Formaldehyd-Allergie

Formaldehyd-Allergie

Die Formaldehyd-Allergie kann durch Waschmittel, Desinfektionsmittel und Spanplatten ausgelöst werden die diesen Stoff enthalten.

Die Formaldehyd-Allergie kann durch Waschmittel, Desinfektionsmittel und Spanplatten ausgelöst werden die diesen Stoff enthalten.

Die Formaldehyd-Allergie richtet sich gegen das Formaldehyd welches man in vielen Produkten als Konservierungsstoff vorfinden kann. So ist es in Farben, Kunststoffen, Textilien, Spanplatte und auch in Autoabgasen enthalten. Sogar beim Rauchen wird es freigesetzt. Man nutzt es zu dem auch als Pflanzenschutzmittel ein, so findet man es in Bioziden und als Kühlmittel sowie in Desinfektionsmitteln vor.

Formaldehyd ist die Bezeichnung für die chemische Verbindung Methanal, dem einfachsten Aldehyd. Der Name leitet sich aus „formica“ ab dem lateischen Wort für Ameise, da Methanol durch Oxidation zu Ameisensäure, Methansäure überführt werden kann.

Aufgrund einer Kehrtwende der 1970er Jahren ist das Formaldehyd aus vielen industriell hergestellten Produkten verschwunden. Allerdings können schon geringen Mengen bei einer Allergie Symptome hervorrufen. Beispielsweise in Desinfektionsmitteln, so dass hier immer noch darauf geachtet werden muss.

Ebenso kann man es zum Teil in Medikamenten wieder finden. Bei einer Wurzelbehandlung befindet es sich auch in antiseptischen Mitteln.

Auch Waschmitteln können diesen Stoff enthalten. Hier gilt es Symptome einer möglichen Allergie zu beachten.

Eine mögliche Allergie kann man durch einen Allergietest diagnostizieren. Hier bieten sich ein Prickhautest oder ein Epikutantest an, bei dem man ein Pflaster mit dem Allergen auf den Rücken klebt und mögliche Symptome einige Tage lang beobachtet bzw. abwartet.

Die Symptome einer Formaldehyd-Allergie

Spanplatten, auf Englisch chipboard, können Formaldehyd enthalten.

Spanplatten, auf Englisch chipboard, können Formaldehyd enthalten.

In erster Linie sind die Symptome typisch für eine Kontaktallergie. So kann es zu den Symptomen auch erst nach einigen Stunden und Tagen kommen, es handelt sich um eine Spättyp-Allergie.

  • Rötungen der Haut, Bildung von Schuppen und Ekzemen
  • Juckreiz, Bildung von Pusteln und Bläschen
  • Atembeschwerden beim Einatmen der Dämpfe
  • Laufende Nase und Schnupfen

Man muss bei einer Formaldehyd-Allergie entsprechende Desinfektionsmittel und Spanplatten der Holzverarbeitung etc. meiden.

Bei akutem Beschwerden können Antihistaminika die Symptome lindern.

Auch der Kontakt zu Waschmitteln und Farbstoffen muss gegebenfalls gemieden werden.

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