Kuhmilch-Allergie

Kuhmilch-Allergie

Kuhmilch-Allergie, was sind die ihre Symptome?

Kuhmilch-Allergie, was sind die ihre Symptome?

Eine Kuhmilch-Allergie, kurz KMA, äußert sich in Reaktionen auf Eiweiße der Kuhmilch. So kann es zu Durchfall, Nesselsucht, Magenschmerzen etc. kommen nach dem Kuhmilch verzehrt wurde.

Nicht nur die Eiweiße (Proteine) von Kuhmilch können bei den Allergikern zu Beschwerden führen, auch die Milcheiweiße von anderen Säugetieren wie Stutenmilch oder Ziegenmilch können allergische Symptome hervorrufen. Das Immunsystem reagiert über auf die tierischen Eiweiße, die an sich harmlos sind. Bei Kindern bis zu 3 Jahren ist die Kuhmilch-Allergie die häufigste auftretende Allergieform.

Die Kuhmilch beseht aus über 25 verschiedenen Proteinen die die Allergie auslösen können.

Liegt ein Verdacht auf eine KMA vor so sollte man zunächst Kuhmilch vom Speiseplan streichen und beobachten, ob sich die Symptome bessern. Auch kann man mit einem Bluttest die Bildung von IgE-Antikörpern bestimmen für die Diagnose oder einen Hauttest wie den Prick-Test nutzen. Kuhmilch enthält wichtige Nährstoffe wie tierisches Eiweiß, Kalzium, Jod und Vitamin B12, muss man die Milch vom Speiseplan bei Kindern streichen so sollte man die Nährstoffe anders zu führen. Kalzium kann über Spinat oder Brokkoli aufgenommen werden sowie kalziumreiches Wasser und spezielle Präparate. Proteine findet man in Hülsenfrüchten und mageren Fleisch wie Geflügel und Getreideprodukten vor mit denen man den Proteinwegfall durch Milch kompensieren kann.

In der Bevölkerung kommt sie bei knapp 3 % der Menschen vor. Häufig beginnt sie schon in den ersten Lebensmonaten nachdem man Muttermilch durch Milchpulver bei der Fütterung ersetzt. Bei Kleinkinder verschwindet die KMA meist auch wieder mit dem 3. Lebensjahr.

Kuhmilch-Allergie oder Laktoseintoleranz

Kuhmilch-Allergie oder Laktoseintoleranz haben unterschiedliche Ursachen.

Kuhmilch-Allergie oder Laktoseintoleranz haben unterschiedliche Ursachen.

Bei Erwachsenen trifft man diese Allergie seltener an. Die Kuhmilch-Allergie ist zu unterscheiden von einer Laktoseintoleranz. Die Laktoseintoleranz tritt deutlich häufiger auf und ist keine echte Allergie, vielmehr fehlt bei den Betroffenen ein Enzym, dass den Milchzucker, die Laktose aufspalten kann was zu Beschwerden führt wie Durchfall, Blähungen etc. Auch kann man bei einer echten Allergie keine geringen Mengen des Allergens vertragen, bei einer Intoleranz kann man durchaus geringe Mengen verzehren ohne, dass es zu Beschwerden kommt. Bei einer Laktoseintoleranz werden, anders als bei der Kuhmilch-Allergie, keine Antikörper gebildet.

Die Kuhmilch-Allergie kann sowohl als Soforttyp auftreten als auch als Spättyp der sich erst nach Stunden oder Tagen äußert. Beim Sofort-Typ (Typ-I-Allergie) äußern sich die Beschwerden schon nach 1 bis 2 Stunden nach dem Milchkonsum. So kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, laufender Nase, Atembeschwerden, Rötungen der Haut, Nesselsucht, Juckreiz oder gar einem anaphylaktischen Schock der den ganzen Körper betrifft (systemisch).

Beim Spättyp treten die Beschwerden erst Stunden oder Tage später auf, meist mit Verdauungsbeschwerden, Entzündungen des Darms (Enterokolitis), Reizdarmsyndrom, Entzündungen der Speiseröhre (eosinophile Ösophagitis), Verstopfungen, chronischem Husten oder Neurodermitis der Haut.

Häufig lösen Kasein oder ß-Laktoglobin die Allergie aus. Kommt es zu einer Soforttyp-Allergie so werden spezifische Antikörper gegenüber der Kuhmilch gebildet, beim Spättyp werden spielle T-Zellen aktiviert die auf gegenüber der Kuhmilcheiweiße sensibilisiert wurden. Häufig kommt es zu einer Allergie vom Soforttyp.

Die Neigung zur Entwicklung einer Kuhmilch-Allergie kann genetisch bedingt sein, auch wenn schon andere atopische Erkrankungen vorliegen, wie Neurodermitis, steigt das Risiko für das Kind eine Allergie zu entwickeln. Kinder die gestillt werden weisen im Darm Bifidobakterien und Laktobazillen auf die die Entstehung einer Kuhmilchallergie verhindern können. Auch sollte man während der Schwangerschaft nicht rauchen, da Nikotin die Entstehung von Allergien begünstigen kann.

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