Rohmilch für Allergiker besser als verarbeitete Milch

Rohmilch für Allergiker besser als verarbeitete Milch

Rohmilch ist für Allergiker besser als verarbeitete Milch.

Rohmilch ist für Allergiker besser als verarbeitete Milch.

Eine Studie aus den Niederlanden, Schweiz und Deutschland ergab, dass behandelte Milch häufiger zu allergenen Beschwerden führen kann als Rohmilch, zumindest im Tierversuch.

Kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber Rohmilch so werden relativ wenig IgE-Antikörper gebildet und auch Provokationstests konnten kam allergische Symptome hervorrufen.

Man beobachtete aber, dass bei einer Rohmilch die man zunächst auf 80° C erhitzte und dann wieder abkühlte ebenso wie bei einer homogenisierten und pasteurisierten Supermarkt-Milch verstärkt allergische Reaktionen auftragen.

Es wurde auch an Menschen getestet. An Kindern mit einer Kuhmilchallergie konnte man beobachten, dass Rohmilch besser toleriert wurde als verarbeitete Milch. So wurden 50 ml Rohmilch gut vertragen, von der verarbeiteten Milch nur 8 ml.

Die Kinder mussten dabei bei einem überwachten oralen Provokationstest die Milch trinken. Bestimmte Eiweißstoffe, Molkeproteine, werden allergener wenn sie durch Erhitzen verändert werden. Darin kann eine mögliche Ursache liegen. Allerdings sollte man bei Rohmilch auch beachten, dass hier andere Gefahren in Form von Keimen lauern können. Die Weltgesundheitsorganisation rät daher nicht zum Verzehr von Rohmilch. Sinnvoll wäre eine neue Technologie für die Milchverarbeitung die sie keimfreier, aber nicht zu gleich allergener macht.

Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner ernähren sich vor allem von Eichen.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinner ernähren sich vor allem von Eichen.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners werden immer mehr zum Risiko für Allergiker, besonders die Brennhaare lösen beim Kontakt Beschwerden auf der Haut aus sowie den Schleimhäuten.

Die Eichenprozessionsspinner breiten sich schon seit Jahren in Europa aus. In Deutschland vor allem an warmen Orten wie in Berlin, Brandenburg, Franken, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Die Raupen der Tiere fressen treibende Knospen und Blüten von Eichen. Allergiker sollten derartige Wälder meiden. Häufig sind auch spezielle Warnschilder angebracht.

Es handelt sich um Nachtfalter, deren Raupen zu Beschwerden führen können bei Berührung, aber auch dadurch, dass die Brennhaare mit der Luft verteilen können. Kommt es zum Hautkontakt mit den Brennhaaren so wird die Haut gereizt, brennt, rötet sich etc. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Raupendermatitis mit Bildung von Bläschen, Quaddeln und starkem Juckreiz.

Atmet man die Härchen ein so werden die Atemwege gereizt, es kann sogar zu Atemnot kommen sowie Schwellungen und Entzündungen im Rachenraum und den Schleimhäuten.

  • Sollte es zu einem Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen des Eichenprozessionsspinners kommen so gilt es die Kleidung schnell zu wechseln und mögliche Brennhaare von der Haut mit Klebeband abzuziehen.
  • Auch ein gründliches Haarewaschen und Duschen ist hilfreich.
  • Cortison-Cremes können Hautbeschwerden lindern.
  • Bei starkem Juckreiz helfen Antihistaminika.
  • Liegt ein allergisches Asthma vor so sollte man ein Dosieraerosol inhalieren mit Betasympathomimetika bzw. Kortison, um Atemnot zu verhindern.

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