Allergien im Job, welche Rechten und Pflichten Arbeitnehmer haben

Allergien im Job, welche Rechten und Pflichten Arbeitnehmer haben

Allergien im Job, welche Rechten und Pflichten Arbeitnehmer haben

Allergien sind nicht nur lästig mit ihren Symptomen auch gibt es Rechte und Pflichten die sich für Arbeitnehmer aus ihnen heraus ergeben, hier erfahren sie welche das sind.

Kommt es zu tränenden Augen, laufender Nase, juckender und geröteter Haut so können Allergien die Ursache sein, teils auch berufsbedingt wie bei einer Kontaktallergie bei Frisören oder Bäckern. Im Arbeitsverhältnis gilt, dass sich für Allergiker seitens des Chefs einige Pflichten im Umgang mit Allergikern ergeben.

Ca. 25 % der Deutschen leiden jedes Jahr an Heuschnupfen, der Griff zum Taschentuch, laufende Nase und Niesattacken bleiben hier nicht aus. Sollte der Chef jedoch der Meinung sein, dass eine Allergie den Mitarbeiter von seiner Arbeit abhält so muss er dieses erst einmal nachweisen.

Wenn sie als Allergiker häufig beim Arzt sind haben sie meist einen Nachweis und sind so bezüglich dem Arbeitgeber auf der sicheren Seite.

Sollte man aufgrund von geschwollenen Augen den Bildschirm nicht ablesen kann so kann der Augenarzt eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Das geht natürlich nicht die ganze Pollensaison lang, mit entsprechenden Arzneimittel kann man die Beschwerden lindern und wieder arbeitsfähig werden.

Liegt eine berufsbedingte Allergie vor so wird es für den Arbeitnehmer schwerer, so ist ein Heuschnupfen saisonal bis in den Winter hinein, dahingegen lösen bei einem Bäcker Mehlstaub, bei Frisören sind es Färbemittel, bei Reinigungskräften oder medizinischem Personal häufig Desinfektionsmittel die Allergien ganzjährig auslösen. Bei besonders schweren Allergien kann sogar ein Jobwechsel von Nöten sein.

Berufsbedingte Allergien

Berufsbedingte Allergien

Sollten es häufiger zu allergiebedingten Arbeitsausfällen kommen so darf der Arbeitgeber sogar den Angestellten kündigen, vor allem wenn aufgrund der Allergie mit hohen Fehlzeiten zu rechnen ist oder der Mitarbeiter seinem Job gar nicht mehr ausführen kann.

Gibt es einen Betriebsarzt so sollte der Betroffenen ihn aufsuchen, dieser kann die Arbeitsbedingungen am besten dokumentieren und beurteilen, auch kann er Tipps geben wie man am besten den Kontakt mit dem Allergieauslöser meidet. Außerdem meldet er den Fall der gesetzlichen Unfallversicherung, dazu sind Ärzte und Arbeitgeber bei Verdacht auf eine Allergie verpflichtet, wird dieses nicht getan so kann der Arbeitnehmer oder sein Krankenversicherer den Antrag selbst stellen.

Wird eine Allergie als Berufskrankheit anerkannt so hat man Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung, abhängig davon wie lange die Einschränkung besteht kann dann Geld von der Versicherung gezahlt werden.

Arzt und Arbeitnehmer können auch präventive Schritte einleiten, so können schon einfach Handschuhe, Mundschutz etc. helfen die Beschweren zu senken. Die Kosten hierfür muss dann der Arbeitgeber übernehmen bei einem anerkannten Fall.

Auch die Klimaanlage kann ein  Auslöser von Allergien sein, denn sie wirbeln Allergene und Staub auf und führen so zu Atembeschwerden und Niesattacken. Liegt hier ein Problem vor so hat der Arbeitnehmer Anrecht auf einen Arbeitsplatz ohne Klimaanlage.

Latex und Puderstoffe von Handschuhen können auch zu Allergien führen bei Arzthelferinnen.

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