Allergien im Überblick

Allergien im Überblick

Es gibt viele mögliche Auslöser von Allergien, häufig sind es Pollen von Bäumen, Pflanzen und Gräsern.

Es gibt viele mögliche Auslöser von Allergien, häufig sind es Pollen von Bäumen, Pflanzen und Gräsern.

Bei einer Allergie handelt es sich um eine spezifische, erworbene und immunologische bedingte Überempfindlichkeit gegenüber körperfremden Stoffen.

Sie enstehen nach einem wiederholtem Kontakt mit den allergieauslösenden Stoffen. Typische Allergene auf die man überempfindlich reagiert bei einer Allergie sind Pollen, Lebensmittel, Tierhaare, Milben und Stoffe die man über die Atmung oder die Haut aufnimmt. Diese Fremdstoffe werden als Allergene oder auch Antigene bezeichnet.

Bei erneuten Kontakt und abhängig von der erblichen Veranlagung kommt es dann nach der ersten Sensibilisierung zu allergischen Reaktionen wie Husten, Niesen, Hautausschlägen, tränenden Augen etc.

Ob tatsächlich eine Allergie vorliegt oder nur eine Erkältung, die ähnliche Symptome hat kann man mit verschiedenen Allergietests überprüfen.

In Frage kommen hier häufig der Pricktest bei dem man die Allergene als Tropfen auf die Haut aufträgt und diese anschließend mit der Prick-Lanzette anritzt. Kommt es so Reaktionen wie Rötung oder Quaddeln so kann man Rückschlüsse auf eine Sensibilisierung ziehen. Bei einem Intrakutantest wird die allergene Lösung in die Haut gespritzt und der Körper so mit ihr konfrontiert auch hier beobachtet man innerhalb der ersten 15 Minuten mögliche Reaktionen.

Der Epikutantest ist ein Pflastertest bei dem man das Allergen auf den Rücken mit einem Pflaster platziert und die Symptome über 3 Tage lang beobachtet. Der Provokationstest dient dem sicheren Nachweis oder Ausschluss von Allergien, da man hier den Körper direkt mit dem Allergen konfrontiert. Dieses kann an den Bronchien, den Bindehäuten der Augen etc. durchgeführt werden als Inhalation, Nasenspray oder Augentropfen.

Bei Bluttest kann die Bildung von IgE-Antikörpern nachgewiesen werden die bei einer allergischen Reaktion und Sensibilisierung beteiligt sind.

Pollenallergie

Pollen können zu Allergien führen.

Pollen können zu Allergien führen.

In Mitteleuropa sind Pflanzen weit verbreitet die bestäubt werden durch den Wind, Insekten oder sich selbst bestäuben, gerade die windbestäubenden Pflanzen können häufig zu einem allergischen Schnupfen führen, die Pollen die den Pflanzen zur Fortpflanzung dienen befinden sich in der Luft und können so Symptomen bei Allergikern führen.

So kann beispielsweise eine Sauerampferpflanze allein 400 Millionen Pollen im Jahr produzieren, die Roggenpflanze sogar 21 Millionen Pollen. Die Pollen sind leicht und schwebefähig. Für Bäume gilt, dass die Blühperiode vor der Blattentfaltung liegt, die sonst den Flug der Pollen behindern würden. So blühen typischerweise früh die Hasel, Birke und Erle.

Man unterscheidet daher verschiedene Blühphasen, die Früh-, Mittel- und Spätblüher jeweils von Januar bis April, Mai bis August und September bis Dezember.

Die Blühperioden können jedes Jahr jedoch verschoben auftreten und abhängig von der Region. Abhängig vom Pollenflug kann man versuchen die Allergene zu meiden.

Die Betroffenen leiden an Niesen, Schnupfen, Husten, Atembeschwerden, aber auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwäche.

Neben der Meidung der Pollen im Freien kann man die Belastung von Pollen senken durch Pollenfilter in Klimaanlagen, im Staubsauger an den Fenstern und Türen. Auch sollte man vermeiden Pollen in das Schlafzimmer einzuschleppen, daher gilt es die Kleidung außerhalb des Schlafraumes zu wechseln, sich zu Duschen und vor allem die Haare durch Waschen von Pollen zu reinigen.

Allergiker sollten den Pollenflug auch bei der Urlaubsplanung berücksichtigen und Regionen mit geringer Pollenbelastung wählen wie am Meer oder dem Hochgebirge ab 1500 bis 1800 Metern. Hier fliegen die Pollen weniger und kürzer als auf dem flachen Land. Seewinde an der Küste sorgen auch für pollenfreie Luft also an Wasserflächen mit Wind aus NordWest.

Leidet man an einer Insektenallergie so ist ein Stich von Wespen etc. nicht nur schmerzhaft er kann auch lebensbedrohlich werden mit Atemnot etc. Hier gilt es Flächen zu meiden wie Wiesen mit vielen Blumen, das Essen im Freien meiden, da man durch Süßes die Tiere anlockt. Auch Parfüms, Abfalleimer, offene Getränke, Dosen, Flaschen etc. locken die Tiere an. Wiesen sollten man keinesfalls barfuß betreten, da man sonst versehentlich auf die Tiere treten kann oder durch ihre Nester gefährdet wird.

Bei einem allergischen Schock kann ein Notfallset, dass man bei sich führt lebensrettend sein.

Besonders wenn Insektenstiche groß ausfallen liegt eine Allergie nahe, ab Schwellungen mit einem Durchmesser von 5 cm und heftigen Reaktionen wie Atemnot, starkem Juckreiz am Hals, den Fußsohlen und Händen, Übelkeit, Kreislaufbeschwerden sollte man besonders vorsichtig sein.

Bienen und Wespen fliegen vermehrt von April bis November, in dieser Zeit gilt es besonder vorsichtig zu ein und ein Notfallset mit sich zu tragen. Eine Hyposensibilisierung kann vorab auch hilfreich sein. Bei der „Rush-Immuntherapie“ beginnt man schon zu Anfang mit der Höchstdosis, dadurch ist diese Form der Behandlung recht schnell und kann gut gegen Insektenstiche schützen. Ca. 95 % der schweren Folgen von Insektenstichen können so verhindert werden.

Nahrungsmittelallergien

Eine Nahrungsmittelintoleranz ist keine echte Allergie.

Eine Nahrungsmittelintoleranz ist keine echte Allergie.

Eine echte Nahrungsmittelallergie liegt vor wenn es zu einer Bildung von IgE-Antikörpern kommt, schon kleine Mengen von Hühnerei, Milchprodukten, Apfel, Karotte, Sellerie, Tomate, Soja, Nüsse, Fisch, Schalentieren kann zu heftigen Reaktionen führen.

Bei Nahrungsmittelintoleranzen oder Pseudoallergien kommt es lediglich zu einer allergieähnlichen Reaktion, mit ähnlichen Symptomen, es kommt jedoch nicht zu einer Sensibilisierung vorab. Es werden vom Körper daher keine spezifischen Antikörper gebildet. Die Antigen-Antikörper-Reaktion bleibt also aus und man kann durchaus kleine Mengen des Allergenes essen ohne dass es zu Beschwerden kommt wie beispielsweise bei einer Laktose-Intoleranz. Bei einer Pseudoallergie wirken bestimmte Substanzen wie Aromen von Tomaten, biogene Amine wie Histamin im Sauerkraut oder Wein, Serotonin in Bananen, Tyramin in Schokolade oder Käse oder auch Salicylate in Früchten als Botenstoffe.

Auch Zusatzstoffe in Lebensmitteln wie Konservierungsmittel wie Sorbinsäure, Acetylsalicylsäure, Benzoesäure oder Aromastoffe wie Glutamat, Farbstoffe wie Tartrazin können hier der Auslöser sein

Die Unverträglichkeit auf Nahrungsmittel ist bedingt durch einen erworbenen oder angeborenen Enyzmdefekt so kann man beispielsweise bei einem fehlendem Enzym Laktase nur bedingt die Laktose vertragen und leidet so an einer Laktoseintoleranz bzw. Milchzuckerunverträglichkeit.

Typische Symptome einer Nahrungsmittelallergie sind:

  • Magen-Darm-Beschwerden mit Krämpfen, Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, kolikartigen Bauchschmerzen
  • Juckreiz der Haut, Rötungen, Schwellungen, Hitzewallungen, Neurodermitis, Ekzeme, Nesselsucht
  • Husten, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Asthma, Heuschnupfen, Entzündung der Augen
  • Herz-Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit etc.

Generell sollte man die Allergene konsequent meiden und bei der Ernährung durch andere Lebensmittel ersetzen, beispielsweise die Kuhmilch durch Sojamilch oder Mandelmilch ersetzen etc.

Schon beim Einkaufen sollte man auf die Inhaltsstoffe achten und bestimmte Dinge meiden, Obst und Gemüse das man nicht verträgt meidet man. Generell sollte man jedoch Obst und Gemüse möglichst frisch und roh essen. Ein Kochen kann dabei helfen, bestimmte Lebensmittel wieder verträglich zu machen wie beispielsweise Tomaten.

Bei einer Allergie auf Lebensmittel sollte man möglichst selbst kochen, so weiß man was im Essen drin ist und kann Konservierungsstoffe meiden. Vorab kochen und Einfrieren kann hier Zeit und Geld sparen. So kann man Essen schnell wieder aufwärmen für die Arbeit etc. und sich abwechslungsreich ernähren. Beim Zubereiten sollte man auf Dämpfen, Garen und Dünsten setzen. Neben kurzem Kochen auch auch ein Einfrieren die allergene Potenz von Gemüse und Obst senken.

Verzichtet man 2 bis 3 Jahre lang komplett auf diese Lebensmittel, so kann es gerade bei Kindern gut sein, dass die Allergie später gänzlich verschwindet und sie die Lebensmittel wieder vertragen ohne Beschwerden.

Handelt es sich um eine pollenassoziierte Lebensmittelallergie so ist dieses jedoch selten der Fall.

Milbenallergie

Milben im Haushalt, der Bettwäsche, etc. können zu Allergien führen.

Milben im Haushalt, der Bettwäsche, etc. können zu Allergien führen.

Auch hier gilt es die Auslöser zu meiden, durch spezielle Bettbezüge, ein regelmäßiges heißes Waschen (über 60 °C über eine Stunde lang) der Bettwäsche kann man die Milbenanzahl senken.

Encasings für Kissen, Decke und Matratzen schließen milbendicht durch feine Strukturen ein. Wichtig hierbei ist, das auch die Klett- und Reißverschlüsse gut abgedichtet sind. Vor allem muss man die Matratzen damit ganz umschließen ein Spannbezug reicht nicht aus.

Weiterhin gilt es auf Staubfänger wie Teppiche zu verzichten. Milben vermehren sich stark bei einer Temperatur von 25 °C und eine hohen Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 %. Sie befinden sich fast überall, also in Matratzen, Teppichen, auf Haustieren, in Textilien und Stofftieren. Typisch Symptome sind Husten und Schnupfen sowie verstopfte Nase vor allem im Winter. Häufig ist keine Grippe daran schuld, sondern eine Milbenallergie. Wichtig ist auch hier die richtige Ursache zu erkennen und zu bekämpfen bzw. zu meiden.

Glatte Bezüge in Wohnräumen wie Leder oder Kunststoffe auf Sofas sind von Vorteil, auch Daunen sollte man meiden und lieber auf Synthetik zurückgreifen. In erster Linie kommt es aber auf die Oberflächenbeschaffenheit an und weniger auf die Textilfaser. Die Milben ernähren sich nämlich von den menschlichen Hautschuppen.

Die Art des Heizens hat auch Einfluss auf die Verbreitung von Milben. Bei einer Bodenheizung ist die Luftfeuchtigkeit in bodennähe gering und die Temperatur hoch, anders als einem gleichmäßig beheizten Raum mit einer thermischen Aufwirbelung, ungleichmäßig beheizte Räume durch Öfen, Heizungen mit Gebläse sind für Allergiker nachteilhaft.

Die Hausstaubmilben die Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinae sind eine von 30.000 verschiedenen Milbearten, sie ernähren sich vor allem von menschlichen Hautschuppen. Durch regelmäßiges Reinigen, Staubsaugen und Wischen entfernt man die Tiere, ihren Kot und ihre Lebensgrundlage.

Man findet Milben, die zu den Spinnentieren zählen fast überall, ähnlich wie bei den Pollen sind sie jedoch im Hochgebirge selten, ebenso im arktischen Rund und in Wüsten.

Eine Milbenallergie kann durch einen Bluttest bestätigt werden oder auch durch einen Provokationstest.

Kann man Kleidung nicht heiß waschen so sollte man Waschzusätze wie Benzylbenzoat nutzen bei 30 °C.

Kleidung mit Wolle kann auch 2 Stunden lang im Wäschetrockner über 60 °C gehalten werden und abschließend kalt oder lauwarm mit Waschlauge gereinigt werden.

Durch Kälte bei -20 °C im Gefrierschrank kann man Stofftiere von Milben effektiv befreien, dazu legt man sie über Nacht in die Tiefkühltruhe.

Legt man den Wohnraum durch leicht zu reinigende Bodenbeläge wie Fliesen oder Laminat aus, verzichtet auf Staubfänger wie Teppiche und offene Schränke und achtet auf spezielle Allergikerbettwäsche so kann man die Milbenanzahl effektiv senken und auch die Beschwerden.

Wichtig ist es auch, dass im Schlafzimmer eher kühle Temperaturen herrschen von ca. 15 °C damit sich die Milben nicht gut vermehren können.

Tierhaar-Allergie

Katzen führen häufig zu Allergien.

Katzen führen häufig zu Allergien.

Haustiere sind in Deutschland beliebt, vor allem Katzen mit ca. 6 Millionen also in jedem 5. Haushalt, in Europa gibt es ca. 45 Millionen. Dabei sind die Allergene von Katzen aggressiver als die von Hunden. Man muss nicht selbst eine Katze halten, auch schon der Kontakt bei Freunden oder Nachbarn kann für die Ausprägung einer Allergie genügen. Aber auch eine Kreuzallergie auf andere Felltiere wie Hunde ist möglich. Die Allergene der Katzen haben gute Schwebeeigenschaften und verbleiben daher lange in der Luft und im Raum, auch nachdem die Katze weg ist.

Typischerweise kommt es zu:

  • Tränenden Augen
  • Atemnot
  • Husten
  • Bildung von Quaddeln und Ekzemen auf der Haut

Die Katzen verteilen durch das Lecken ihres Fells den Speichel und die Allergen auf sich, berührt man sie so drohen die Beschwerden, aber auch ohne direkten Kontakt kann es zu Beschwerden kommen. Bei Betroffenen reicht mit unter das Ansehen eines Katzenfotos aus um allergisch zu reagieren.

Allergietests wie der Provokationstest, eine Blutuntersuchung können dabei helfen die Allergie zu diagnostizieren. Wichtig ist es die Allergene zu meiden, den Speichel der Katzen und somit generell die Tiere. Häufig setzen Kater mehr Allergene frei als weibliche Katzen. In den Wintermonaten wo die Tiere vermehrt im Innenraum sind steigt die Belastung durch die Allergene.

Achtet man auf regelmäßiges Staubsaugen, reichliches Lüften, Filtern der Luft, Abschaffung von Teppichen und Polstermöbel und ein regelmäßiges Waschen der Katze so kann man sie unter Umständen trotz Allergie daheim halten.

Auch gibt es Immuntherapien gegen eine Katzenallergie, der Körper wird dann mit den Allergenen konfrontiert als Hyposensibilisierung.

Asthma bronchiale

Asthma kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Asthma kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Kommt es zu einer Verengung der Bronchien durch Schleimbildung, Schwellung, Verkrampfung durch die Bronchialmuskulatur so spricht man von einem Asthma bronchiale. Durch Allergien kann ein allergisches Asthma bronchiale enstehen, Ursachen können hier sein Pollen, Tierhaare, Milben und andere Allergene.

Typisch sind:

  • Pfeifende Atemgeräusche
  • Trockener Husten
  • Beschwerden nach körperlicher Belastung, Stress oder dem Kontakt mit Zigarettenrauch, Reinigungsmitteln usw.
  • Anfallsartige Atemnot

Für die Diagnose wird die Lungenfunktion beobachtet. Man achtet auf die Atemmenge pro Zeiteinheit. Mit der Spirometrie kann man die kleine Lungenfunktion testen. Man betrachtet die Vitalkapazität, also das maximal atembare Volumen. Die Einsekundenkapazität ist das schnelle Atemvolumen in der ersten Sekunde. Bei einem Asthma bronchiale ist die Einsekundenkapazität deutlich verringert.

Beim Allergologen kann die Kapazität in speziellen Kammern gemessen werden, dazu atmet der Patient durch ein Röhrchen Luft nach Anweisung ein und aus und die Werte werden gemessen.

Zur Spirometrie kann man auch die Peak-Flow-Messung durchführen. Hierbei handelt es sich um eine langfristige Beobachtung bei der man den Maximalwert beim Ausatmen betrachtet, den Durchfluss mit kleinen Geräten kann der Patient beim Ausatmen die Menge selbst ermitteln und notieren.

Beim Arzt nutzt man für die Messung auch bronchienerweiternde Mittel die die Verkrampfung der Bronchien lösen. So nutzt man beim Bronchospasmolysetest β2-Agonisten wie Salbutamol als Dosieraersol und für einen umgekehrten Provokatitionstest mit den Allergenen kann man die Bronchienverengung bestimmen.

Abhängig vom Schweregrad spricht man auch von verschiedenen Stufen des Asthmas. Die Deutsche Atemwegsliga unterscheidet 4 Grade des Asthmas.

  1. Die erste Stufe tritt gelegentlich auf als intermittierendes Asthma mit Beschwerden bis zu 2 Mal pro Woche, hier kann man krampflösende Medikamente wie Beta-Sympathomimetika inhalieren
  2. In der zweiten Stufe kommt es vor allem Nachts zu Beschwerden, man sollte dauerhaft Inhalieren um die Entzündungen zu senken mit Kortison oder  DNCG/Nedocromil, auch die Einnahme von Tabletten ist möglich mit Leukotrien-Rezeptorantagonisten
  3. In der dritten Stufe treten die Beschwerden vor allem Nachts auf und man sollte ein wirksames Beta-Mimetikum, ein Leukotrien-Rezeptorantagonist oder ein Theophyllin-Medikament nutzen, um die Atemwege dauerhaft zu weiten
  4. Bei der 4. Stufe dem schweren Asthma ist die Lungenfunktion stark eingeschränkt und die Lebensqualität leidet stark, man nimmt Kortison-Tabletten gegen die Entzündungen ein

Kontaktallergie

Auch auf Metalle wie Nickel in Münzen kann man bei einer Kontaktallergie allergisch reagieren.

Auch auf Metalle wie Nickel in Münzen kann man bei einer Kontaktallergie allergisch reagieren.

Bei der Kontaktallergie kommt es vor allem zu Rötungen, Bildung von Ekzemen, Bläschen und Juckreiz auf der Haut. Auslöser sind häufig Metalle wie Nickel, Duftstoffe oder auch Reinigungsmittel.

Nach dem Kontakt mit dem Allergen kommt es zu vermehrten Flüssigkeitsansammlung in den Zellzwischenräumen der Haut und der Bildung von Ekzemen, die meist mit kleinen Bläschen und Knötchen beginnen. Wichtig ist es hierbei die Allergene zu meiden.

Für den Test der Allergie kommt vor allem der Epikutantest in Fragen mit einem Pflaster trägt man einige Tage lang das Allergen auf dem Rücken auf und beobachtet die Reaktionen.

Typische Auslöser einer Kontaktallergie sind:

  • Arzneimittel wie Salben
  • Reinigungsmittel
  • Nickel in Modeschmuck und Münzen
  • Epoxidharze als Lösungsmittel, Härter
  • Konservierungsmittel wie Parabene oder Thiomersal
  • Natürliche Harze wie Kolophonium
  • Kobalt und Chrom
  • Farbstoffe
  • Gummihilfsstoffe wie Vulkanisierungsstoffe oder Antioxidantien

Vor allem sollte man die fraglichen Stoffe meiden, sie können auch in Kosmetika enthalten sein und anderen Pflegeprodukten die man direkt auf die Haut aufträgt, Desodorants, Parfüms, Raumsprays etc. Gürtelschnallen, Modeschmuck, Piercings, Brillengestelle aus verschiedenen Metallen und Legierungen.

Die Haut sollte mit hautneuralen und duftstofffreien nicht parfümierten Produkten gereinigt und gepflegt werden

Helfen kann auch eine Zinkoxid-Salbe, essigsaure Tonerde, Kortisontabletten in schwereren Fällen. Kommt es zu Rissen in der Haut so können sich Pilze und Bakterien bilden. An nässenden Stellen nutzt man wasserhaltige Salben bei trockener Veränderungen fetthaltige Cremes.

Kreuzallergien

Bei einer Kreuzallergie reagiert man auf Allergen die ähnliche Proteine aufweisen.

Bei einer Kreuzallergie reagiert man auf Allergen die ähnliche Proteine aufweisen.

Reagiert man auf ein Allergen so häufig auch ähnliche Proteine.

Bekannte Kreuzallergien sind:

Bei einer Allergie auf Birke und Baumpollen kann es zu Kreuzallergien kommen auf Hasel, Erle, Eiche, Buche, Esche, Sellerie/Beifuß, Mandeln, Karotten, Nüsse und seltener rohen Tomaten, Kartoffeln, Kräuter/Gewürze, Kiwi, Litschi sowie Avocado

Bei Getreidepollen sind Kreuzallergien möglich auf  Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Weizen, Weidelgras und Getreidemehl

Bei Olivenpollen auf Ananas, Ascorbinsäure, Gräser, Liguster, Meerrettich

Bei Pappel auf Weide

Bei Gräser auf  Ruchgras, Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Raygras, Ananas, rohe Kartoffeln, Soja, Erdnüsse, Erbsen, Kiwis, Tomaten, Melone, Roggen, Hafer, Weizen, Gerste, Kräuter/Gewürze

Bei Beifuß auf Korbblütler wie Chrysanthemen/Margeriten, Birke, Löwenzahn, Kamille, Sonnenblume, Traubenkraut (Ragweed), Sellerie, Karotte, Kartoffel, Kiwi, Gurke, Melone, Artischocke, Tomate, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Litschi, Anis, Coriander, Curry, Chili, Estragon, Zimt, Ingwer, Kümmel, Muskatnuss, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Wermut, Dill, Fenchel, Liebstöckel, Basilikum, Mayoran, Oregano, Thymian

Bei Sellerie auf Birke, Beifuß, Karotte, Anis, Basilikum, Dill, Fenchel, Oregano, Kreuzkümmel, Koriander, Liebstöckel, Majoran, Thymian

Bei Esche auf Oliven, Flieder, Liguster, Forstythie, Erdnüsse, Bohne, Linse, Sojabohne, Klee, Luzerne, Lupine, Lakritze, Johannisbrot, Gummi arabicum, Tamarinde, Tragant

Bei Nüssen auf Haselnuss, Roggenmehl, Cashew, Erdnüsse, Mandeln, Mohn, Pistazien (-> Sonnenblumensamen), Sesam, Walnüsse, Kiwi

Bei Ragweed auf Kamille, Melone, Banane

Bei Flieder auf Esche und Ölbaum

Bei Hausstaubmilben auf andere Milbenarten Krustentiere (Krebse, Krabben, Shrimps, Garnelen, Langusten, Hummer), rote Mückenlarve (im Fischfutter), Schnecken, Muscheln, Kakerlaken

Bei Latex auf Beifuß, Traubenkraut (Ragweed), Wiesenlieschgras, Bananen, Avocados, Papaya, Kiwi, Maroni/Kastanie, Feige, Kartoffeln, Passionsfrucht, Sellerie, Tomate, Pfirsich, Buchweizenmehl, Birkenfeige (ficus benjamini) (Röstkastanien)

Bei Penicillin auf Cephalosporine, Amoxicillin

Bei Kiwi auf Beifuß, Birke, Gräser, Ananas, Apfel, Karotte, Kartoffel, Roggenmehl, Weizenmehl, Latex

Bei Fischen auf Aale, Flußbarsch, Kabeljau, Sarimi,  Karpfen, Salm, Thunfisch, Seezunge/-scholle, Zahnbrasse Hühnerei (durch Fischmehlfütterung)

Bei Hühnerei auf Ente, Gans, Hühnerfleisch, Truthahn, Seemöwe, Papagei, Kanarienvogel, Taube, Wellensittich

Bei Kuhmilch aufRinderhaar, Rind-/Kalbfleisch, Soja

Bei Schimmelpilz auf Candida, Saccharomyces, Aspergillus, Alternaria, Cladosporium, Epicoccum, Fusarium, Penicillium

Bei Gelatine auf Volumenersatzmittel, Plasmaexpander in Infusionen

Bei Hautflügler, Hymenoptera auf Biene, Wespe, Hummel und Hornisse

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