Risikofaktoren für eine Allergie

Risikofaktoren für eine Allergie

Die Genetik kann die Entstehung von Allergien begünstigen.

Die Genetik kann die Entstehung von Allergien begünstigen.

Die Entstehung von Allergien kann durch bestimmte Risikofaktoren begünstigt werden.

Genetische Faktoren können bestimmen wie gut ein Mensch sich mit der Barrierefunktion der Haut vor Fremdstoffen schützen kann oder wie das Immunsystem auf Reize der Umwelt reagiert. Jedoch sind allergische Erkrankungen nicht wie an andere Erbkrankheiten bedingt durch ein einzelnes verändertes Gen, vielmehr kommt es zu einem komplexen Zusammenspiel von verschiedenen genetischen Faktoren. Die Atopie, also Ortslosigkeit, bestimmt gerade bei allergischen Reaktionen vom Soforttyp I wie bei einem Kontakt mit Stoffen aus der Umwelt die Bildung von IgE-Antikörpern zustande kommt. Die Atopie kann so begünstigen, dass es auf der Haut zu Neurodermitis, einem atopischen Ekzem, allergischem Asthma der Lungen, Heuschnupfen (Rhinitis) der Nasenschleimhäute, Problemen im Verdauungstrakt bei bestimmter Nahrung etc. kommt.

Wodurch Allergien begünstigt werden

Tabakrauch kann eine Allergie begünstigen.

Tabakrauch kann eine Allergie begünstigen.

Bei der Atopie kommt es schon in der Kindheit zu einer Sensibilisierung. Wenn die Eltern an einem allergischen Asthma oder dem atopischem Ekzem leiden ist das Risiko für das Kind besonders hoch, dass es schon in den ersten beiden Lebensjahren eine atopische Erkrankung ausbildet.

Epi (griechisch darüber, darauf) beschreibt anders als bei der Genetik wie sich Strukturen und Verhalten als Folge von Einflüssen der Umwelt ausbilden. Epigenetische Strukturen, die Epigenetik verändert so zusammen mit der Genetik das Immunsystem und kann es schwächen und anfällig für Allergien machen wie beispielsweise durch das Rauchen.

Gerade der Tabakrauch kann das Risiko für Asthma erhöhen. Hier gilt je mehr und länger geraucht wird umso größer wird das Asthmarisiko.  Schon in der Schwangerschaft kann so die Wahrscheinlichkeit für Allergien bei Kindern mit beispielsweise Neurodermitis erhöht werden.

Auch andere Luftschadstoffe können ein Auslöser für eine Allergie sein. So sind Schwefeldioxid, Stickoxid, Rußpartikel von Dieselabgasen, Ozon und Schwebestaub weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Allergien. Die Schleimhäute der Atemwege werden geschädigt und anfälliger für Infekte.

Die Hygienehypothese besagt, dass Allergien in der Kindheit enstehen können, wenn das Immunsystem zu stark geschützt wird vor Fremdstoffen, also durch eine übertrieben Hygiene. So zeigen neue Studien, dass gerade der Kontakt mit Tieren, frischen Heu etc. bei Kindern dazu führt, dass das Risiko für die Entstehung einer Allergie sinkt.

Die Veränderungen der Umwelt durch den Klimawandel begünstigen ebenfalls Allergien. So werden Allergene zum einen agressiver und es kommen zum anderen neue Allergien hinzu wie beispielsweise die gegen Ambrosia.

Emotionale und psychische Belastungen können als Provokationsfaktor für atopische Erkrankungen dienen. So kann Stress die Enstehung einer Allergie fördern.

Bakterien die als Mikrobiota oder endogene Mikroflora die Barrierefunktion der Haut durchdringen können das immunologische Gleichgewicht des Darms, der Lunge und der Haut verändern und so zur Entwicklung von Allergien oder einer Autoimmunität beitragen.

Aber auch Infektionen können eine rolle bei der Entstehung von Allergien spielen.

Bei einer Pollen-assoziierten Kreuzallergie oder einer Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln gilt es zu dem die Ernährung genau zu beachten. Insbesondere eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung hilft dabei die Entstehung von Allergien zu verhindern und stärkt das Immunsystem.

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