Allergien auf dem Vormarsch

Allergien auf dem Vormarsch

Der Pollenflug verlängert sich immer mehr.

Der Pollenflug verlängert sich immer mehr.

Allergien verbreiten sich immer mehr, so leidet in Deutschland etwa jedes vierte Kind an einer Allergie, von Heuschnupfen sind 10 % der aufwachsenden Bevölkerung und von Asthma 5 % betroffen.

Wenn Kinder frühzeitig an Heuschnupfen erkranken steigt auch das Risiko, dass sie ein Asthma entwickeln. Wichtig ist es daher frühzeitig zu reagieren und richtig zu behandeln.

Heuschnupfen schmälert zu dem die Lebensqualität mit Schlafstörungen, reduzierter Lernfähigkeit, Tagesmüdigkeit, Niesen, gereizten Augen etc.

Mittlerweile ist jeder 2. Jugendliche sensibilisiert, das Immunsystem reagiert also beim erneuten Kontakt, nach dem Erstkontakt auf Pollen, Nahrungsmittel, Milbenkot etc. allergisch.

So kommt es zu Reaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes etc. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann betroffen sein.

Die Hyposensibilisierung, als eine Allergie-Impfung ist auch für Kinder geeignet, ab 5 Jahren. Dabei wird das Immunsystem allmählich an die Allergene gewöhnt.

Man steigert langsam die Dosis in Form von Tabletten, Tropfen oder Injektionen und das ganze über einen langen Zeitraum von 3 Jahren. Kinder reagieren meist sehr gut auf diese Behandlung und das Risiko eines allergischen Asthmas kann drastisch reduziert werden.

Besonders problematisch ist für Allergiker, dass die Pollen immer länger fliegen, so fliegen die Pollen in Europa ca. 2 Wochen länger also noch vor 30 Jahren, auch die Menge der Pollen nimmt zu und es kommen immer wieder neue Allergene hinzu wie durch importierte Pflanzen (Ambrosia) etc.

Sogar die Anzahl der Toten die im Zusammenhang mit allergischen Asthma stehen, als eine Folge des Heuschnupfens, übersteigen schon die der Verkehrstoden jährlich in Deutschland.

Auch der Klimawandel kann die Pollensaison verlängern, man rechnet mit bis zu 3 Grad mehr bis 2100 und mehr starken Regenfällen, trockener Hitze und tropischen Nächten.

Worauf Allergiker achten sollte

Der Götterbaum ist für Allergiker ungeeignet.

Der Götterbaum ist für Allergiker ungeeignet.

Der Klimawandel beeinflusst die Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern massiv. So fliegen sie bereits früher wie beispielsweise die Haselnusspollen schon im Dezember, aber auch längeres Fliegen kann beobachtet werden wie das von Kräutern bis in den November hinein.

Die Leidenszeit der Allergiker verlängert sich somit. Aber auch die Konzentration der Pollen erhöht sich bedingt durch den Temperaturanstieg.

Gerade in den Städten kommt es durch mehr Wärme auch zu mehr Feinstaub, es bilden sich Hitzeinseln in den Städten die die Symptome fördern. Aber auch auf dem Land ist der Klimawandel spürbar.

Vor allem verstärken sich die Symptome der Betroffenen, wer nicht allergisch reagiert bekommt von den aggressiveren Allergenen nichts mit.

COPD als chronisch opstruktive Atemwegserkrankung welche häufig durch Rauchen ausgelöst wird leiden verstärkt mit verengten Bronchien.

Durch Eindämmung des Klimawandels, verbesserten Medikamenten, das Pflanzen von weniger Bäumen, Gräsern und Kräutern die Allergien auslösen können in den Städten kann den Betroffenen geholfen werden.

Werden Pflanzen gepflanzt die mehr Schatten geben so kann man auch mehr zur allgemeinen Kühlung beitragen.

So gibt es Pflanzen die gemieden werden sollten wie Birken, Haselnüsse, Götterbaum auch Ambrosia gilt es möglichst auszureißen. Vorteilhaft sind für Allergiker Bäume wie Linden, Ulmen oder auch Platanen bei der städtischen Bepflanzung.

Kommt es zu einem starken Regenfall so wird die Luft rein von Pollen gewaschen. Allergiker sollten jedoch warten bis sich der Regen gelegt hat, erst dann ist die Luft allergenfrei für einen Spaziergang. Auch kühlt sich die Luft nach dem starken Regenfall ab.

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