Burnout

Burnout

Burnout wie kommt es dazu und wie vermeidet man ihn?

Burnout wie kommt es dazu und wie vermeidet man ihn?

Bei den Burnout handelt es sich um eine Krankheit die aus dem Englischen „burn out“ also ausbrennen abgeleitet ist. Das Burnout-Syndrom bezeichnet somit eine Krise die zur Arbeitsunfähigkeit bis hin zum Suizid führen kann. Der Burnout bezeichnet also eine emotionale Erschöpfung. Der Patient fühlt sich überfordert und frustriert. Häufig ist Stress die Ursache von einem Burnout-Syndrom.

Aber auch die Neigung zum Perfektionismus können einen Burnout bedingen, wenn es zu einer Diskrepanz zwischen Erwartungen und Realität kommt. Um einen Burnout zu vermeiden ist also auch Entspannung sehr wichtig. Aber auch das Einhalten von Pausen während der Arbeit dient der Regeneration und vermeidet Burnouts.

Es handelt sich also um ein psychische Erkrankungen die durch ein Psychotherapie aber auch Medikamenten wie Anti-Depressiva behandelt werden kann.

Wie kann es zu einem Burnout kommen?

Als Auslöser für einen Burnout können je nach Lebensphase unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. So kommt es zu:

  • Zu über 70% durch den Beruf in der Altersgruppe von 18 bis 30 Zu einem Burnout-Syndrom.
  • Bei den 30 bis 40 jährigen kann der eigene Nachwuchs in gut 40% der Fällen zum Burnout führen.
  • Erkrankungen führen im Alter von 50 bis 60 in 33% der Fälle zu einem Burnout.
  • Bei den 60 bis 70 jährigen führt häufig, zu 30%, die Pflege der Angehörigen zu einem Burnout.

Typische Ursachen für einen Burnout können auch durch andere Faktoren ausgelöst werden wie:

  • Hohe Ansprüche an sich selbst, Perfektionismus,
  • die Arbeit,
  • Erkrankung eines Angehörigen,
  • der Straßenverkehr,
  • ein voller Terminplan,
  • finanzielle Sorgen,
  • die Kindererziehung,
  • Erledigung des Haushaltes

Es ist also wichtig auch Ruhephasen in den Alltag einzubauen. Auch Sport kann dabei helfen Stress abzubauen und Glücksgefühle auszulösen. Darüber hinaus hält er den Blut-Kreislauf in Schwung und bekämpft freie Radikale und somit die vorzeitige (Zell-)Alterung.

Wie man einen Burnout vermeiden kann

Es gilt zum einen die Ursachen wie Stress im Beruf, der Familie etc. zu Meiden. Zum anderen ist auch der richtige Umgang mit endogenen Faktoren wichtig.

So sollte man die Impulse von außen richtig einordnen. Wenn sie beispielsweise erfahren, das Kollegen auf der Arbeit oder Freund schlecht über sich reden oder ihre Arbeit dann machen sie sich darüber gedanken und belaste sich psychisch. Hätten sie nie davon gehört würde es sie nicht belasten.

Die Impulse von außen kann man nie vermeiden, wichtig ist es sie also korrekt einzuordnen, damit man sich nicht mit ihnen belastet.

Gehen sie gelassener mit Stresssituationen um. Suchen sie den Fehler nicht immer bei sich selbst, niemand ist perfekt. Wer arbeitet macht zwangläufig auch Fehler. Wenn sie ihr Tun selbstkritisch hinterfragen können sie gleiche Fehler in der Zukunft vermeiden und Stresssituationen die sich daraus ergeben könnten.

Wer eine positive Grundeinstellung hat lebt erwiesener Maßen auch länger.

Schalten sie im Urlaub auch mal von Job ab. Lassen sie mal das Handy aus bzw. aus den Händen. Seien sie nicht immer für jeden und überall erreichbar. Genießen sie ihre Freizeit, sie ist unbezahlbar. Nutzen sie diese also nicht für berufliche Aufgaben.

Professionelle Hilfe

Eine Psychotherapie kann ein Ausweg aus dem Burnout-Syndrom sein.

Eine Psychotherapie kann ein Ausweg aus dem Burnout-Syndrom sein.

Fühlen sie sich bereits ausgebrannt, dann scheuen sie auch nicht davor zurück professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Psychotherapie ist keine Schande, heutzutage gilt sie auch also sozial anerkannt. Es ist nichts wofür sie sich schämen müssen.

Viele Prominenten wie der Ski-Springer Sven Hannwald oder auch der Trainer Ralf Rangnick vom Fußball-Club Schalke 04 bekannten sich öffentlich zum Burnout-Syndrom. Aber auch andere wie der prominente TV-Koch Tim Mälzer oder die Gründerin der Huffington Post Arianna Huffignton sprachen schon offen in den Medien über einen erlitten Burnout.

Eine Änderung der Lebenseinstellung kann in einer Therapie begleitet von Medikamenten zur dauerhaften Bekämpfung der Krankheit führen.

Auch der Rückhalt in der Familie oder ein möglicher Jobwechsel können Wunder bewirken und wieder zum seelischen Einklang mit sich selbst führen.

Ebenso kann eine Wanderung, Radfahren und ein regelmäßiges Sportprogramm dabei helfen einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu haben.

 

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