Glaskrautallergie

Glaskrautallergie

Durch die Pollen des Glaskrauts kann eine Glaskrautallergie ausgelöst werden. Es wächst häufig am Wegesrand.

Durch die Pollen des Glaskrauts kann eine Glaskrautallergie ausgelöst werden. Es wächst häufig am Wegesrand.

Durch die Pollen des Glaskrauts kann eine Glaskrautallergie ausgelöst werden. Dabei findet man das Glaskraut häufig in Süd-Italien, in Deutschland eher selten.

Gerade in Italien ist die Glaskrautallergie weit verbreitet. So ist sie in 80% der Fälle Auslöser bei einer Pollenallergie. Man trifft auch häufig in den klimatisch gemäßigten Zonen Europas auf das Glaskraut in freier Natur.

Das Glaskraut blüht von Juli bis September. In warmen Sommern können diese Monate auch etwas variieren.

Das Glaskraut findet man häufig auf offenen Feldern und am Wegesrand, ähnlich wie die Brennnessel. Das Kraut kann eine Höhe von bis zu 1,50 Meter erreichen.

Insbesondere rufen 2 Arten am häufigsten Allergien aus und zwar das Parietaria Judaica (Maurer Glaskraut, ausgebreitetes Glaskraut) und das Parietaria Erecta, Parietaria officinalis (aufrechtes Glaskraut) . Ebenso muss man mit Kreuzallergien rechnen, bei denen die Allergene denen des Glaskrautes ähneln und ebenfalls allergische Symptome hervorrufen können. So kann ist eine Brennnessel-Allergie eine mögliche Kreuzallergie.

Heutzutage nutzt man das Kraut häufig in Teemischungen, früher war es ein beliebtes Heilmittel. So soll es zur Reinigung von Wunden und als Kühlmittel wirken, auch kann es harntreibend wirken.

Symptome der Glaskrautallergie

Typische Symptome der Glaskrautallergie sind:

  • Juckende und brennende Augen
  • Husten, allergisches Asthma und Atembeschwerden
  • Rötungen und Pusteln auf der Haut
  • Entzündung der Ohren
  • Schnupfen, Niesen und laufende Nase sowie Niesanfälle

Die Allergie tritt nicht beim ersten Kontakt auf. Hier findet zu nächst eine Sensibilisierung des Immunsystemes auf das Allergen statt. Erst bei weiteren Kontakten reagiert das Immunsystem mit der Ausschüttung des Botenstoffes Histamin.

Hier können Antihistaminika akute Symptome lindern. Man erhält sie zum Teil sogar rezeptfrei im Internet und in Apotheken.

Besteht eine Kreuzallergie kann auch eine Sofortyp-Reaktion auftreten ohne die Sensibilisierungsphase.

Therapie der Allergie

Eine mögliche Glaskrautallergie kann durch einen Allergietest beim Allergologen ermittelt werden. Dabei wird die Haut in Kontakt mit geringen Mengen des Allergens gebraucht und mögliche Ausschläge, Rötungen und Reaktionen auf der Haut beobachtet.

In erster Linie gilt es bei der Glaskrautallergie die Pollen zu meiden sowie Produkte die das Kraut enthalten.

Darüber hinaus ist auch eine Hyposensibilisierung möglich, bei der der Körper quasi gegen das Allergen geimpft wird und die Immunantwort abgeschwächt wird.

Spaziergänge im Freien sollten vermieden werden bzw. sollte man sich durch Sonnenbrille, Nasenfilter und Atemmaske schützen.

Durch Luftfilter in der Wohnung und Pollengittern an den Türen und Fenstern kann man den Wohnraum frei von Pollen halten. Zu dem empfiehlt es sich mit speziellen Filtern Staub zu saugen, die Haare und die Kleidung regelmäßig zu waschen, damit der Schlafraum frei von Pollen ist.

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