Hilfe bei Neurodermitis

Hilfe bei Neurodermitis

Badezusätze können bei Neurodermitis helfen.

Badezusätze können bei Neurodermitis helfen.

Bei einer Neurodermitis ist eine umfangreiche Hautpflege nötig. Vor allem achtet man auf feuchtigkeitsspendende Cremes und Salben. Aber auch Badezusätze können helfen. Einst wurde Bleichmittel als Badezusatz empfohlen zur Bekämpfung des Keimes Staphylococcus aureus, der sich gerade bei einer durch Neurodermitis beschädigten Haut gern ansiedelt. Studien zeigen aber auch, dass sich nicht nur die Haut-Mikroben durch Bleichmittel verbessern, auch können Juckreiz und Entzündungen zurück gehen.

Nicht nur bei Neurodermitis wird gern Salz aus dem Toten Meer als Badezusatz verwendet, doch hilft es wirklich? Das Salz enthält ca. 30 Mal mehr Magnesium als normales Salz und enthält eine hohe Konzentration an Phosphat, Kalium und Kalzium die die schützende Funktion (Barrierefunktion) der Haut stärken können. Das Magnesium wird gegen Entzüdnungen es verhindert des Botenstoffes und Tumor-Nekrose-Faktors Intereuklin 12 in der Epidermis.

Kalt gepresste Öle können gegen trockene Haut helfen, eine Studie zeigte, dass ein Sojabohnenöl bei einer Doppelblindstudie über 28 Tage gegenüber einem Badezusatz ohne Öl für weniger Feuchtigkeitsverlust der Haut sorgen konnte.

Es gibt Belege dafür, dass Haferflocken die Beschwerden von Neurodermitis senken können. In Hafer sind wasserlösliche (hydrophile) Kohlenhydrate enthalten die dafür sorgen, dass die Haut Feuchtigkeit besser aufnehmen und speichern kann. Auch sind andere Stoffe enthalten wie Vitamin E, Trigyzeride, Flavonoide, Alkaloide und Eisenkraftsäure die den Haferflocken eine antientzündliche Wirkung bescheren. Eine Studie zeigte auch, dass Haferflockenpulver im Badewasser oder Kaltpackung bei Kindern mit einer mittleren bis schweren Neurodermitis diese deutlich verbessern konne in 23 % der Fälle, in 29 % klangen die Entzündungen ganz ab.

Hartes Leitungswasser gilt als gefährlich bei Neurodermitis, vor allem da viele Menschen dazu neigen zu viel Seife zu benutzen und so die Hautbarriere stören. Eine amerikanische Studie zeigte, dass Hautreinger für Babys den Gehalt an Kalzium CA2+ halbieren kann, er soll eine Neurodermitis verschlechtern.

Auch Reiskleie, also die äußere Schale eine Reiskorns enthält Stoffe die gut für die Haut sind, wie zum Beispiel Eisenkraftsäure. Man entdecke sie zufällig als Arbeiter den traditionellen japanischen Reiswein Sake herstellten. Die Haut dieser Menschen war auch im hohen Alter durch den ständigen Kontakt mit den feuchten Reiskörnern fast faltenfrei, anders als ihre Gesichter.

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