Chronische Bronchitis



Chronische Bronchitis

Die Chronische Bronchitis ist eine entzündliche Erkrankung der Lungenschleimhäute.
Die Chronische Bronchitis ist eine entzündliche Erkrankung der Lungenschleimhäute.

Die Chronische Bronchitis wird im Zusammenhang mit einem Lungenemphysem auch häufig als chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bezeichnet.

Die Abkürzung COPD steht für das Englische „chronic obstructive pumonary disease“ also eine chronische Lungenerkrankung mit einer dauerhaften Verengung der Atemwege.

Dabei leiden ca. 5 Millionen Deutsche an an einer COPD.

Die Chronische Bronchitis tritt in erster Linie bei Erwachsenen auf.

Typische Symptome sind Husten und Auswurf der über 3 Monate hinweg anhält und in 2 aufeinander folgenden Jahren auftreten.

Für eine Chronische Bronchitis gibt es häufig viele mögliche Ursachen. In der Regel tritt auch eine Kombination von ihnen auf.

Die häufigsten Symptome sind Atemnot, Husten und Auswurf, weswegen sie auch AHA-Symptome genannt werden.

Ursachen einer Chronische Bronchitis

In erster Linie ist bei einer COPD die Bronchialschleimhaut über Jahre hinweg geschädigt worden, beispielsweise durch Rauchen von Zigaretten. Aber auch passives Rauchen kann zu einer Chronische Bronchitis führen.

Auch anderer Schädigungen über die Atemwege sind möglich, wie das Einatmen von Gasen, Dämpfen und Stäuben. Ebenso können Umweltverschmutzungen zu dieser chronischen Krankheit mit Atembeschwerden führen.

Ebenso spielt die Genetik, das Geschlecht und das Alter bei der Erkrankung eine wichtige Rolle. So steigt die Bronchitisrate mit zunehmenden Alter an. In der Regel erkranken Männer häufiger als Frauen. Durch die Genetik kann eine erblich bedingte Überempfindlichkeit (Hyperreaktivität) der Bronchien vorliegen.

Die Infektion der Atemwege schädigt die mukoziläre Selbstreinigung der Atemwege. Ebenso kann eine chronische Sinusitis durch eine Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation, deviatio septi nasi) eine Ursache für eine chronische Bronchitis sein.

Verschiedene Arten der Bronchitis

Rauchen kann einer chronische Bronchitis verursachen.

Man unterscheidet die einfache Chronische Bronchitis und die Chronisch-obstruktive Bronchitis

Die einfache chronische Bronchitis zeigt ihre Symptome vor allem morgens nach dem Aufstehen. So kommt es zu Auswurf und Husten bedingt durch eine entzündungsbedingte Überproduktion von Bronchialschleim. So entspricht sie in den Symptomen der Raucherbronchitis.

Im Winter und Herbst sind die Symptome stärker als im Frühling und Sommer.

Dabei ist die Prognose vorteilhaft sofern es durch Rauchen nicht schon zur Bildung eines Bronchialkarzinoms gekommen ist.

Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis folgt einem harmlos beginnendem Verlauf eine schwerwiegende Erkrankung im weiteren Verlauf. So kann sie die Lebensqualität stark mindern und auch zur Invalidität führen.

So kann sie die Lebenserwartung massiv verkürzen.

Typische Symptome der chronisch-obstruktiven Bronchitis sind Auswurf, Husten und Atemnot. Gerade nach körperlicher Anstrengung treten Symptome auf. Im späteren Verlauf der Erkrankung reichen schon leichte körperliche Anstrengungen für Symptome wie Atemnot.

So wird der Patient stark in seinem Leben und Aktionsradius eingeschränkt. Schon Gänge zur Toilette oder das An- und Ausziehen können belastend für die Atmung werden.

Zu dem werden die Schleimhäute empfindlich auf Kälte, Infekte, Gerüche und können so zu Atemnot und Erstickungsgefühlen und -ängsten führen.

Zur COPD gehört die chronisch obstruktive Bronchitis sowie Mischformen mit einem Asthma bronchiale, überempfindlichen Bronchien und einem chronisch obstruktiven Lungenemphysem.

Raucherhusten

Durch Tabakkonsum über mehrere Jahre hinweg degenerieren die Zilien, der Zilienschlag des Flimmerepithels wird gehemmt. So wird der Abtransport von Bronchialsekret in Richtung Rachen gehemmt. Es kommt zu einer Metaplasie (Umwandlung) zum Plattenepithel. So muss man häufig abhusten und hat für einige Stunden wieder Ruhe (Raucherhusten). Dabei wird jedoch nur ein Teil des Schleimes beseitigt. Genau wie beim morgendlichen Abhusten, welches vom Raucher als lästig aber nicht bedrohlich empfunden wird

Übergang der chronischen Bronchitis zur chronisch-obstruktiven Bronchitis

Der Übergang der chronischen Bronchitis zur chronisch-obstruktiven Bronchitis kann in verschiedenen Formen geschehen.

So kommt es zur Schwellung der Schleimhäute (ödematös) und einer Verdickung der Bronchialmuskulatur durch das Husten. Man spricht auch von der chronisch-katarrhalischen Bronchitis bei der sich eine Becherzellhyperplasie entwickelt und es zu einer Hypertrophie der Schleimdrüsen kommt.

Die chronisch-schleimig-eitrigen Bronchitis folgt der chronisch-katarrhalischen Bronchitis und zeichnet sich durch eine lymphozytäre und granuloäre Infiltration der Bronchialwand aus. Es kommt zu einer Wandverdickung mit Faltendbildung (hypertrophische Bronchitis). Auch können sich kleinere Bronchialäste (Bronchioli) verlegen. Wichtig ist hier das man viel trinkt und schleimlösende Mittel nimmt die das Abhusten erleichtern.

Bei der chronisch-atrophischen Bronchitis wird die Schleimhaut der Bronchien zerstört. Es kommt so zu einer Veränderung der darunter liegenden Schichten. Die Mukosa wird dünner, die Submukosa fibrosiert und die Muskeln sowie Knorpel verdünnen sich. Weiterhin kommt es zu einer Erschlaffung der Bronchialwände. So fallen die Bronchien beim Ausatmen schneller zusammen.

Typische Symptome für die Übergänge zu einer chronisch-obstruktiven Bronchitis sind pfeifende Geräusche bei der Ausatmung, Atemnot, Fieber, Nachtschweiß, verstärke Anfälligkeit für Infektionen und Entzündungen.

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