Wasser

Wasser

Wasser ist zu 60% Bestandteil des Körpers und lebenswichtig und lebenspendend.

Wasser ist zu 60% Bestandteil des Körpers und lebenswichtig und lebenspendend.

Wasser ist eines der wenigen Stoffe die die als nicht allergen gelten, da sie kaum Allergien hervorrufen. Sofern Wasser also nicht verunreinigt ist durch Schwermetalle etc. können Allergiker, auch bei einer Nahrungsmittelallergie, meist Wasser unbedenklich trinken.

So besteht der Mensch zu gut 60% aus Wasser. Bei Säuglingen ist der Anteil noch höher mit gut 70%. Im Laufe eines 80 Jahre langen Lebens trinkt jeder Mensch gut 44.000 Liter des kühlen Nass.

Pro Tag sollte man 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken und nicht nur während einer Diät, es ist nämlich als Hauptbestandteil der Körperzellen wichtig für den Stoffwechsel. So können Stoffwechselprodukte besser aus den Zellen geschwemmt werden und Nährstoffe besser aufgenommen werden.

Wer an einer schwachen Niere leidet muss allerdings sein Wasserkonsum begrenzen, da sonst das Herz belastet wird.

Außerdem fördert das Trinken von Wasser die Konzentration und die Leistungsfähigkeit und entschlackt den Köper über die Nieren von Giftstoffen. Wasser ist zudem kalorienfrei, sättigt und somit optimal für eine Diät geeignet. Auch zu Entzündungen der Harnwege und Nierensteinen kann es kommen wenn man nicht genügend trinkt und sich Harnstoff im Körper ansammelt.

Gerade beim Sport gilt es ausreichen viel zu Trinken. Pro Stunde Sport etwas 1 Liter, da man gerade bei Ausdauersport und Krafttraining viel Wasser ausschwitzt, aber auch Mineralstoffe. Hier können Schorlen (Wasser mit Säften im Verhältnis 1:1 gemischt) ausgeschwitzte Elektrolyte ausgleichen.

Die Bedeutung von Wasser

Auch 70% der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, wobei nur 0,5% des Wassers trinkbar ist (das meiste ist Salzwasser, so kann man auch auf dem Meer verdursten, wo man vom Wasser umgeben ist).

Weiterhin ist es auch in vielen Religion der Beginn des Lebens (Poseidon als Gott des Meeres bei den Griechen, Neptun bei den Römern, die Sintflut in der Bibel, die Taufe durch Wasser im Christentum, die Waschung im Islam, im Hinduismus das Bad im heiligen Fluss Ganges, bei den Juden das Untertauchen in der Mikwe, etc.). Auch in der Weltraumforschung gelten Spuren von Wasser als Anzeichen für ein mögliches Leben im All. Die Wissenschaft sieht ebenfalls den Beginn des Lebens (Aminosäuren) im Wasser.

Häufig gilt der Mangel von Wasser als Zeichen des Todes, wie zum Beispiel in der Wüste. So wird das Land erst du Wasser fruchtbar und ermöglicht eine Ernte.

Wer an einer Laktoseintoleranz leidet kann durch calciumreiches Wasser den Mangel an Calcium, kein Milchtrinken ausgleichen.

Sulfathaltiges Wasser kann hingegen bei Verstopfungen der Verdauung helfen.

Stilles Wasser oder mit Kohlensäure versetztes

Mit oder ohne Kohlensäure ist Geschmackssache.

Mit oder ohne Kohlensäure ist Geschmackssache.

In erster Linie ist keines von beiden gesünder als das andere. Nur Menschen mit einem sehr empfindlichen Magen sollten vermehrt stilles Wasser trinken. Es ist viel mehr eine Geschmacksfrage ob man das in Wasser gelöste Kohlendioxid mag oder nicht bzw. wie viel davon.

Das Wasser in Deutschland stammt zu gut 66% aus Grundwasser. Der Rest wird gespeist von Seen, Talsperren und Flüssen. Dabei ist die Qualität generell gut man findet nur geringen Rückstandsmengen an Hormonen oder Medikamenten in ihm. Mit unter ist noch nicht mal eine Chlorierung nötig wenn sich keine Mikroorganismen im Wasser sammeln.

Zu Hause kann man Filter nutzen um enthärten nutzen,, aber auch mögliche Schadstoffe können rausgefiltert werden. So können Blei und Kupfer rausgefiltert werden. Organische Stoffe werden durch Aktivkohle gebunden. Mit Kunstharz kann Wasser weicher gemacht werden, es tauscht Magnesium und Calcium gegen Wasserstoff aus.

Kleinkinder vertragen das Nitrat im Wasser nicht, hier hilft ein vorheriges Abkochen. Durch das Beimischen von CO2 erzielt man auch eine desinfizierende Wirkung.

Im Wasser findet man auch lebenswichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, meist wenig Natrium. Gerade durch Viehzucht landet auch viel Nitrat (Pflanzenschutzmittel) im Grundwasser. Der Grenzwert liegt bei 50 mg pro Liter.

Heilwasser

Auch Heilwasser werden im Handel angeboten diese zeichnen sich durch Zusammensetzungen von Mineralstoffen aus die gut für Leber, Verdauung und Galle sind. Es muss nach dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine nachgewiesene Wirkung vorliegen. Wie zum Beispiel ein hoher Calciumgehalt der gut gegen Osteoporose (Knochenschwund) ist.

So können Heilwasser vorbeugend bei Krankheiten wirken oder Schmerzen lindern.

Sind Plastikflaschen gefährlich?

Im Sommer sollte man PET-Flaschen nicht der Sonne aussetzen.

Im Sommer sollte man PET-Flaschen nicht der Sonne aussetzen.

Heutzutage setzt man gerade beim Sprudelwasser häufig auf Plastikflaschen aus PET (Poylethlenterephtalat). Es wird auch in vielen Verpackungsmaterialien verwendet. Tatsächlich können hier Stoffe in die Lebensmittel oder das Wasser abfärben, wenn auch nur in sehr geringen Mengen.

Hier gilt je länger man in dem Plastik einlagert bzw. je mehr UV-Licht auf das PET fällt und je wärmer es wird umso mehr wandern die gefährlichen Stoffe über. Man sollte also Wasserflaschen aus Plastik nicht in der prallen Sonne lagern. Man spricht hier auch von Migration und einem Migrationswert von 0,01 mg pro Liter im Normalfall. Hitze kann er bis auf 0,03 mg pro Liter steigern. Ab einem Wert von 0,02 kann man es sogar rausschmecken, das Acetaldehyd, es schmeckt süßlich. Dieses ist ein Nebenprodukt bei der Herstellung der Plastikflaschen.

In hohen Mengen kann es die Leber und den Herzmuskel irreparabel schädigen.

Die Konzentration von Acetaldehyd liegt im Orangensaft oder auch Brot gut über 100 Mal höher und ist somit als unbedenklich einzustufen, auch wenn man es im Wasser im Sommer rausschmecken kann.

Gefährliche Weichmacher, Phthalate, sind hingegen nicht enthalten. Denn die PET-Flaschen sollen ja möglichst hart und nicht weich sein.

Auch wenn Wasser in Flaschen nicht schimmelt gilt ein Mindeshaltbarkeitsdatum von 1 Jahr für Flaschen aus PET und 2 Jahre bei Flaschen aus Glas.

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