Ulmenallergie

Ulmenallergie

Die Ulmenallergie wird durch die Pollen des Ulmenbaumes ausgelöst.

Die Ulmenallergie wird durch die Pollen des Ulmenbaumes ausgelöst. Die Ulme blüht als Frühblüter von März bis April. Ähnlich wie die Hasel und Eiche. Nach einem milden Winter kann sie allerdings auch schon im Februar erblühen.

So kann es schon ab Februar zu Pollenflug der Ulme und möglichen allergischen Reaktionen kommen.

Die Ulmenallergie tritt relativ selten aus, dabei kann ein Ulmenbaum bis zu 400 Jahre alt werden und eine Höhe von 35 Metern erreichen. Die Ulme gehört der Familie der Ulmaceae an. Man unterscheidet verschiedene Unterarten. In Europa trifft man hauptsächlich die Feldulme, die Flatterulme und die Bergulme an.

Bestäubt werden die Ulmen über den Wind, so dass sich die Pollen viele Kilometer weit verbreiten können. Nach der Bestäubung bildet sie die Nussfrucht Samara und ist mit unter sogar essbar.

Aufgrund von Pilzerkrankungen die durch die vom Ulmenslintkäfer übertragenen Pilzsporen ausgelöst wird kam es seit 1920 zu einem vermehrten Sterben von Ulmen.

Das Holz der Ulme kann als Bauholz für Möbel verwendet werden.

Die Symptome der Ulmenallergie

Kommt es zu allergischen Symptomen durch die Pollen der Ulme, sind dieses typisch für eine Pollenallergie. So kann es zu:

  • Rötungen und Pusteln auf der Haut
  • Husten, Atemnot und allergischen Asthma
  • Schnupfen, Niesen und laufender Nase
  • Anschwellen der Nasenschleimhäute und Entzündungen der Bindehäute der Augen

kommen.

Durch einen Allergietest kann beim Hautarzt die Diagnose für eine Allergie gegen Ulmen und andere Pollen gestellt werden. So kann ein Hauttest wie der Pricktest weitere Erkenntnisse liefern.

Therapie der Ulmenallergie

Allergiker sollten sich zur Blütezeit vor den Ulmenpollen schützen.

Allergiker sollten sich zur Blütezeit vor den Ulmenpollen schützen.

Wurde eine Ulmenallergie diagnostiziert gilt es die Pollen der Ulme zu meiden. So können Pollengitter an Fenster und Türen die Pollen vom Wohnraum fernhalten. Auch Luftfilter helfen bei der Reinigung der Raumluft.

Spaziergänge im Freien sollte man meiden oder Atemschutz, Nasenfilter und Sonnenbrille trage, um die Schleimhäute zu schützen.

Die Reinigung der Wohnung ist ebenfalls wichtig und sollte mit Staubsauger mit Hepa-Filter erfolgen.

Akute Symptome können durch Medikamente, Antihistaminika, gelindert werden. Teilweise sind diese Antialllergika sogar rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Die langwierige Hyposensibilisierung kann ebenfalls Besserung der Symptome bringen. Hierbei wird das Immunsystem über einen längeren Zeitraum langsam an die Allergene der Ulme gewöhnt. Aufgrund der geringen Verbreitung der Ulmen in Deutschland muss hier mit dem Arzt abgeklärt werden in wie weit diese lange Dauer der Desensibilisierung bei der Immuntherapie sinnvoll ist. Zumal eine Hyposensibilisierung nicht bei jedem Patienten den gewünschten Erfolg bringen muss.

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