Walnussallergie

Walnussallergie

Die Walnussallergie wird durch die nicht nur zu Weihnachten beliebten Walnüsse ausgelöst.

Die Walnussallergie wird durch die nicht nur zu Weihnachten beliebten Walnüsse ausgelöst.

Die Walnussallergie führt ähnlich wie andere Nussallergien bei den Betroffenen zu heftigen Symptomen. In erster Linie werden die Symptome durch die Allergen der Walnüsse ausgelöst. Aber auch die Pollen des Walnussbaumes können zu Beschwerden führen.

Nach dem Verzehr der nicht nur zu Weihnachten beliebten Walnüsse kann es zu Juckreiz und Schwellungen an Mund, Rachen, Lippe und Zunge führen.

Die Walnüsse können mit einem Nussknacker oder sogar mit der Hand geknackt werden. Dabei bestehen die Nüsse im inneren aus 2 Hälften die optisch vom Aufbau her an das menschliche Gehirn erinnern. Sie gelten als besonders gesund und sollen das Denkvermögen steigern. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, enthalten aber viele Kalorien, nämlich 670 kcal auf 100 g und 64 % Fett sowie 10,4 % Eiweiß.

Dabei gehört die Walnuss der Gattung der Walnussgewächse den Juglandaceae an. Der Walnussbaum wächst auch hierzulande und kann ein Alter von gut 200 Jahren und eine Höhe von 30 Metern erreichen.

Man nutzt nicht nur die Nüsse zum Backen, für Liköre, Speisen, Süßwaren oder deren Schale zum Basteln mit Kindern im Herbst. Auch wird das Holz des Walnussbaumes für die Herstellung von Möbeln verwendet.

Wallnusspollen befinden sich zur Blütezeit des Baumes von März bis Juli verstärkt in der Luft. Die Bäume sind nämlich selbstbestäubend.

Auch Kreuzallergien auf Birkenpollen und andere Nussarten sind möglich wenn eine Walnussallergie vorliegt

Die Symptome der Wallnussallergie

Das Innere der Walnuss besteht aus 2 Hälften.

Das Innere der Walnuss besteht aus 2 Hälften.

Liegt eine Allergie gegen die Walnuss vor kann es in Form eine Nahrungsmittelallergie zu folgenden Symptomen kommen:

  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
  • Geschwollene Schleimhäute
  • Juckreiz und Brennen an Lippen, Mund und Zunge sowie im Rachenraum
  • Auch ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock ist möglich

Kommt es durch die Pollen des Walnussbaumes zu Beschwerden so kommt es vermehrt zu:

Was tun bei einer Walnussallergie?

Eine Allergie kann durch einen Allergietest ermittelt werden. Ein Bluttest auf gebildete IgE-Antikörper oder ein Hauttest wie der Pricktest können hier Hinweise geben.

Generell gilt es den Verzehr der Walnuss zu meiden, wenn der Test positiv ausfällt.

Vor den Pollen des Walnussbaumes kann man sich durch Pollengitter an den Fenstern, Luftreiniger, Staubsauger mit Hepa-Filter, Atemmaske und Nasenfiltern bei Spaziergängen sowie dem Tragen einer Sonnenbrille schützen.

Akute Symptome lassen sich durch Antiallergika behandelt.

Auch eine Hyposensibilisierung ist möglich, hier wird der Körper allmählich an die Allergene gewöhnt, damit er nicht mit einer Überreaktion reagiert.

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