Mehr Allergien



Mehr Allergien

Durch Umwelteinflüsse treten verstärkt Allergien auf.
Durch Umwelteinflüsse treten verstärkt Allergien auf.

Heuschnupfen ist in Deutschland weit verbreitet. So leidet jeder 7. Deutsche einmal in seinem Leben daran. Durch mehr Schadstoffe und den Klimawandel verschärft sich die Situation. Denn durch CO2 werden es immer mehr Pollen und Ozon sowie Feinstaub machen sie aggressiver, aber auch der Mensch selbst wird durch Umweltgifte geschwächt und anfälliger für Allergien und andere Krankheiten.

Durch den Klimawandeln steigen die Temperaturen und die Pollenflugzeiten verlängern sich, es kommt zu mehr Pollen in der Luft.

Insbesondere das Klimagas CO2 ist daran schuld, dass es immer mehr Pollen in der Luft gibt. CO2 und andere Stressfaktoren wirken auf die Quantität und Qualität der Pollen.

Stickoxide und Partikel machen die Pollen aggressiver, sie setzen mehr Eiweiße frei die Allergien auslösen. Durch steigende Umweltbelastung kommt es so zu vermehrten allergischen Symptomen.

Insbesondere in den Städten werden verstärkt Eiweiße ausgeschüttet die Allergien auslösen können. Die Pflanzen werden aggressiver, um ihr eigenes überleben zu sicher in den verschärften Umweltbedingungen. Ähnlich wie Vögel die in den Städten lauter zwitschern, um ihr Balzen auch im Stadtlärm durch setzen zu können.

Im Jahr 2019 wurde in Berlin die höchste Anzahl an Erlen-Pollen gemessen seit 34 Jahren.

Von Heuschnupfen sind in Deutschland ca. 15 % der Bevölkerung betroffen rund 12,5 Millionen Menschen. Häufiger mit 16,5 % erkranken Frauen an Allergien als Männer mit ca. 13 %.

Für sie kommt es im Frühjahr zu tränenden Augen, Schnupfen, Niesen, laufender und verstopfter Nase, Husten etc. Das Immunsystem reagiert auf die Eiweiße der Pollen wie auf schädliche Fremdstoffe und beginnt sie daher fälschlicherweise zu bekämpfen.

Vermehrt Allergien in den Städten

Allergien treten verstärkt in Städten auf.

Die Symptome von Heuschnupfen ähneln daher denen einer Grippe. Auch zu Gereiztheit, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Konzentrationsproblemen und Mattheit kommen.

Durch die Schadstoffe der Umwelt leiden nicht nur Pflanzen, sondern auch die Menschen so kann die Barrierefunktion der Haut geschädigt werden, man wird anfälliger, auch die Lunge reagiert empfindlicher und leichter reizbar, es kann leichter zu einem allergischen Asthma kommen.

Schon in jungen Jahren können die Umweltgifte Schäden verursachen. So haben Kinder die in der Nähe von befahrenen Straßen aufwachsen einer erhöhtes Risiko für eine Neurodermitis als entzündliche Hauterkrankung. Durch die Neurodermitis können wiederum leichter andere Allergien enstehen.

Gerade der moderne Lebensstil in der Stadt, der fehlende Kontakt zu Tieren, mangelnde Bewegung im Freien führen verstärkt bei Kindern die Entwicklung von Allergien.

Daher kann man Kinder gut vor Allergien schützen, wenn man sie früh mit Tieren in Kontakt bringt und ihnen auch verschiedenste Lebensmittel bietet.

Kinder die auf dem Land aufwachsen entwickeln seltener Allergien im späteren Leben. Nutztiere weisen eine Sialinsäure auf gegen die Kinder Antikörper entwickeln welche später vermeidet, dass sie an Asthma erkranken.

Es gab auch auch Unterschiede in Ost- und Westdeutschland. Eine Studie von 1990 zeigte, dass auf dem Gebiet der ehemaligen DDR Heuschnupfen und andere allergische Erkrankungen seltener verbreitet waren. Auch hier gab es Schadstoffe, aber es waren andere als im Westen Deutschlands. So waren die Schadstoffe im Osten vom Durchmesser größer und größer und im Westen deutlich feiner. Denn gerade ultrafeine Partikel sowie flüchtige Stoffe fördern die Entstehung von Allergienm sie durch wandern leichter die Filterfunktionen des menschlichen Körpers.

Die Unterschiede haben sich im Laufe der Zeit aber angeglichen, so dass seit 1990 auch in Ostdeutschland die Allergien mit der zunehmenden Umweltbelastung zunahmen. Vor allem Heuschnupfen und eine Anfälligkeit auf Birkenpollen wurden im Osten stärker als im Westen.

Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren sind von Heuschnupfen mit ca. 13 % betroffen bei den Jungen und mit 9 % bei den Mädchen. Heuschnupfen ist die zweithäufigste allergische Erkrankung nach der Neurodermitis in dem Alter. Im Alter von 14 bis 17 haben 21 % der Jungen und 17 % der Mädchen Heuschnupfen.

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