Limonen-Allergie

Limonen-Allergie

Wodurch eine Limonen-Allergie ausgelöst werden kann.

Wodurch eine Limonen-Allergie ausgelöst werden kann.

Kommt es zu einer Limonen-Allergie so können Citrus-Terpene wie Limonene oder Dipentene zu allergischen Reaktionen führen, diese befinden sich unter anderem auch in Reinigungsmitteln und Duftstoffen.

Citrusöl bietet eine hohe Reinigungskraft und auch die frisch wirkenden Duftstoffe D-Limonene und Dipenten sind beliebt können jedoch bei Menschen mit einer Allergie zu Symptomen führen. Dabei können auch andere Zitrusfrüchte wie die Orange zur allergischen Reaktionen führen neben der Limone. Bei Limonen handelt es sich um einen natürliche Stoff der zu den Terpenen gehört und auch als Carven, Cinen oder Dipenten benannt wird.

Dieses Öl findet man vor allem in den Schalen von Citrusfürchte wie der Pomeranze, Zitronen, Orangen etc. Der Vorteil von Terpen Limonen ist, dass es nicht wasserlöslich ist und gut Wachse, Lipide und Harze lösen kann. Seine entfettende Wirkung macht es zu einem guten umweltschonenden Reinigungsmittel. Aber auch in Parfüms und Kosmetika nutzt man ihn gern, als lang anhaltenden frischen Duftstoff. So sind Limonene in vielen Parfüms mit Citrusnote enthalten.

Symptome der Limonen-Allergie

Neben Limonen können auch andere Zitrusfürchte wie Orangen und Zitronen zu Beschwerden führen.

Neben Limonen können auch andere Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen zu Beschwerden führen.

Bei einer Allergie gegenüber Limonen und Terpen kommt es zu einer Sensibilisierung nach einem direktem Kontakt der Stoffe mit der Haut. Das Immunsystem schätzt die Stoffe fälschlicherweise als gefährliche in und beginnt durch die Bildung von Antikörpern diese bei zukünftigen Kontakten abzuwehren. Erst bei weiteren Kontakten nach der Sensibilisierungs-Phase kommt es zu allergischen entzündlichen Reaktionen mit der Ausschüttung des Botenstoffes Histamin. Weitere Kontakte führen so zu Sofortreaktionen und Beschwerden. Besonders Menschen die (berufsbedingt) häufig mit den Stoffen in Kontakt kommen wie Reinigungskräfte, Mechaniker der KFZ- und Metallindustrie die in Kontakt kommen mit Lösungsmitteln die Metalle entfetten leiden häufiger an dieser Allergieform. Aber auch Parfüms und Raumdüfte können allergische Beschwerden hervorrufen.

Zu den typischen Symptomen der Limonen-Allergie bzw. Allergie auf Limonene gehören:

  • Ausschläge der Haut, Rötungen, Brennen und Juckreiz
  • Atemprobleme bei Duftstoffen und Dämpfen Bildung von Bläschen, Pusteln und Pickeln auf der Haut
  • Bildung von Ekzemen, einer Urtikaria, Ödemen oder Erythemen

Bei Akuten Beschwerden der Haut können mit kortisonhaltigen Salben behandelt werden. Auch Allergietabletten können Abhilfe schaffen, vor allem bei Reizung der Atemwege und allergischem Schnupfen. Ebenfalls sind Allergie-Nasensprays und Allergiesäfte eine mögliche Behandlungsform.

Generell gilt es jedoch die Auslöser der Allergie zu meiden. Ein Epikutantest kann aufzeigen worauf man genau allergisch reagiert. Hierzu werden die verdächtigen Stoffe mittels Pflaster auf dem Rücken befestigt und man beobachtet auftretende Beschwerden. So kann man gezielt die auslösenden Stoffe meiden in Reinigunsmitteln, Kosmetika und Parfüms. Aber auch in Gemüse, Gewürzen und Obst gilt es die Limonen Terpene zu meiden wie in Orangen, Zitronen, Limonen, Limetten, Sellerie, Möhren, Anis, Bergamott, Dill, Kümmel, etc.

Aber auch in Fichte, Kiefer und anderen Hölzern sowie als Lösungsmitteln in Lacken, Anstrichfarben, Lackreinigern, Fettlösemitteln der Metall- und Elktronik-Industrie können die Auslöser enthalten sein. Auch gilt es bei Kosmetika etc. auf Bezeichnungen wie D-Limonene (INCI) Polydipentene (INCI) oder Dipentene (INIC) bei den Inhaltsstoffen zu achten und sie zu meiden. Hier gilt es alternative allergenfreie Produkte zu finden die man gut verträgt.

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