Sport und Allergien

Sport und Allergien

Sport und Allergien

Allergien treten immer häufiger auf, es kann zu leichten Symptomen wie Niesen kommen oder auch zu schwereren wie Asthma-Anfällen und Kreislaufproblemen. Ist es möglich trotz Heuschnupfen Sport zu treiben? In etwa jeder 3. Deutsche leidet unter einer Allergie, mögliche Ursachen sind Klimawandel der den Pollenflug verändert, Feinstaub in der Luft der an den Pollen haftet und diese aggressiver werden lässt, Vererbung falsche Ernährung, ein geschwächtes Immunsystem etc.

Sport im Frauen wie Joggen im Park, Radfahren im Wald oder Fußball können so für Allergiker zur Qual werden.

Eine Allergie kann in jedem Alter auftreten, vermehrt jedoch bei jungen Erwachsenen. Aber auch ältere Menschen können spontan eine Allergie entwickeln. Abhängig von der Art der Allergie können die Beschwerden unterschiedlich ausfallen und auch in ihrer Intensität.

Typische Symptome sind:

  • Müdigkeit
  • Laufende Nase
  • Niesattacken
  • Atembeschwerden
  • Husten
  • Rötungen der Augen
  • Juckende Augen

Wer an einer Allergie leidet sollte jedoch durchaus Sport treiben, da man dadurch Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes vorbeugen kann. Ist die Lunge gut trainiert kommt sie auch besser mit den Symptomen einer Allergie zurecht.

Wichtig ist es sich jedoch langsam an die Belastungsgrenze heranzutasten und Zeiten von starkem Pollenflug zu meiden.

Auch können bronchialerweiternde Medikamente vor dem Sport inhaliert werden wenn eine Bikenpollenallergie oder ähnliches vorliegt, um die Symptome zu lindern.

Was Allergiker beim Sport beachten sollten

Was Allergiker beim Sport beachten sollten

Leichter Symptome wie juckende Augen und Niesen können durch freiverkäuflichen Arzneimitteln, den Antihistaminika gelindert werden. Ob und welche Allergie vorliegt kann durch einen Bluttest oder Hauttest ermittelt werden.

Liegt eine Pollenallergie vor kann eine Nasendusche helfen, Nikotin gilt es zu meiden. Auch sollte man die Bettwäsche häufig wechseln und gründlich heiß waschen.

Spritzen mit Kortison können ebenfalls helfen, allerdings können diese auf Dauer zu Nebenwirkungen führen wie Knochenabbau und Bildung von Abszessen.

Besser ist es über einen kurzen Zeitraum Kortikosteroid-Tabletten einzunehmen. Liegt eine Lebensmittelallergie vor so sollte man bestimmte Früchte, Milchprodukte etc. meiden. Auch eine Allergie auf ein bestimmtes Weizenprotein bei der Wheat-Dependent Exercise-Induced Anaphylaxis (WDEIA) kann den Spaß am Sport verderben, wenn man vor dem Training nicht darauf achtet was man zu sich nimmt. Hier können Luftnot, Kreislaufprobleme und Bildung von Quaddeln auf der Haut die Folge sein.

Wer einer Allergie hat sollte beim Sport auch ein Notfallset dabei haben mit Medikamenten die bei Bedarf schnell wirken.

Um schon bei Kindern die Entstehung einer Allergie zu vermeiden sollten diese bis zum 4. Monat gestillt werden und frühzeitig verschiedene, auch allergene Lebensmittel in der Beikost erhalten.

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