Gene verantwortlich für Allergien

Gene verantwortlich für Allergien

Gene sind mitverantwortlich für Allergien.

Gene sind mitverantwortlich für Allergien.

Zu den häufig verbreitetsten Formen von Allergien gehören der Heuschnupfen, Hausstauballergie und Tierhaarallergie. Neue Studien konnten 41 Risikogene ausmachen im menschlichen Erbgut die eine Entstehung von Allergien begünstigen können. 400 Millionen Menschen leiden weltweit an allergischen Schnupfen ausgelöst durch Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Sobald die Allergene eingeatmet, inhaliert werden, kommt es zu Beschwerden wie laufender Nase, einem Kratzen im Hals, juckenden Augen, geschwollenen Schleimhäuten etc. Häufig werden Medikamente genutzt, um die Beschwerden zu lindern.

Bei einem Heuschnupfen und einer Allergie im Allgemeinen kommt es zu einer Immunreaktion gegenüber an sich harmlosen Stoffen. Beim Heuschnupfen ergab die Studie dass in rund 65 % der Fälle dieser genetisch bedingt und vererbbar ist. Dabei wurde das Erbgut von 60.000 Menschen mit dem von 150.000 Menschen verglichen die keine Allergie haben. Auf diese Weise wurden 41 Risikogene gefunden, 21 mehr als bisher bekannt. Viele dieser Gene haben regulatorische Kräfte auf Immunzellen wie die B- und T-Zellen. Gerade im Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC) finden sich viele Gensignale.

Darunter versteht man eine Gruppe von Genen auf dem 6. Chromosom welche auch für die Erkennung von fremden oder eigenen Zellen verantwortlich sind. Genau diese Gene spielen daher eine große Rolle bei einer Gewebeunverträglichkeit, eine Abstoßungsreaktion nach Transplantationen, Erkennung von Allergenen bei einer Allergie etc. Auch bei Autoimmunerkrankungen spielen einige dieser Gene eine Rolle, die auch bedingt werden durch Fehl- und Überreaktionen des Immunsystemes.

Hausmittel gegen Heuschnupfen

Inhalieren von bestimmten Dämpfen kann nicht nur, wie hier mit Kamille bei Erkältung, sondern auch bei Heuschnupfen helfen.

Inhalieren von bestimmten Dämpfen kann nicht nur, wie hier mit Kamille bei Erkältung, sondern auch bei Heuschnupfen helfen.

Unabhängig von der genetischen Veranlagung können neben Medikamenten auch bestimmte Hausmittel eine Verbesserung der Symptome bewirken.

Zum einen gilt es die Pollen zu meiden, dazu sollte man Pollenflugzeiten beachten, Pollengitter an den Fenstern montieren etc.

Ein Nasenbalsam aus 5 g Wollwachs und 50 g Mandelöl was man im Wasserbad erwärmt kann man in einem Gläschen aufbewahrt Morgens und bei Bedarf mit einem Wattestäbchen in die Nase einbringen.

Auch hilfreich ist Ingwer, dazu schält man ein kleines Stück und übergießt es mit kochendem Wasser, man trinkt es noch heiß zur Verbesserung der Durchblutung und Abheilung von Entzündungen.

Allgemein sind Vitamine wichtig, nicht nur bei Allergien stärken sie das Immunsystem und können so dazu beitragen, dass Fremdstoffe besser erkannt werden. Vitamin C kann außerdem den Botenstoff Histamin im Blut abbauen und so die Beschwerden lindern.

Auch eine Nasenspülung mit Salz und Wasser kann hilfreich ein, Schleim auf den Bronchien sowie trockener Husten können gut behandelt werden, wenn man über einem Topf mit heißem Salzwasser inhaliert.

Auch ein Inhalieren mit Fenchelöl kann hartnäckigen Schleim lösen, es wirkt zu dem entkrampfend und beruhigend. Dazu kocht man 3 Liter Wasser auf und gibt 5 Tropfen des Öls dazu. Mit einem Handtuch überdeckt atmet man die Dämpfe mehrfach am Tag tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Ein Vollbad am Abend mit etwas Pfefferminzöl löst Schleim und wirkt antibakteriell, hier genügen wenige Tropfen im Badewasser. Auch möglich ist es 3 EL Pfefferminzblätter in ein Kräutersäckchen zu geben und dieses ins Badewasser zu halten.

Kommt es zu Schmerzen und einer wunden Naseninnenwand kann Sanddornöl helfen, das Öl aus den Samen der Frucht trägt man mit einem Wattepad auf zur verbesserten Wundheilung.

Frische Luft, gerade im Hochgebirge kann Wunder bewirken, hier ist die Pollenbelastung gering und die klare pollenfrei Luft hilft dabei die Ausschüttung von Histamin zu verhindern.

Wilde Malve enthält ebenfalls schleimlösende Stoffe die sich schützend über den Rachen legen. Dazu erstellt man ein Kaltauszug aus 4 TL getrocknetem Malvenkraut mit Blüten in einer Tasse Wasser, das man 8 Stunden lang ziehen lässt. Dieses trinkt man täglich in Form von 2 Tassen um Heuschnupfen zu lindern.

Auch eine gesunde Ernährung kann das Immunsystem stärken mit viel frischen Gemüse und Obst. Eine spezielle Suppe kann bei Heuschnupfen helfen. Dazu zerteilt man Brokkoli, schält und zerkleinert 2 Kartoffeln. Eine Zwiebel und einer Zehe Knoblauch werden in Öl angebraten, dazu kommen der Brokkoli und die Kartoffeln sowie Sellerie. Man kocht alles mit Gemüsebrühe auf und püriert anschließend alles klein.

Kalt gepresstes Schwarzkümmelöl ist ebenfalls ein beliebtes Hausmittel bei Heuschnupfen. Bei schweren Fällen von Heuschnupfen sollte man jedoch auf Antiallergika setzen wie Cetirizin oder Loratadin.

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