Verbreitung von Allergien

Verbreitung von Allergien

Immer mehr Menschen erkranken an Allergien wie dem Heuschnupfen die durch Pollen ausgelöst werden können wie von Erle, Birke, Hasel, Weidekätzchen (auf englisch "willow catkin".

Immer mehr Menschen erkranken an Allergien wie dem Heuschnupfen die durch Pollen ausgelöst werden können wie von Erle, Birke, Hasel, Weidekätzchen (auf englisch „willow catkin“.

Im Frühling und Sommer wenn die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern leiden die Allergiker. Verschiedene Pollen wie die von Erle, Birke oder Hasel machen ihnen das Leben schwer.

Dabei nimmt die Anzahl der Allergiker stetig zu. So hat sich die Anzahl der Erwachsenen in Deutschland die an Heuschnupfen erkrankt sind seit 1990 verdoppelt. Bundesweit sind es rund 12 Millionen Menschen.

Allergien können auch spontan enstehen und im jeden Alter, so erkranken immer häufiger Menschen zwischen 60 und 70 Jahren an Allergien.

Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken mehr Frauen als Männer so leiden in Deutschland 31,6 % der Frauen unter einer Allergien, unter den Männern sind es nur 24, 5 %.

Die Ursachen können von der Art der Allergie unterschiedlich sein. Häufig sind es jedoch Pollen wie beim Heuschnupfen. An sich sind sie harmlos, jedoch reagiert das Immunsystem bei Allergikern überempfindlich auf sie. Bei Kontakt mit ihnen kommt es zu entzündlichen Prozessen, mit geschwollenen Schleimhäuten, Niesen, tränenden Augen etc. bis hin zu einem Asthma.

Entstehung von Allergien

Allergiker sollten nach Möglichkeit die Allergene meiden wie verschiedene Pollen etc.

Allergiker sollten nach Möglichkeit die Allergene meiden wie verschiedene Pollen etc.

Auch werden die Pollen immer aggressiver, so leiden Allergiker in den Städten stärker als auf dem Land, denn Giftstoffe der Umwelt, aus dem Verkehr vermischen sich mit den Pollen und führen so zu heftigeren Beschwerden. Kommt es beispielsweise zur einer hohen Ozon-Belastung so fallen auch die Symptome stärker aus. Bedingt durch den Klimawandel und steigende Ozonbelastung geht man auch von einer weiteren Ausbreitung von Allergien aus.

Vor allem eine übertriebene Hygiene in den Industrieländern gilt als Ursache für ihre Entstehung. In der Tat kommt Heuschnupfen fast nur in den großen Industrieländern auf wo man verstärkt auf Hygiene achtet und das Immunsystem falsch auf die Eindringlinge reagiert.

Nachweislich kann man beispielsweise Kinder vor Allergien schützen, wenn man sie nicht übertrieben vor Keimen etc. schützt, sie mit Tieren aufwachsen lässt und sie auch mit vermeintlich allergenen Lebensmitteln wie Kuhmilch oder Nüssen frühzeitig ernährt. Auch Kinder mit vielen Geschwistern erkranken seltener an Allergien.

Neben den äußerlich sichtbaren Beschwerden wirken sich Allergien auch anderweitig vielfältig aus. So ergab eine britische Studie, dass die Leistung von Schülern zur Zeiten von Allergien sinkt, bei 1834 Schülerinnen und Schülern wurden so schlechtere schulische Noten festgestellt als man sie mit den Leistungen im Sommer und Winter verglich.

Generell können Allergien zu Leistungseinbrüchen, Unkonzentriertheit, Schwindel, Übelkeit, Unwohlsein etc. führen.

Doch was hilft bei Allergien? In erster Linie gilt es die Auslöser, die Allergene zu meiden. Auch kann man akute Beschwerden mit Medikamenten lindern oder beispielsweise bei Heuschnupfen durch die Einnahme von Antihistaminika auch der Pollenflugzeit vorbeugen.

Bei einigen Allergien, wie dem Heuschnupfen ist auch eine Hyposensibilisierung möglich. Dabei gewöhnt man den Körper schrittweise an die Allergene. Dadurch fallen die Beschwerden auf Dauer weniger stark aus oder können bestenfalls gänzlich verschwinden.

Gut 80 % der Betroffenen geht es nach einer solchen Therapie besser. Aber auch die Medikamente gegen Allergien werden immer besser durch Erfahrungen aus der Krebsforschung zur Immuntherapie.

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