Passivrauchen

Passivrauchen

Auch bei E-Zigaretten und Verdampfern kann Passivrauchen Asthma begünstigen.

Auch bei E-Zigaretten und Verdampfern kann Passivrauchen Asthma begünstigen.

Rauchen kann in aktiver und passiver Form die Entstehung von Allergien und Asthma begünstigen, auch die bestehende Symptome können durch den Tabakrauch verstärkt werden.

Eine US-amerikanische Studie ergab, dass auch E-Zigaretten und Verdampfer nicht unbedenklich sind, sie können auch durch Passivrauchen Asthma-Anfälle begünstigen.

Der zunehmende Gebrauch von Verdampfern und E-Zigaretten können bei Kinden und Jugendlichen zu Asthma-Anfällen führen. Bei der Studie wurden 70.000 Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren in Florida untersucht die 2016 unter Asthma litten. Dabei hatten ca. 20 % einen Asthma-Anfall in den vorherigen 12 Monaten, von ihnen waren ca. 33 % dem passivem Rauch von elektronischen Nikotionprodukten ausgesetzt gewesen.

Man beachtete bei der Studie auch Faktoren wie Alter, Wohnort (Dorf oder Stadt), Geschlecht Ethnie und konnte feststellen, dass Passivrauch von E-Zigaretten und Verdampfern die Asthma-Anfälle bei Kindern und Jugendlichen verstärkten.

Elektronische Nikotionprodukte sind also keinesfalls unbedenklicher oder harmlos, auch wenn sie häufig damit beworben weniger Schadstoffe zu enthalten als traditionelle Tabakprodukte.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist zwar auf einen geringen Schadstoffgehalt im Dampf hin, der jedoch dennoch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Das Suchtpotenzial und der eingeatmete Nikotingehalt sind durchaus vergleichbar mit normalen Tabakprodukten.

Ebenso problematisch ist, dass elektronische Zigaretten ein Einstieg sein können in den konventionellen Tabakkonsum und man hier mit Geschmacksrichtungen wie Apfel oder Vanille vor allem jüngere Personen anspricht, die an Tabakrauch aktiv oder passiv besonders stark leiden.

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