Anstieg von Allergien

Anstieg von Allergien

Die Flugzeiten der Pollen, wie der der Hasel, verlängern sich im Laufe der Jahre.

Die Flugzeiten der Pollen, wie der der Hasel (auf Englisch hazel), verlängern sich im Laufe der Jahre.

Mittlerweile erkrankt jeder 4. Deutsche im Laufe seines Lebens an einer Allergie. Die Zahl der Betroffenen steigt kontinuierlich an.

Am weitesten verbreitet ist der Heuschnupfen als Allergie gegen Pollen mit knapp 15 % der Erwachsenen. Die Ursachen für Allergien sind vielfältig, wie übertriebene Hygiene, Ernährung, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Genetik etc.

Es lässt sich weltweit ein Anstieg der Zahl der Allergien beobachten und auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.

Durch die gestiegenen Temperaturen kommt es zu Änderungen im Pollenflugkalender, so ist die vegetationsfreie Zeit im Winter kürzer und es folgen längere Pollensaisons.

Auch kommen neue Pflanzen hinzu wie die Ambrosia die nicht ursprünglich in Deutschland beheimatet ist.

Außerdem fördern Umweltverschmutzungen wie eine hohe Konzentration an Kohlendioxid (CO2) in der Luft die Pollenproduktion und lassen die Allergene sich im Laufe der Zeit verändern und aggressiver werden. Feinstaub und Ozon lassen die Pollen mit der Zeit aggressiver werden.

Veränderte Pollenflugzeiten

Der Klimawandel verändert die Pollenflugzeiten

Der Klimawandel verändert die Pollenflugzeiten

Der Flug der Pollen ist abhängig von Feuchtigkeit im vorausgegangenem Herbst, warmen Temperaturen etc. So fliegen Pollen von Hasel, Birke oder Erle bereits früher als noch vor Jahren, hauptsächlich bedingt durch den Klimawandel und die veränderten Temperaturen. So verlängert sich die Leidenszeit der Heuschnupfen-Geplagten jedes Jahr.

Der Pollenflug setzt früher ein und endet später. Hasel- und Erlenpollen fliegen zu Beginn des Jahres und teilweise schon im Dezember. Dann folgen Birkenpollen von März bis Mai und ab April auch die Gräserpollen.

Für den Roggen gilt, dass er von Mai bis Juni blüht und ab Juli folgt der Beifuß. Durch eingeschleppte Pflanzen wie das Traubenkraut Ambrosia wird die Pollensaison noch verlängert. Ambrosia wurde schon 1860 durch Getreidelieferungen aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt. Es breitet sich durch Beimischungen im Vogelfutter und den Klimawandel stark aus. Dabei ähneln sich die Pollen von Beifuß und Ambrosia zu 80 % und führen so zu Kreuzallergien. Wer also allergisch auf Beifuß ist, reagiert meist auch allergisch auf Ambrosia und umgekehrt.

Die nicht heimische Purpurerle, die eine Kreuzung aus der Japanischen und Kaukasischen Eiche ist und wegen ihrer schönen Blätter gern in Städten gepflanzt wird blüht früher als ihre heimischen Verwandten, so blühen sie schon im Dezember bis Januar.

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