Zimtallergie

Zimtallergie

Das Gewürz Zimt, auf Englsich cinnamon, kann zur Zimtallergie führen.

Das Gewürz Zimt, auf Englsich cinnamon, kann zur Zimtallergie führen.

Die Zimtallergie richtet sich gegen das nicht nur zu Weihnachten beliebte Gewürz Zimt. So kann es zu Schwellungen im Mund und Rachen kommen, Juckreiz, Bildung von Bläschen etc.

Zimt wird aus der getrockneten Rinde des Zimtbaumes gewonnen in dem man es zu einem fein gemahlenem Pulver verarbeitet.

Es werden verschiedenen Sorten unterschieden, wobei der chinesische Zimt und der Ceylon-Zimtbaum besonders beliebt sind in Europa.

Ursprünglich stammt das Gewürz aus Asien und wird auch seit dem 16. Jahrhundert in Europa als Gewürz verwendet.

So nutzt man es nicht nur zur Weihnachtszeit im Gebäck, in Glühwein, Ketchup und orientalen Speisen wie Reis.

Man kann aus den Blättern des Zimtbaumes auch ein Öl „Oleoresin“ gewinnen welches in der Produktion von Kosmetika, Parfüms, Pfelgeprodukten wie Zahnpasta; Kaugummi als Aroma etc. genutzt wird.

Die Wirkung von Zimt

Die Zimtallergie kann sich nach dem Verzehr von Zimtsternen bemerkbar machen.

Die Zimtallergie kann sich nach dem Verzehr von Zimtsternen bemerkbar machen.

Generell gilt dass fertige Lebensmittel nicht mehr als 2 mg Zimt auf 100 g enthalten dürfen, da nicht nur Allergien sondern auch andere Krankheiten durch übermäßigen Zimtverzehr hervorgerufen werden können.

Im Zimt enthaltene Phenylpropanoide (vor allem Cumarin, aber auch Safrol) können die Gesundheit schädigen. Vor allem Cumarin kann in hoher Konzentration je nach Veranlagung zu Entzündungen der Leber führen.

Als Heilmittel gilt der Zimt allerdings auch gegen Kreislaufschwäche, Rheuma, Rückenschmerzen

Die Allergie bildet sich erst nach mehrfachem Kontakt mit dem Zimt aus in dem Antikörper vom Immunsystem gegen das Allergen gebildet werden. Bei weiteren Kontakten kommt es nach dieser Sensibilisierungsphase zu allergischen Symptomen.

Eugenol welches in den Zimtblättern enthalten (es richt nach Gewürznelken) ist wird in der Zahnmedizin zum Stillen von Schmerzen und als antibkaterielles Mittel genutzt.

Zimtaldehyd wird auch als Insektengift genutzt. Häufig ruft dieser Wirkstoff die Allergie hervor.

Das im Zimt enthaltene MHCP wirkt ähnlich wie Insulin und kann den Blutzucker und die Blutfette senken.

Die Symptome der Zimtallergie

Nach dem Verzehr von Zimt und mit Zimt gewürzten Speisen kommt es zu:

  • Schwellungen im Mund und Hals
  • Bildung von Bläschen, Pusteln an Lippe und Zunge
  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Niesen, Schnupfen und Husten

Kommt es nach dem Verzehr von Zimt zu Beschwerden kann eine konkrete Allergie durch einen Allergietest diagnostiziert werden.

Auch kann es zu einer Kreuzallergie auf Beifuß kommen.

Man sollte bei einer Allergie auf Zimt verzichten und Packungsinhalte auf möglichen Zimt untersuchen.

Mit Antiallergika können Symptome behandelt werden. Auf Dauer kann auch eine Desensibilisierung helfen.

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