Was man bei einer Pollenallergie beachten sollte

Was man bei einer Pollenallergie beachten sollte

 

Was man bei einer Pollenallergie beachten sollte

Was man bei einer Pollenallergie beachten sollte

Heuschnupfen zählt zu de am weitesten verbreiteten Pollenallergien. Gerade wenn die Bäume grün blühen und bunte Blüten aufgehen kommt es zu allergischen Beschwerden. Die Blütezeiten von Bäumen, Gräsern etc. sind abhängig von der Jahreszeit nach dem Pollenflugkalender und den Temperaturen. So können sich die Zeiten nach milden Wintern verschieben. Auch das veränderte Klima und toxische Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und Ozon verändern die Allergene und machen sie so aggressiver.

So können die Pollen der Birke im Zeitraum von März bis Juni zu Problemen führen. Weidenpollen, die dekorativen Weidenkätzchen, führen in der Zeit von März bis Mai durch ihre Blüte zu Symptomen. Die Pollen der Hasel führt in der Zeit von Februar bis April durch die hohe Anzahl der Pollen in der Luft zu Beschwerden. In der Zeit von März bis April können die Pollen der Pappel mit ihren weißen Flocken zu Symptomen führen.

Meist leidet man schon im Kindesalter an einer Pollenallergie die auch mit der Zeit verschwinden kann bzw. wiederkehrt. Dabei kann die Allergie vererbt werden, wenn ein oder beide Elternteile an einer Allergie leiden wird sie häufig auch an Kinder vererbt.

Das Immunsystem reagiert dann mit einer fälschlichen Reaktion auf Pollen etc. die zu Niesen, Juckreiz, geröteten Augen, Atembeschwerden usw. führen können. Dabei kommen immer wieder neue Allergene hinzu wie beispielsweise Ambrosia oder die japanischen Zedern.

Was Allergiker beachten sollten

Bei einer Pollenallergie sollten die Pollen zu ihren Hauptflugzeiten gemieden werden.

Bei einer Pollenallergie sollten die Pollen zu ihren Hauptflugzeiten gemieden werden.

Eine Allergie kann durch eine Allergietest in Form von Haut- und Bluttests diagnostiziert werden. Akute Beschwerden können mit Hilfe von Antiallergika (kortisonhaltig) behandelt werden, auch eine Hyposensibilisierung ist möglich bei der das Immunsystem schrittweise an die Allergene gewöhnt wird. Dieses dauert jedoch mit gut 3 Jahren lange, kann aber die Beschwerden bei Heuschnupfen dauerhaft senken.

Wer unter einer Allergie leidet sollte auch regelmäßig Grippeschutzimpfungen durchführen, da das Risiko einer Grippe erhöht ist. Auch Nasenduschen und Inhalationen können helfen gegen trockene Schleimhäute.

Weiterhin gilt es Pollen zu ihren Hauptflugzeiten zu meiden im Sinne einer Allergenkarenz.

Zu dem sind bei einer Pollenallergie auch Kreuzallergien häufig. So reagiert man auf bestimmte Lebensmittel allergisch die ähnliche Allergene enthalten. Dabei können Karotte, Walnuss, Haselnuss, Kernobst, Steinobst, Sellerie zu ähnlichen Beschwerden wie die eigentliche Allergie führen, also Juckreiz, Kratzen im Hals etc. Hier sollte man entsprechende Lebensmittel meiden. Aber auch ein Erhitzen und Weiterverarbeiten durch Kochen, Garen kann die allergene Wirkung der Lebensmittel senken.

Leidet man an Heuschnupfen und behandelt diesen nicht rechtzeitig, kann es zu einem Etagenwechsel kommen. Die Beschwerden wandert dann tiefer in den Atemwegen bis zu Lunge und ein chronisches Asthma kann die Folge sein. Ebenso können andere Faktoren das Entstehen von Asthma begünstigen wie beispielsweise das Rauchen.

Medikamente bei Allergien

Bei einer Allergie können verschiedene Medikamente aus der Apotheke helfen. In erster Linie wird hierbei die Wirkung des Botenstoffes Histamin blockiert, der zu entzündlichen Prozessen im Körper führt. Solche Antihistaminika oder Histamin-Rezeptor-Blocker gibt es in Form von Tabletten, Nasenspray, Augentropfen etc. Ältere Wirkstoffe wie Dimentinden oder Clemastin können können jedoch müde machen. Medikamente der neueren Generation wie Cetirizin oder Loratadin habe eine weniger ermüdende Nebenwirkung.

Der Wirkstoff Pseudoephedrin kann die Gefäße verengen und zu Buthochdruck führen.

Sprays die Kortison enthalten lindern Schwellungen der Schleimhäute. Mit Hilfe von Mastzellstabilisatoren in Form von Augentropfen und Nasensprays kann die Ausschüttung von Histamin verhindert werden. Diese Medikamente werden prophylaktisch bereits vor der Pollensaison angewendet.

Aber auch homöopathische Mittel wie Justicia adhatoda, Euphrasia oder Luffa operculata erfreuen sich großer Beliebtheit bei Menschen die eine alternative Heilmedizin bevorzugen.

 

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