bekommt man die Samen der Quinoa (Chenopodium Quinoa) in den Geschäften. Auch ihre Blätter sind verzehrbar. Man nutzt Quinoa als Getreideersatz, in Müslis etc. Bei einer Zöliakie, einer Glutenunverträglichkeit kann Quinoa ein guter Ersatz sein. Man nutzt ihn in den Herkunftsländern als Salat oder Gemüse, wie in Peru, Bolivien oder Ecuador.

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