Allergien bei Hunden

Allergien bei Hunden

Hunde können nicht nur Allergien beim Menschen auslösen, sie können auch selbst von Allergien betroffen sein in Form von:

  • Futtermittelallergien
  • Atopie
  • Allergischer Dermatitis durch Flöhe

Futtermittelallergien können bei allen Hunden auftreten. Die Darmschleimhaut ist dann in ihrer Barrierefunktion gestört und es kommt zu Allergien, häufig ausgelöst durch Eier, Rindfleisch oder Milch. Bei entsprechenden Symptomen empfiehlt sich eine spezielle Diät und der Verzicht der Futtermittel, um die Ursache zu ermitteln.

Häufige Symptome sind Gewebeentzündungen, Verdauungsprobleme und auch eine Veränderung des Verhaltens.

Die Flöhe injizieren mit ihrem Biss und Speichel schädliche Proteine die verzögert (30 Minuten oder Stunden später) Symptome hervorrufen.

Rassen wie Boxer oder Golden Retriever leidet vermehrt an Atopie, einer Umweltallergie ausgelöst durch Pollen und Gräser.

Der Speichel der Hunde kann in Form einer Tierhaarallergie auch beim Menschen zu Allergien führen, hier sind nicht die Tierhaare der Auslöser der Allergie, sondern an ihnen haftende Allergene und Proteine. Diese führen zu einer fehlgesteuerten Immunreaktion und entzündlichen Vorgängen im Körper. Beim Kontakt werden IgE-Antikörper produziert, diese Immunglobuline E sind Eiweiße, die als Abwehrsystem an Mastzellen andocken können. Bei dem ersten Kontakt mit den Allergenen finde die Sensibilisierung statt, bei weiteren Kontakten werden Entzündungsmediatoren wie Histamin ausgeschüttet, es kommt zu den Symptomen einer Allergie.

Ähnliche Reaktionen finden auch gegenüber Pollen und Gräsern statt, so wie der Hund auf sie allergisch reagieren kann, reagiert auch der Mensch mitunter auf diese. Auch hier gilt es die Auslöser zu meiden. Eine Hyposensibilisierung kann dabei helfen, dass Immunsystem an die Allergene zu gewöhnen, Medikamente können akute Beschwerden lindern.

Ein Allergietest beim Hautarzt kann zeigen, ob eine Allergie vorliegt, hierzu können die Allergen auf die Haut aufgetragen werden, um mögliche Reaktionen zu beobachten, aber auch Bluttests bieten sich an.

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