Teeallergie



Teeallergie

Tee kann mit seinen Inhaltsstoffen und möglichen Zusatzstoffen zu einer Teeallergie führen.
Tee kann mit seinen Inhaltsstoffen und möglichen Zusatzstoffen zu einer Teeallergie führen.

Durch das weltweit beliebte Getränk Tee kann es auch zu einer Teeallergie kommen. Tee gibt es in verschiedensten Variationen, heiß, als Eistee, gesüßt und ungesüßt.

Auch sind die Teesorten zahlreich. Doch auch der vermeintlich gesunde Tee kann durch seine Inhaltsstoffe zu einer Teeallergie führen.

So sind im Tee unter anderem Theanin und Koffein (wie beim Kaffee) enthalten.

Man erhält Tee lose als Blätter für einen Teeaufguss und in Beuteln für einzelne Tassen die man mit heißem Wasser übergießt. Häufig sind in den Teebeuteln neben natürlichem Tee auch noch viele Aromastoffe und Zusätze enthalten die ebenfalls zu allergischen Beschwerden führen können.

Man unterscheidet Früchtetee, Kräutertee, schwarzen Tee, grünen Tee, Mate-Tee, Rooibos-Tee etc. Dabei wird der Tee aus den Blättern des Teestrauches gewonnen.

Teesorten

Zusätze zum Tee können ebenfalls zu einer Allergie führen.

Sogar als Heilmittel nutzt man einige Teesorten. So soll Kamillentee bei Erkältungen helfen oder Brennesseltee bei Harnproblemen und Harnwegsinfektionen helfen.

Abhängig davon wie lange man den Tee ziehen lässt soll auch seine Wirkung unterschiedlich ausfallen. So kann man den Tee kurz ziehen lassen, damit er angregend ist oder länger um ihn auch als Einschlafhilfe zu nutzen.

Man unterscheidet bei dem beliebten schwarzen Tee Darjeling, Ceylon, Assam welche häufig aus China, Asien oder Sri-Lanka zu uns gelangen.

Im Winter sind auch besondere Wintermischungen mit Vanillearomen beliebt. Als Instantpulver mit viel Zucker kann man ihn auch kaufen, beispielsweise als Zitronentee.

In Polen ist schwarzer Tee mit frischer Zitrone fast ein Nationalgetränk, ähnlich wie der Tee zur Tea-Time in England.

Grüner Tee soll zu dem die Zähne stärken und ist in Asien und China sehr beliebt.

Tee enthält ca. 4,5% Koffein und hat somit eine recht aufputschende Wirkung. Man spricht hier auch oft vom Teein. Durch verschiedene Kreuzungen sind neue Sorten des ursprünglich aus China stammenden Tees entstanden.

Tee gehört den Teestrauchgewächsen, den Theaceae an.

In der indischen Region Assam in Indien wurde im 18. Jahrhundert die gleichnamige wildwachsende Teesorte entdeckt.

Zu stark gezuckerte Tee sollte allerdings gemieden werden, insbesondere bei Kleinkindern da hier das Risiko für Karies und Übergewicht steigt.

Auch bei einer Diät ist Tee ungezuckert eine willkommende Abwechslung zum faden Wasser.

So kann es auch durch Zucker und Süßstoffe im Tee zu einer Allergie kommen.

Die Symptome einer Teeallergie

Nach dem Genuß von Tee kann es durch die enthaltenden Stoffe zu folgenden Symptomen kommen:

  • Magen-Darm-Beschwerden, mit Durchfall, Magenschmerzen, Erbrechen und Krämpfen
  • Bildung von Blasen und Pusteln auf der Haut
  • Rötungen der Haut, Atembeschwerden, Niesen und Schnupfen
  • Kopfschmerzen und Übelkeit

Ein Allergietest kann eine vorliegende Allergie bestätigen. Auch kann es gerade bei Früchtetee zu Beschwerden aufgrund der enthaltenen Fruchtextrakte kommen.

Wurde eine Allergie nachgewiesen gilt es Tee bzw. bestimmte Sorten und Zusätze zu meiden.

Häufig werden auch Teeextrakte in Kosmetika und Pflegemittel verwendet. Hier kann es zu einer Kontaktallergie kommen.

Durch Antihistaminika können akute Beschwerden behandelt werden. Diese sind zum Teil rezeptfrei im Internet und der Apotheke erhältlich.

Bei einem Verdacht auf eine Teeallergie ist allerdings der Besuch eines Allergologens empfehlenswert statt dem Versuch einer Selbstbehandlung.

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