Was gegen Alzheimer hilft

Was gegen Alzheimer hilft

Was gegen Alzheimer hilft

Was gegen Alzheimer hilft

Medikamente gegen Alzheimer sind bisher erfolglos, jedoch kann man durch den richtigen Lebensstil auch effektiv gegen den Abbau wirken. Was man beachten sollte, um Alzheimer zu vermeiden erfahren sie auf dieser Seite.

Bei einer Demenz wird der Prozess der Kognition, also der Aufnahme von Verarbeitung von Informationen blockiert, außerdem wird die Gedächtnisleistung des Patienten durch Alzheimer beeinträchtigt. Er beginnt Dinge zu vergessen, mit vorschreitender Krankheit werden auch Familienangehörige nicht mehr von den Betroffenen wieder erkannt.

Die elektrischen Impulse werden im Gehirn über Axone, wie im Rückenmark geleitet, sie können 1 m lang sein, empfangen werden die Signale vom in Dendriten, baumwurzelähnliche Nervenzellfortsätze mit an ihnen hängenden pilzförmigen Dornen, hier werden Informationen über die Synapsen mit anderen Nervenzellen getauscht. Bei Alzheimer kommt es zu Plaques, also Ablagerungen die auf giftige Weise die Kommunikation zwischen den Zellen stört.

Bei Alzheimer ist das Beta-Amyloid Protein häufig zusammen gezogen und erschwert die Zellkommunikation. Durch Bluttest kann man negative Veränderungen bei diesem Protein schon frühzeitig erkennen.

Man unterscheidet zwischen einer primären und sekundären Form der Demenz. Die primäre Demenz ensteht im Hirn, als hirnorganische Demenz, sie tritt in 90 % der Demenzerkrankungen auf und ist nicht heilbar. Die Nervenzellen im Gehirn sterben im Verlauf der Krankheit ab und die Verbindungen zwischen den Zellen verkümmern. Man spricht hier auch von einer neurodegenerativen Erkrankung.

Zu den primären Demenzerkrankungen gehören Alzheimer oder auch gefäßbedingte (askuläre) Demenzen wie die Lewy-Körperchen-Demenz und die seltene frontotemperale Demenz, die sekundären Demenzen sind seltener und resultieren aus anderen Erkrankungen wie Depression, Alkoholsucht oder Erkrankung der Schilddrüse, auch ein Schädel-Hirn-Trauma, Vitaminmangel und einige Medikamente können zu einer sekundären Demenz führen.

Häufig werden zu Beginn der Erkrankung Dinge vergessen, was man erledigen wollte, Namen, Wörter fallen einem nicht mehr ein, es fällt einem schwer Menschen gedanklich zu folgen, dabei kann es nicht nur alte Menschen betreffen, immer häufiger leiden auch Personen unter 65 Jahren an Alzheimer, knapp 33% sind junger als 65 Jahre.

Dabei unterscheidet man 2 Vorstufen der Demenz, bei denen Hilfe noch möglich ist, so gibt es

  1. Das MCI als mild cognitive impairment (eine leichte etwas ernstere kognitive Störung)
  2. und das SCD als subjective cognitive declin (subjektive kognitive Beeinträchtigung)

In Deutschland leiden etwa 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer. Dabei können Dinge wie guter Schlaf, mehr Bewegung, Hobbies etc. dazu beitragen, dass man die Blutwerte verbessert, Muskeln aufbaut, die Gelenke stärkt und Hormone ins Gleichgewicht bringen.

Wie man das Risiko für Alzheimer senken kann

Durch gesunden Lebensstil und Bewegung kann man Alzheimer verhindern.

Durch gesunden Lebensstil und Bewegung kann man Alzheimer vermeiden.

Ein gesundes Essen, mehr Bewegung und Denksportaufgaben können das Risiko an Alzheimer zu erkranken um 30 % senken. Wichtig ist genügend guter Schlaf da im Schlaf Abbaustoffe aus dem Gehirn befördert werden. Gelingt dieses nicht so steigt das Risiko für Alzheimer, Parkinson sowie anderen neurologischen Erkrankungen an. Durch Liquor, der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, werden Abfallprodukte aus dem Hirn gespielt und in Niere und Leber entsorgt.

Auch Gelassenheit ist wichtig und Stress zu meiden, nur mit guten und genügend Schlaf bleibt man auf Dauer gesund. Weiterhin sollte man stets offen für Neues sein und sich körperlich und geistig immer wieder neu fordern. Der Kontakt mit Freunden und Mitmenschen ist wichtig, denn durch Isolation kann die geistige Leistungsfähigkeit abbauen. Nüsse, gesundes Obst und Vollkornprodukte helfen dem Gehirn auf die Sprünge.

Depressionen können den Abbau der Hirnleistung ebenfalls fördern. Zum Stressabbau eignen sich auch Glücksgefühle und die Ausschüttung von Glückshormonen, wenn man was Neues entdeckt, sich entspannt oder nach dem Sport werden sie auch ausgeschüttet und bauen so Stress und seine negativen Wirkungen ab.

Bewegung die viel Koordination fördert wie das Tanzen kann im Kampf gegen Demenz hilfreicher sein als das Lösen von Rätselaufgaben. Ebenso hilft es Musik zu hören und noch besser selbst ein Instrument zu erlernen und so das Gehirn zu fördern.

Vermeiden sie den Alltagstrott der die geistige Leistung und Förderung verkümmern lässt.

Zuviel Zucker, mehr als 50 g am Tag oder auch zuviel Salz ab 5 g pro Tag wirken sich auch negativ auf das Hirn aus. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutfette, den Blutzuckers und des Blutdrucks sollte man ab 35 Jahren alle 2 Jahre als Gesundheits-Check-Up auf Kosten der Krankenkassen machen, um frühzeitig negative Veränderungen zu erkennen und zu beheben.

Übergewicht und Blutfette beeinflussen ebenfalls die Hirnaktivität. Ein gesunder Lebensstil mit Gemüse, Obst, Fisch, Meidung von Transfetten, Alkohol und Rauchen kann das Risiko von Alzheimer senken, auch das Vitamin D ist in diesem Zusammenhang wichtig.

Das Gehirn selbst verbraucht auch viel Energie, knapp 25 % des gesamten Bedarfs, daher kann körperliche Aktivität einen großen Einfluss auf die Leistung des Gehirns haben. Am besten kombiniert in Form von Kraft- und Ausdauertraining, wobei Ausdauertraining mehr Vorteile für das Hirn bringt. Nach WHO der Weltgesundheitsorganisation sollten es in einem Alter ab 65 jede Woche 150 Minuten sein in denen man Sport treibt, wie Tanzen, Senioren-Fußball etc. Dabei ist nicht der Fettabbau für das Gehirn wichtig, sondern, dass das Herz-Kreislauf-System gefordert wird, es werden Hormone produziert wie das BDNF, der vom Gehirn stammende brain-derived neurotrophe Faktor. Rauchen soll gemieden werden, da der Tabak sich negativ auf die Blutgefäße auswirkt.

Auch sollte der Blutdruck nicht zu hoch sein, ab Werten von 140/90 mmHGg lässt er nämlich das Gehirn schneller altern. Das Gen ApoE4 gilt als Alzheimer fördernd.

Weiterhin gilt wer viel raucht, trinkt, sich wenig bewegt und weniger soziale Kontakte hat, weiß im Alter ein geringeres Volumen von Hirnmasse auf.

Medikamente wie Antiallergika, Psychopharmaka oder Inkontinenzmittel die den Nervenbotenstoff Acetylcholin hemmen können ebenfalls die Denkleistung beeinflussen.

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